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Bahn brutal: Schaffnerin wirft Mutter mit fünf Kindern (1-9) aus dem Zug

Bahn brutal: Schaffnerin wirft Mutter mit fünf Kindern (1-9) aus dem Zug

News Team
13.03.2017, 14:55 Uhr
Beitrag von News Team

Weil das Ticket-Gerät der Zugbegleiterin einen technischen Defekt hatte, konnte die Mutter für ihre Kinder im Zug keine Fahrkarten nachlösen. Stattdessen wurde sie samt Zwillingen im Kinderwagen bei Kälte aus dem Zug geschmissen.

Wie die Thüringer Allgemeine berichtet, wollte die Mutter mit fünf Kindern mit der Bahn von Jena nach Gera reisen. Weil sie es vor Fahrtantritt nicht geschafft hatte, einen Fahrschein in Jena-West zu lösen, wollte sie stattdessen bei der Zugbegleiterin eine Fahrkarte kaufen. Diese erklärte, dass ihr Ticket-Gerät defekt sei. Und so zwang sie die Familie, in Hermsdorf Klosterlausnitz auszusteigen, um dort ein ­Ticket zu lösen.

Besonders herzlos: die Kinder waren erst zwischen einem und neun Jahren alt, bei zweien handelt es sich um Zwillinge mit entsprechend umständlich zu bewegenden Kinderwagen.

Dass die Sache bekannt wurde, ist einer Mitreisenden zu verdanken, die ebenfalls am Bahnhof Hermsdorf Klosterlausnitz ausgestiegen war. Sie beschwerte sich öffentlich:

Ich bin empört über das rücksichtslose Verhalten. Bestimmt hätte sich mit gutem Willen eine andere Lösung finden lassen.

Da ich ebenfalls dort den Zug verließ, half ich der jungen Mutter beim Aussteigen und am Fahrkartenautomaten.

Doch dieser Fahrkartenautomat sei ebenfalls defekt gewesen. Gestrandet in Hermsdorf-Klosterlausnitz, einem Bahnhof ohne Bahnhofsgebäude, mit nur zwei Bahnsteigen ohne Service, musste die Mutter bei Kälte eine Stunde auf den nächsten Zug nach Gera warten. Wie die Deutsche Bahn bekannt gab, sei mit der Mitarbeiterin das Geschehen ausgewertet worden. Im Gespräch gestand sie ein, dass sie eine falsche Entscheidung getroffen habe und sich dafür entschuldigen möchte.

Trotzdem beharrte die Bahn darauf, dass die Mutter und alle über sechsjährigen Kinder nach den Tarifbestimmungen eigentlich ein erhöhtes Beförderungsentgelt hätten zahlen müssen, weil der Verkauf von Fahrscheinen in den Regionalexpresszügen nicht vorgesehen sei.

Mutter sorgt sich um ihr Baby, als sie einen Hund aus dem Tierheim holt


16 Kommentare

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Diese Schaffnerin könnte mit ihren hemdsärmeligen Qualitäten einen besseren Job finden.....!!!!!
  • 15.03.2017, 08:52 Uhr
  • 0
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Ganz klar, Anwalt nehmen und auf Schadensersatz klagen. Da es öffentlich wurde durch beherzte Mitreisende- Dame, ist zugleich Zeugin vorhanden. Und wenn das Gerät defekt ist von der Fahrdienstleiterin, zum Fahrkarten lösen im Zug- darf niemals der Reisende aus dem Zug verwiesen werden. Das die Mutter trotzdem mit ihren Kindern aus dem Zug verwiesen wurde und dort beim aussteigen auf dem Bahnhof wiederholt der Fahrkartenautomaten defekt war- sehen die Chancen gut aus- Klage einzureichen! Unerhört sowas..ist Nötigung und Mitarbeiterin der Bahn gehört suspendiert!
  • 14.03.2017, 23:05 Uhr
  • 2
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Fast nicht vorstellbar, wie brutal man mit Menschen mit Kindern umgeht, Eine Schande für einen Rechtsstaat, bin mir aber sicher, wenn es anders farbige gewesen wären, wäre es nicht so ausgegangen
  • 14.03.2017, 21:27 Uhr
  • 0
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Ich hab eine Jahreskarte ab 60.
Bei der Kontrolle im Bus sprach das Scannergerät des Kontrolleurs nicht an.
Er aber winkte ab und sagte, daß es nicht schlimm ist, und dies öfter mal vorkommt.
Solche positiven Maßnahmen lob ich mir,
  • 14.03.2017, 20:28 Uhr
  • 1
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Ein bißchen mehr Herzenswärme wäre in unserer kalten Welt gut. Und ein bißchen guter Wille ist auch angebracht.
  • 14.03.2017, 18:49 Uhr
  • 5
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Nene , ungeheuerlich ! Sowas kommt leider immer wieder mal vor weil die Bediensteten auch überfordert sind vielleicht .
Da lob ich mir doch unseren Busfahrer morgens - der würde sowas niemals tun , wartet extra auf jeden Fahrgast wenn er sieht das jemand noch mit will und hilft den Leuten zur Not persönlich beim Ein- und Ausstieg
  • 14.03.2017, 17:49 Uhr
  • 2
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Vlt.hätte sich die Mutter etwas früher auf den Weg machen sollen, dann hätte sie Fahrkarten kaufen können. Aber dass man sie deshalb aus dem Zug geworfen hat,finde ich nicht besonders "witzig" - vlt. hätte das auch anders geregelt werden können.
  • 14.03.2017, 14:51 Uhr
  • 1
vlt klappt alles nicht so geplant mit 5 kleinen kindern
  • 14.03.2017, 15:08 Uhr
  • 7
Ja, wo sollen die Rentner denn sonst landen als bei "witze life"? Aber auf die Reihe gekriegt habe ich eigentlich alles in meinem Leben.
  • 14.03.2017, 20:13 Uhr
  • 1
M.S.: Von ein paar Fehlschlägen lässt sich doch keiner klein bekommen. Wer hat die nicht. Am Ende zählt ob das Leben insgesammt ein gutes Leben war oder durchweg eine Katastrophe.
  • 14.03.2017, 20:22 Uhr
  • 1
Oft sind es Spekulationen ...Früher auf dem Weg machen ..versuchte Schwarzfahrt usw. Eine Mutter mit 5 Kindern unterwegs ..Wer erlaubt sich da ein Urteil abzugeben sie hätte früher gehen sollen ? Mancher kommt mit einem Kind nicht zurecht . Dann noch diese Reaktion der BAHNBEAMTIN ...eine Entschuldigung von der Bahn wegen ihres Verhaltens wäre angebraucht und die BEAMTIN zumindest mit einer Abmahnung BELOHNT werden . Solche Situationen sollte man von Fall zu Fall behandeln und nicht nach Gesetzen der Bahn !
  • 15.03.2017, 07:22 Uhr
  • 1
Das Schnitzel wieder. Der Pessimist in Person. Oben steht alles geschrieben und nur er spekuliert wieder wie immer und unterstellt irgendwelche an den Haaren herbeigezogenen Versuche. Kannst du auch normal? In diesem Leben wohl ehr nicht mehr. Oder doch?
  • 15.03.2017, 07:32 Uhr
  • 0
K.F.: ????? Hätte der Hund nicht geschis....., hätte er den den Hasen bekommen. Vlt. solltest du erst mal denken, bevor du anfängst zu tippen. Egal unter welchem Profilnamen du dies tust. Was war denn da nicht in Ordnung? Der Frau ihr Konto oder das Gerät von der Schaffnerin? Hat doch nichts mit - früher auf den Weg machen - zu tun. Stehen an den scheiß Automaten 10 Leute verpasst du die nächsten 2 Züge. Ich bitte dich. Wann hast du dir das letzte mal ein Bahnticket am Automaten geholt? Ist fast wie Windows neu installieren. Am Fahrkartenschalter hast du früher mal gesagt ich möchte das und das und das, 30 Sekunden und du hattest deine Tickets. Heute braucht der Automat ja schon mindestens 30 Sekunden wenn er von einer auf die nächste Seite umschaltet. Und genau weil die Dinger so scheiße sind kannst du ja beim Schaffner nachlösen. Der Aufschlag ist dann der selbe wie der den du am Schalter bezahlst. Hat schon seinen Grund warum so viele Menschen lieber ein paar Euro mehr für den Schalterservice bezahlen.
  • 15.03.2017, 17:04 Uhr
  • 0
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Wie herzlos und brutal werden die Menschen noch untereinander ?
Unfassbar, was eine " Bahnbeamtin " sich hier erlaubt hat ...
  • 13.03.2017, 17:12 Uhr
  • 4
Das liest man aber öfter. Was nur erstaunlich ist, dass weibliches Bahnpersonal schlimmer ist als die männlichen Kontrolleure. Warum diese Stutenbissigkeit gerade dort so zugreift, das wird kein normaler Mensch begreifen. Schon der Gedanke ist irgendwieisch.
  • 14.03.2017, 19:28 Uhr
  • 0
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