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Verbraucherzentrale röntgt Packungen - das Ergebnis ist schockierend!

Verbraucherzentrale röntgt Packungen - das Ergebnis ist schockierend!

News Team
09.12.2016, 07:58 Uhr
Beitrag von News Team

Lebensmittel- und Kosmetikpackungen sind häufig überdimensioniert und enthalten zu viel Luft. Zu diesem Fazit kommt die Verbraucherzentrale Hamburg, die in Zusammenarbeit mit dem Eichamt Fellbach stichprobenartig Produkte mittels Röntgenbildern untersucht hat, über die sich Verbraucher beschwert hatten. Die Verbraucherschützer fordern konkrete gesetzliche Regelungen, die Anbietern vorschreiben, dass Packungen vollständig zu füllen sind und nur bei technisch begründeten Ausnahmen davon abgewichen werden darf.

Durchschnittlich 40 Prozent Luft enthielten die zwölf überprüften Lebensmittelpackungen. Die Spannbreite für den Luftanteil lag zwischen 29 und 49 Prozent. Von den Eichämtern toleriert wird im Regelfall ein Wert von höchstens 30 Prozent. „Uns ist schleierhaft, warum bei Risotto-Reis, Falafel-Mehl und Müsli nicht möglich sein soll, was beim Abfüllen von Mehl anscheinend problemlos klappt“, argumentiert Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. „Mehl-Tüten werden üblicherweise ohne Luft verkauft.“

Bei drei Kosmetika-Produkten fielen doppelte Böden und Tiegel mit dicken Wandungen auf. Viele Verbraucher fühlen sich laut Valet durch solche Tricks getäuscht und wollen auch aus Umweltschutzgründen kleinere Verpackungen.

„Die Röntgenbilder vom Eichamt Fellbach zeigen eindrucksvoll, wie Verbraucher hinters Licht geführt werden“, so Valet. Bei vielen Herstellern seien Luftpackungen noch immer die Methode der Wahl, um mehr Inhalt vorzutäuschen. „Leider bereiten die laschen gesetzlichen Vorgaben den Anbietern den Weg“, meint der Hamburger Verbraucherschützer. So gäbe es etwa in der Fertigpackungsverordnung keine konkreten Vorgaben, wie viel Luft in Packungen tatsächlich zulässig ist, und zahlreiche Ausnahmeregelungen ließen viel Spielraum für Tricksereien.

Die Verbraucherzentrale Hamburg wird prüfen, ob die untersuchten Packungen dem Eichrecht entsprechen. „Es muss sich etwas ändern“, erklärt Valet. „Nach aktuellen Angaben der Deutschen Umwelthilfe verursachen die Deutschen europaweit den meisten Verpackungsmüll, und Luftpackungen sind ein Teil dieses Problems.“

Die Röntgenbilder der untersuchten Lebensmittel- und Kosmetikverpackungen sowie weitere Hintergrundinformationen zu Luftpackungen hat die Verbraucherzentrale Hamburg auf ihrer Internetseite veröffentlicht.

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11 Kommentare

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Wie weit hinter dem Mond seid ihr eigentlich, seit Jahren weiß man doch das in den Verpackungen wesentlich weniger enthalten ist als es von außen den Anschein hat.
Aber ich warte mal ab, vielleicht kommt ihr ja noch dahinter das die Erde keine Scheibe ist.
  • 09.12.2016, 23:19 Uhr
  • 0
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Habe kürzlich ähnlichen Bericht gelesen. Die Luft in den Chips- Packungen ist Stickstoff oder CO2 was eben den schnellen Verderb verhindern soll. ´Zu dem glaube Ich dass diese "Luft" eine Art Schutzpuffer gegen stoßen und quetschen erfüllen soll. Und wieso Betrug? Auf der Packung steht doch wieviel drin ist in Gramm. Jeder der lesen kann ist da im Vorteil. Ob man diese Chips überhaupt verzehren sollte ist ne andere Sache. Bei mir nur äußerst selten.
  • 09.12.2016, 09:54 Uhr
  • 1
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Die Füllmenge ist entscheidend, nicht die Größe der Tüte! 200 g bleiben 200 g, ob in großer Tüte oder lose!
  • 09.12.2016, 09:51 Uhr
  • 1
Könnte...dieses "könnte" liegt allein in der Entscheidung des Herstellers.
  • 09.12.2016, 11:28 Uhr
  • 0
Es stimmt zwar das 200gr 200gr sind, nur der Trick besteht darin das auf einmal in der Tüte nur noch 180gr sind und durch die Stickstoffzugabe erscheint die Tüte für den Verbraucher prall gefüllt und greift zu. So werden Gewinne gemacht.
  • 09.12.2016, 23:24 Uhr
  • 1
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Es ist nicht nur der Betrug bitter, sondern durch überdimensionierte Menge Luft verderben die Lebensmittel auch schneller.
  • 09.12.2016, 09:42 Uhr
  • 0
nein, die "Luft" wird durch Sauerstoff verdrängt !!
und das schützt vor dem verderben.
  • 09.12.2016, 10:47 Uhr
  • 0
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die Menschen die solche "Luft" teuer bezahlen......
die sind doch selber Schuld !!!
  • 09.12.2016, 09:00 Uhr
  • 2
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Geht mal nicht so inflationär mit dem Begriff "schockierend" um. Es handelt sich in eurem Beispiel lediglich um ein bisschen zuviel kalte Luft. Natürlich habt ihr Recht, wenn ihr die Mogelpackungen hinterfragt. Wirklich schockierende Nachrichten gibt es schon mehr als genug, also bitte differenziert doch mal.
  • 09.12.2016, 08:42 Uhr
  • 6
.... viel schlimmer ist die doppelte menge an plastikmüll.
  • 09.12.2016, 10:08 Uhr
  • 2
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Ob röngt oder röntgt ist peanuts!

Echt! Es gibt Leute die regen sich wegen jeder Kleinigkeit auf!
  • 09.12.2016, 08:33 Uhr
  • 2
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