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Die Pkw-Maut kommt – doch wer das weiß, kann sie umgehen

Die Pkw-Maut kommt – doch wer das weiß, kann sie umgehen

News Team
03.12.2016, 13:09 Uhr
Beitrag von News Team

Der Durchbruch bei der Maut ist geschafft. Alles sieht danach aus, als käme die Gebühr für alle Autofahrer (Kfz bis 3,5 t), die deutsche Autobahnen und Bundesstraßen benutzen.

Der Preis der Vignette wird zwischen 74 Euro und 130 Euro im Jahr liegen und bemisst sich am Hubraum sowie an den Schadstoffen des Wagens.

Die Bürger, die ein Auto in Deutschland gemeldet haben, werden einen Maut-Bescheid erhalten und den Betrag an das Kraftfahrt-Bundesamt überweisen.

Sobald Geld eingeht, ist die Vignette für das jeweilige Nummernschild freigeschaltet. Es wird nur elektronische Vignetten geben, keine Pickerl zum aufkleben.

Lässt sich die Maut umgehen?

„Es zahlt nur, wer Autobahnen und Bundesstraßen nutzt“, stellt der Verkehrsminister klar.

Ohnehin ausgenommen von der Maut sind dabei E-Autos und Motorräder.

Behinderte müssen ebenso nicht für ihr Fahrzeug zahlen.

Der Gesetzentwurf eröffnet deutschen Autofahrern nach „Spiegel“-Informationen außerdem die Möglichkeit, die Maut vom Staat zurückzufordern – vorausgesetzt, sie fahren ausschließlich auf Kreis- und Landstraßen. Die Kosten für die Vignette werden auf Antrag vollständig erstattet, wenn der Halter nachweist, dass sein Kraftfahrzeug „im gesamten Entrichtungszeitraum“ nicht auf Autobahnen und Bundesstraßen genutzt wurde, heißt es im Entwurf.

Der Nachweis müsste dann zum Beispiel über ein Fahrtenbuch erfolgen. Autofahrer, die sich diese Mühe machen, könnten am Ende sogar finanziell von der Maut profitieren: Denn die Kosten sollen ja durch Vergünstigungen bei der Kfz-Steuer ausgeglichen werden. Wer keine Maut zahlt, spart also am Ende im Vergleich zu den Zeiten vor der Gebühr.

Sternhagelvoll auf der Autobahn

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111 Kommentare

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Die Kosten für das Asyl müssen ja gedeckt werden......Die Renten Sache bekommt man nicht in den Griff, erst mal verschoben......
Ich habe nur noch tiefe Verachtung für diese Politiker !
  • 04.12.2016, 20:30 Uhr
  • 6
sehr gut 100sterne fur dich
  • 06.12.2016, 20:45 Uhr
  • 1
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habe gelesen,frau merkel hat den durchbruch bei der maut in der EU veranlaßt.vor einenhalb jahren tönte diese frau,unter meiner regierung wird es keine maut geben.ich zahle 23€ jahres-kfz-steuer,bin also gespannt von wegen zuzahlung etc.muß wegen behinderung nur die halbe kfz-steuer zahlen
  • 04.12.2016, 16:55 Uhr
  • 3
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Maut ist Volksabzocke also nichts neues;
Schon in der Bibel wurden Zöllner und Wegelagerer beschrieben
Bei den nächsten Wahlen, weiß ich genau, wo ich mein Kreuzchen setze. Ich empfinde nur Verachtung für solche Politik.
  • 04.12.2016, 16:37 Uhr
  • 5
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Was geschieht, wenn ich aus der Schweiz zwei Tage auf Autobahnen durch Deutschland fahre,um nach Schweden zu gelangen. Bezahle ich die ganze Maut oder gibts Tagestickets?
  • 04.12.2016, 16:36 Uhr
  • 0
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Warum ist sich das Konstruckt EU nicht endlich mal einig, und regelt die Mautfrage Europaweit! Mein Vorschlag!!
Eine Europaweite einheitliche Viginette mit der man vom Atlantik bis zum Ural fahren kann, ohne an jedem 3 Strassenbaum erneut kassiert wird! Die Einnahmen der Maut sollen dann ausschließlich und nur für
das Eurostrassennetz (Instandhaltung/Neubau) verwendet werden!
Wir werden sehen es bleibt noch was übrig wenn vernünftig damit verfahren wird!
  • 04.12.2016, 12:52 Uhr
  • 2
ist doch schon längst in Planung = Europa-Maut..

2007
Neues Modul kalkuliert Maut europaweit
http://www.pressebox.de/pressemittei...boxid/97608

2015
Bulc: Die Datenvernetzung könnte auch dazu führen, dass man genau sehen kann, wie viele Kilometer ein Autofahrer auf welchen Straßen in der EU fährt. Das kann zur Grundlage eines neuen, entfernungsabhängigen Mautsystems werden.
https://www.welt.de/politik/ausland/...Europa.html

2016
http://www.verkehrsrundschau.de/euro...845068.html

In Belgien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Polen ist der Marktstart laut den Partnerunternehmen für 2018 geplant. Die Länder Italien, Portugal, Spanien und Ungarn sollen möglichst ebenfalls zum Marktstart – zumindest aber zeitnah – angebunden werden.
http://www.eurotransport.de/news/dkv...718756.html
  • 04.12.2016, 14:07 Uhr
  • 1
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Die Maut geht nach Schadstoffausstoss. Die nicht zu umweltfreundlichen Autos sollen stärker zur Kasse gebeten werden.
Sie bezahlen aber schon mehr an Kfz-Steuer. Somit werden sie zweimal bestraft, weil sie sich kein neues Auto leisten können.
Im nächsten Fall sollen die E-Autos auf unseren Straßen steuerfrei fahren. Fliegen die E-Autos über die Straßen ?
Bei fahren auf dem Asphalt.
  • 04.12.2016, 12:23 Uhr
  • 4
die reichen wurden unter dieser regierung schon immer bevorzugt und daran wird sich auch nichts ändern,warte nur darauf dass beamte befreit werden denn die sind ja 24 stunden im dienst
  • 04.12.2016, 16:58 Uhr
  • 4
Nun, ich habe einen Oldy, Baujahr 1985. 3 Liter Hubraum, Diesel. Ist ein WOMO. Was soll ich da zahlen? Abschaffen die alten Autos. Nur, wie sollen die schadstoffarmen Autos bezahlt werden?
Als Rentner hat Mann wenig Geld. Also, Auto abschaffen, fahren mit Öffis. Nur das wird teuer. Fakt ist doch, der Autofahrer ist derjenige, der immer gemolken wird, um Löcher in irgendwelchen Kassen zu stopfen.
Und die Reichen kommen, wie immer, gut weg.
  • 05.12.2016, 18:13 Uhr
  • 4
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versteh gar nicht warum sich die Nachbarländer so aufregen? müssen wir nicht bei denen auch Mautgebühren bezahlen? selbst in schweden und norwegen wenn man brücken passiert zahlen wir Geld dafür. nur fände ich es ungerecht,wenn jeder deutsche diese bilette zahlen müßte,so auch die, die nie Autobahn fahren. dagegen würde ICH mich dann wehren. denn ich fahre z.b. grundsätzlich seit jahren keine Autobahn mehr. warum sollte ich dann für sowas bezahlen..aber ansonsten find ich das ok,wenn sich diese einnahmen wirklich gesondert für den starßenausbau auch einsetzen lassen. ansonsten wäre es ja quatsch wenn wir von diesem Geld auch nur weitere Auslandsprojekte bezahlen.
  • 04.12.2016, 11:46 Uhr
  • 1
du fährst jedoch ganz bestimmt bundesstrassen,also mußte bezahlen,nur land und kreisstrassen kosten nichts
  • 04.12.2016, 17:00 Uhr
  • 1
vielleicht sollte man die Kennzeichnung der Bundesstraßen im innerstädtischen Bereich abschaffen.
  • 04.12.2016, 17:25 Uhr
  • 0
normalerweise dürftees dann nicht maut heißen,denn dieser ausdruck steht nur für Autobahnen oder tunnels und brücken.ich kauf mir doch dann lieber einen Kleinwagen mit 25 er Kennzeichnung. mehr brauch ich nicht mehr im alter. dann zahl ich alles in allem 90,-euro Versicherung,steuerfrei und lach drüber.
  • 04.12.2016, 18:20 Uhr
  • 0
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Sicher eine geniale Idee, die Maut zu umgehen. Nur wer setzt sich diesem Verwaltungsaufwand aus?
Zweites Problem: Wer zahlt im Endeffekt die Maut?
Eventuell doch der Endverbraucher?
Überlegt doch mal richtig! Alle Waren, die in Deutschland per Kraftfahrzeug transportiert werden, in Deutschland verbleiben, dort verarbeitet, vertrieben und verkauft werden, verteuern sich, weil die Maut ja jemand bezahklen muss! Die Transportunternehmen werden diese garantiert nicht mit ihrem Taschengeld bezahlen !!
  • 04.12.2016, 11:32 Uhr
  • 2
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Einige Experten haben Zweifel dass in dieser Legistaturperiode noch durch den Bundestag geht.
  • 04.12.2016, 09:48 Uhr
  • 0
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Wer Straßen benutzt soll dafür auch zahlen! Warum sollten diejenigen, die auf das Auto verzichten, für Straßenreparaturen mit aufkommen?
  • 04.12.2016, 09:37 Uhr
  • 2
@ Alfred Meine Vermutung. als ÖPNV Nutzer benutze ich ja auch die Sraßen. Das würde dann wohl über die Verkehrsunternemen abgewickelt werden und am Ende wieder auf die Nutzer umgelegt werden.
  • 04.12.2016, 09:45 Uhr
  • 2
Richtig Holger, aber wenn es gerecht zugeht, dann zahlst Du als ÖPNV Nutzer auch nur einen Bruchteil dessen, was der Individualfahrer zahlt!
  • 04.12.2016, 11:13 Uhr
  • 1
Das wird wohl so sein.
  • 04.12.2016, 13:46 Uhr
  • 0
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