wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Familienvater aus Deutschland im Türkei-Urlaub festgenommen - wegen Post auf ...

Familienvater aus Deutschland im Türkei-Urlaub festgenommen - wegen Post auf Facebook!

News Team
28.07.2017, 10:35 Uhr
Beitrag von News Team

Er lebt seit 40 Jahren in Wuppertal. Nun ist Kadim D. bei seiner Einreise in die Türkei festgenommen worden. Der 45-Jährige wollte im Land seiner Eltern mit seiner Familie Urlaub machen. An der Grenze war Schluss. Laut WDR-Recherchen berichten Freunde und Familienangehörige in Wuppertal, dass ihm der Screenshot eines Facebookposts vorgelegt wurde.

Der WDR konnte am Donnerstag ein kurzes Telefonat mit dem Familienvater führen. "Kadim D. klang verzweifelt und den Tränen nah." Er konnte sich nicht erinnern, Kritik an Erdogan gepostet zu haben.

Der 45-Jährige ist nach einem Tag in Untersuchungshaft wieder freigelassen worden. Nur darf er die Türkei zunächst nicht mehr verlassen. In seinem kleinen Geburtsort in Anatolien muss er sich nun regelmäßig bei den Behörden melden. Womöglich könnten bis zu einem Prozess Jahre vergehen. Jahre der Unsicherheit.

Deutschland fühlt sich für Kadim D. nicht zuständig. Er besitzt nur einen türkischen Pass.

Wo seid ihr? Das sind Deutschlands vermisste Kinder

11 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"Ein 45-jähriger Mann aus Wuppertal ist in der vergangenen Woche in der Türkei verhaftet worden. Der türkische Staatsbürger soll auf Facebook Präsident Erdogan kritisiert haben. Die Stadt Wuppertal bestätigt entsprechende Berichte, sie habe jedoch keine Handhabe."

"Ein Bekannter von Kadim D. hatte sich mit dem Fall an die Öffentlichkeit gewandt und suchte Unterstützung bei der Stadt Wuppertal. Hier könne man jedoch nichts für ihn tun. "Wenn es irgendeine Möglichkeit gäbe Herrn D. zu helfen, dann würden wir das tun", sagte ein Sprecher der Stadt unserer Redaktion. Das Problem in dem Fall sei jedoch, dass D. kein deutscher Staatsbürger sei. "Da haben wir, so traurig wie wir das alle finden, keine Möglichkeit der Einflussnahme", sagte der Sprecher weiter. "

Quelle: http://www.msn.com/de-de/nachrichten...?li=BBqfUd5
  • 29.07.2017, 03:44 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
All das und vieles mehr ist in den Reisehinweisen des Auswärtigen Amtes enthalten und sollte unbedingt befolgt werden.

Es kann wirklich mangels Rechtstaatlichkeit in der Türkei niemand mehr empfohlen werden, dort einzureisen. Man sieht es ja an diesem Beispiel wieder...egal, welche Staatsangehörigkeit man hat...
  • 28.07.2017, 11:31 Uhr
  • 5
Das sehe ich ganz genau so.
  • 28.07.2017, 11:43 Uhr
  • 3
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
"An der Grenze war Schluss. Laut WDR-Recherchen berichten Freunde und Familienangehörige in Wuppertal, dass ihm der Screenshot eines Facebookposts vorgelegt wurde."
eines sollte jedem Türken, der in der Türkei Urlaub machen will klar sein, sie werden in Deutschland vom türkischen Geheimdienst ausgespäht!
Und sollten es sich daher ganz genau überlegen, ob sie in Erdogans Reich Urlaub machen sollten ...
  • 28.07.2017, 11:05 Uhr
  • 4
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Erdogan beginnt damit, Geiseln einzusammeln. Welche Erpressung hat er nun vor?
  • 28.07.2017, 10:42 Uhr
  • 3
Die "Geisel" ist türkischer Staatsbürger ...
und wenn ich mich recht erinnere, will Erdogan seinen Kritikern den Kopf abschneiden ...
schaun mer mal ...
  • 28.07.2017, 11:01 Uhr
  • 3
Auch viele seiner Landsleute sind ja bereits in Geiselhaft. Je mehr er hat, desto nachdrücklicher kann er erspressen. Man kann gespannt sein, wann er mit dem 'Kopfabreißen' beginnt.

Irgendwann aber, davon kann man ausgehen, wird es ihn selbst erwischen. Alle Despoten der Geschichte hatten ihre 'Halbwertzeit' - der eine kürzer, der andere länger.
  • 28.07.2017, 11:07 Uhr
  • 5
mag sein, der eine knallte sich in einem Bunker ab, der andere starb am 5. März 1953 ...
vermutlich müssen die Türken, und nicht nur jene, die ihn gewählt haben, sondern auch wir, ihn noch locker 10 Jahre ertragen ... mindestens ...
es sei denn, die türkische Wirtschaft rauscht so richtig ab ... Millionen Arbeitslose ... keine ausländischen Investoren ... keine Milliarden von der EU ...
das könnte, das Ende Erdogans beschleunigen ... es sei den, der droht mit der Hinwendung zu Rußland ... und erpresst so Nato & EU ....
  • 28.07.2017, 11:17 Uhr
  • 2
Warum Stoppt man nicht sofort alle Zahlungen an die Türkei, auch die von der ungeliebten Bürokraten-EU, die ja überwiegend von unseren Steuergeldern sinnloserweise erhalten wird. Wieso gibt es Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland , aber nicht gegenüber der Türkei?
  • 28.07.2017, 12:59 Uhr
  • 6
Wer noch dort hin reist ist selbst Schuld. Aber unsere Marionetten haben die Hosen voll. Sie befürchten einen Zusammenschluß der Türkei mit den Russen. Damit hätten die Zwei dann eine Brücke zwischen Putin, Erdowahn und China. Da baut sich ein Machtblock zusammen und unsere Schwachmaten haben immer noch nichts bemerkt. Die NATO kann ihn ruhig ausschließen, auf einen solchen Verbündeten kann sich keiner verlassen.
  • 28.07.2017, 13:10 Uhr
  • 8
"Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland , aber nicht gegenüber der Türkei?"
die Türkei ist in der Nato, die Russen nicht ...
  • 28.07.2017, 16:49 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.