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Krankenkassen müssen künftig für Brillen zahlen - unter diesen Bedingungen!

Krankenkassen müssen künftig für Brillen zahlen - unter diesen Bedingungen!

News Team
17.02.2017, 11:28 Uhr
Beitrag von News Team

Der Bundestag hat einer Forderung des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) entsprochen und eine gravierende Lücke bei der Sehhilfenversorgung gesetzlich Krankenversicherter geschlossen.

Bei Kurz- und Weitsichtigkeit werden zukünftig Sehhilfen mit mehr als 6 Dioptrien von der Kasse gezahlt, bei Hornhautverkrümmung reichen mehr als 4 Dioptrien. Diese Regelung wurde mit dem gestern vom Bundestag verabschiedeten Gesetz zur Stärkung der Heil-und Hilfsmittelversorgung (HHVG) beschlossen.

Hintergrund: Seit dem Jahr 2003 gilt in Deutschland eine Regelung, nach der Versicherte ab dem 18. Lebensjahr nur dann Anspruch auf Sehhilfen haben, wenn die Sehschärfe mit Brille oder Kontaktlinsen maximal 30 % beträgt. Für diejenigen, die ohne Sehhilfe nahezu blind sind, mit bestmöglicher Korrektur aber eine Sehschärfe von mehr als 30 % erreichen, heißt das mit anderen Worten: Die Kasse zahlt nicht. „Es kann nicht sein, dass Menschen mit schweren Sehfehlern ohne geeignete Sehhilfe bleiben. Die Korrektur der derzeitigen Regelung war überfällig“, sagt DBSV-Präsidentin Renate Reymann.

Die neue Regelung tritt aller Voraussicht nach bereits Mitte März in Kraft. Damit die Kassen auch tatsächlich die Kosten übernehmen, muss eine Verordnung vom Augenarzt vorliegen.

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130 Kommentare

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ist schon mal ein Fortschritt und gut zu wissen...bevor ich der Meinung bin sein Augenlicht oder Erkrankung kann man sich nicht auszusuchen oder pflegen........ich finde es Stünde jedem zu......
  • gerade eben
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Das Thema Brille ist ja unerschöpflich. Ich trage seit meinem 3. Lebensjahr eine Brille, bin also quasi mit Brille auf die Welt gekommen. Auf dem rechten Auge habe ich eine starke Hornhautverkrümmung, geerbt von meinem Vater. M eine Brille hat mich im Laufe der Jahre schon fast nein Vermögen gekostet. Auf dem linken Auge hatte ich 6,7 Dioptrin, das rechte lief immer nur so mit, da ich da sowieso fast nichts sehen konnte, bzw, kann. Meine Gläser kosteten mich immer so um die 1000 Mark, in Euro waren sie komischerweise auch nicht billiger. Dazu kam dann noch das Gestell. Als ständiger Brillenträger kauft man natürlich nicht eins von der Stange. Dann bekam ich aufgrund von Grauen Star eine neue Linse, meine Dioptrin schrum pften auf 3,5, die Brille blieb, war dann allerdings nicht ganz so teuer, knapp um die 800. Die Krankenkasse hat natürlich keine müde Mark dazugegeben. Die Staroperation wurde von der Kasse bezahlt. Vom Augenarzt wurde mir auch die teuere OP vorgeschlagen. Dazu kann ich allerdings sagen, dass das nicht notwendig ist, die Methode der OP ist dieselbe und der Erfolg auch. Also lasst Euch nicht bequatschen. Linse ist Linse - keine von b eiden ist vergoldet.
  • 20.02.2017, 12:07 Uhr
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und mir hat der augenarzt selbsttönende gläser empfohlen wegen dem grauen star. und die gläser allein kosten schon 399 euro, egal bei welchem optiker. zur op reicht es noch nicht. würde mich auch freuen, da eine unterstützung zu bekommen. beim hörgerät geht es ja auch. das kassenmodell da übernimmt die kasse voll.
  • 18.02.2017, 09:11 Uhr
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Warum reicht es nicht für die O.P. ??? Der graue Star wird doch immer schlimmer...da ist es völlig egal....wann der operiert wird...je schneller um so besser...
  • 18.02.2017, 13:27 Uhr
  • 0
aber noch müsste ich die op an beiden augen selber tragen
  • 18.02.2017, 13:31 Uhr
  • 0
Ja kostet 1600,00 für beide Augen aber es gibt auch Linsen die die Krankenkasse bezahlt ohne zuzahlung wobei die anderen besser sind.
  • 18.02.2017, 21:19 Uhr
  • 0
Seit wann muss man eine graue Star Operation selbst bezahlen..nur anteil mässig wenn man privat versichert ist..hat bei mir die AOK komplett bezahlt
  • 18.02.2017, 21:23 Uhr
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wenn der arzt meint, es muss sein, bezahlt man nichts. aber da die op nicht billig ist, ziehen sie es raus bis zum.... "ich bezahle selbst". und privat versichert, wer ist das schon?
  • 19.02.2017, 10:55 Uhr
  • 0
Da würde ich aber mal schleunigst den Arzt wechseln
  • 19.02.2017, 14:03 Uhr
  • 0
das liegt nicht am arzt sondern an den vorgaben der krankenkassen, die zu erfüllen sind vor so einer op.
  • 19.02.2017, 15:24 Uhr
  • 0
Ach so...zum Glück wurde ich operiert bevor ich ganz blind war..allerdings musste ich 10 Monate auf die O.P. warten...weil die soviel zu tun hatten...
  • 19.02.2017, 15:26 Uhr
  • 0
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Uppps! Leute, Ihr habt da so einfach das Profilfoto von wize.life-Nutzer genommen??
Boah, Ihr traut Euch was!
  • 17.02.2017, 23:34 Uhr
  • 3
...und da hammse nur ne Brille drauf getackert, damittet zum Beitrag passt. Also ehrlich...
  • 17.02.2017, 23:40 Uhr
  • 4
Schön, dass der Dscho keine Brille braucht, gell?
  • 17.02.2017, 23:43 Uhr
  • 3
Braucht er zwar...aber weniger zum sehen...
  • 17.02.2017, 23:46 Uhr
  • 3
DU bist aber frech, Frank!
  • 17.02.2017, 23:48 Uhr
  • 2
  • 17.02.2017, 23:49 Uhr
  • 1
Genau, Frank! Schäm dich! Ab auf die Stille Treppe!





  • 17.02.2017, 23:49 Uhr
  • 2
... jetzt klaut das WL-Team schon Profilfotos ... also wirklich, wo sind wir denn hier
  • 17.02.2017, 23:58 Uhr
  • 3
Das wird dem wize.life-Nutzer nicht recht sein, der geht doch immer so schnell in die Luft!
*besorgt*
  • 18.02.2017, 00:00 Uhr
  • 1
Du meinst wize.life-Nutzer könnte wieder eskalieren, wize.life-Nutzer?
  • 18.02.2017, 00:09 Uhr
  • 2
Ja, er tendiert zwischenzeitlich dazu!
  • 18.02.2017, 00:12 Uhr
  • 0
  • 18.02.2017, 00:50 Uhr
  • 2
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Dies ist nur "Augenwischerei", denn der Kassenbeitrag ist sehr gering.
Wenn man keine Zusatzversicherung hat, muss man noch das meiste
selber zahlen.
  • 17.02.2017, 19:05 Uhr
  • 1
aber besser als gar nichts, lina. meine gläser allein, vom augenarzt EMPFOHLEN, kommen 399 euro. egal, bei welchem optiker.
  • 18.02.2017, 09:12 Uhr
  • 0
Natürlich ist dies besser, wenigstens ein kleiner "Tropfen"!
  • 18.02.2017, 09:27 Uhr
  • 0
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Die Freude ist jetzt sicher groß. Werden aber die momentan geltenden Festbeträge der Krankenkassen nicht deutlich erhöht, wird es nur zu einer geringfügigen Erleichterung der Haushaltskasse kommen. Ohne Änderung der wird die Fassung nicht bezuschusst und bei den Brillengläsern wird nicht das ganze Glas sondern nur der Festbetrag übernommen. Dieser ist derzeit: Einstärken Mineral(Glas) bis 8dpt 14,52€/Glas und ab 10dpt 31,09€/Glas, Einstärken Kunststoffgläser bis 8dpt 22,90€/Glas und ab 10dpt 39,14€/Glas. Mehrstärken/Gleitsichtglas Mineral(Glas) von 52,48€/Glas bis 112,93€/Glas je nach Glasstärke. Mehrstärken/Gleitsichtglas Kunststoff von 48,08€/Glas bis 113,76€/Glas je nach Stärke. Hinzu kommt die Rezeptgebühr, welche 10% des Kassenanteils aber mindestens 5,-€ und maximal 10,-€ pro Brille sind. Auf Grund der Stärkenverteilung in der Bevölkerung schätze ich, dass über 80% der Brillenträger nicht in den Genuss der Kassenleistung kommen.
  • 17.02.2017, 18:26 Uhr
  • 8
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Sehr guter Kommentar. Einer der keine "Brille" auf hat und die Fakten sieht. Aufklärung ist immer gefragt.
  • 17.02.2017, 20:41 Uhr
  • 0
derzeit, wird sicher wohl nun geändert.
  • 17.02.2017, 21:09 Uhr
  • 1
Wahlgeschenke die einen Super-Eindruck machen und doch nur heiße Luft sind macht man gerne. Ich arbeite seit über 30Jahren in der Augenoptik und eine wesentliche Verbesserung für eine breite Masse der Versicherten wäre da echt mal was neues. Über 80% der Brillenträger haben nach meiner Schätzung weniger als +/-6dpt und 4,0dpt als Astigmatismus/Hornhautverkrümmung/Zylinder.
  • 17.02.2017, 21:54 Uhr
  • 3
über 4 dpt + Hornhautverkrümmung gibt es sicher mehr als genug.
  • 17.02.2017, 21:58 Uhr
  • 1
Statistisch gesehen nein. Die übliche Hornhautverkrümmung liegt um ca. 1dpt. Darüber nimmt die Häufigkeit drastisch ab.
  • 17.02.2017, 22:15 Uhr
  • 2
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Habe 5,5 Dioptrien und bin kurzsichtig.......... ohne Brille könnt ich nicht mehr leben???? muß ich jetzt sagen:" dumm gelaufen"
  • 17.02.2017, 18:10 Uhr
  • 2
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Ich freue mich für alle, die davon profitieren. Allerdings besteht nach wie vor ein große Lücke!
Was ist mit denen, die wegen Schielen Operationen hatten und deshalb lebenslang Brillen tragen müssen?
Ich trage genau aus diesem Grund ( ich kam massiv schielend auf die Welt wurde mit 3 und 4 Jahren operiert) seit 48 Jahren eine Brille, jetzt kommt noch die Alterskurzsichtigkeit dazu..... "leider" habe ich zu wenig Dioptrin! Ich muss weiter alles allein bezahlen!
  • 17.02.2017, 17:21 Uhr
  • 2
Nachtrag, meine Stieftochter ist 10 Jahre schielt und trägt deshalb eine Brille, die Krankenkasse hat letztes Jahr für die neue Brille nicht mal 28 Euro übernommem, die Brille kostete fast 150 Euro! Die einzige Möglichkeit der Kostenübernahme ist eine private Brillenversicherung!
Eh Fragen aufkommen, sie wird nächste Woche endlich operiert! Warum jetzt erst ist eine andere Geschichte.
  • 17.02.2017, 17:31 Uhr
  • 3
Keine Kassenleistung ist nur bedingt richtig. Sind die Korrektionsprismen kleiner als 3,00cm/m in der horizontalen und kleiner 1,00cm/m in der vertikalen Richtung, so gibt es keine Kassenleistungen. Liegen die Werte darüber, werden hier im Rahmen einer Therapeutischen Sehhilfe unabhängig vom Alter und der Sehleistung der Kassenanteil erstattet. Dies setzt aber eine Augenärztliche Verordnung voraus.
  • 17.02.2017, 18:35 Uhr
  • 2
Ich habe mich offensichtlich nicht klar genug ausgedrückt.
Die KK hat für die Kinderbrille 27 Euro und ein bißchen übernommen, das ist ein Witz! Nur lachen kann ich leider nicht darüber!
  • 17.02.2017, 20:48 Uhr
  • 1
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen Sehhilfen für versicherte Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr.
  • 17.02.2017, 21:10 Uhr
  • 1
Leider stimmt das so nicht. Für Kinder und Jugendliche unter 18Jahre wird lediglich ein "Zuschuss" in Form eines Festbetrages für die Gläser bezahlt. Bei der Fassung wird kein Zuschuss oder Festbetrag übernommen. Diese flog im Jahr 2000 schon aus der Kassenleistung und wird weder bei Kindern noch bei Menschen mit unter 30% Sehleistung bezahlt.
  • 17.02.2017, 22:04 Uhr
  • 5
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Man muss ja fast blind sein um als Deutscher von seinen KK seine Brille bezahlt zu bekommen.
  • 17.02.2017, 16:55 Uhr
  • 6
So lange der HartzIV Bezieher, Aufstocker und Rentner, seinen Bescheid noch mit einer Lesebrille lesen kann, wird er keinen Zuschuss bei z.B. 1,5 oder 2 oder 2,5 Diopr. bezuschusst bekommen. Erst wenn er fast so blind wie ein Maulwurf ist, dann stockt die KK auf, damit er das grüne Rezept lesen kann.
  • 17.02.2017, 19:22 Uhr
  • 2
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Bis zum Letzten Jahr hatte ich beidseitig 13,5 dioptrien,dass ging ganz gewaltig an die Geldbörse,vor allem die entspiegelung als Autofahrer.habe mich an der Linse operieren lassen und zahlte dafür rund 700€.nun habe ich noch 1,5 dioprtienen.dies Geld war gut angelegt und spare viel Geld an den Gläsern.
  • 17.02.2017, 16:37 Uhr
  • 4
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