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Leber, Bauchspeicheldrüse, Rachen, Magen und Darm in Not - gefährliche Krank ...

Leber, Bauchspeicheldrüse, Rachen, Magen und Darm in Not - gefährliche Krankheiten durch Alkohol!

News Team
11.05.2017, 12:51 Uhr
Beitrag von News Team

Alkohol macht abhängig - das wissen alle. Alkohol macht aber auch krank - das wollen viele gar nicht wissen. Statistisch gesehen stirbt alle sieben Minuten ein Mensch in Deutschland, weil der Alkohol Leber und Bauchspeicheldrüse, Rachen, Magen und Darm oder das Herzkreislauf-System geschädigt hat. Der Grund: Alkohol ist ein Gift, das Zellen schädigt. Bei regelmäßigem Konsum steigt deshalb auch das Krebsrisiko. Schon täglich zwei kleine Gläser Bier oder Wein erhöhen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Insgesamt ist Alkohol mitverantwortlich für über 200 Krankheiten.

Die Aktionswoche Alkohol vom 13. bis 21. Mai regt an, über den eigenen Konsum nachzudenken. Ob bei Rauschbrillen-Parcours, Selbsttests in Einkaufszentren und auf Marktplätzen, Stimmungsbarometern auf der Straße, Infoveranstaltungen in Beratungsstellen, Kliniken und Arztpraxen - in ganz Deutschland bringen die Veranstalter der Aktionswoche Menschen miteinander ins Gespräch.

Gespräche können Menschen dazu bewegen, ihren Alkoholkonsum zu verringern, sagt die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DHS). Sie setzt den Rahmen für die Aktionswoche und versorgt die Veranstalter mit Aktionsideen und kostenlosen Info-Materialien. "Die Aktionswoche Alkohol kratzt am Mythos, Alkohol sei ein Kulturgut", sagt Dr. Raphael Gaßmann, Geschäftsführer der DHS. "Wir wollen, dass die Menschen Alkohol realistisch sehen - auch als ein Gift, das Menschen krank macht, den Arbeitsplatz kosten kann, tausende Verkehrsopfer fordert und oft bei Gewalttaten im Spiel ist."

Leber tut nicht weh

Rund fünf Millionen Menschen in Deutschland haben eine Lebererkrankung, doch nur etwa jede fünfte wird frühzeitig entdeckt. "Eine erkrankte Leber tut nicht weh, die Patienten haben kaum Symptome", erklärt Professor Markus Cornberg, Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover, im Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau".

Hinweise können Müdigkeit oder ein Druckgefühl im rechten Oberbauch sein. Oft wird ein Leberschaden zufällig entdeckt, zum Beispiel bei einem Ultraschall oder durch ein Blutbild bei einer Vorsorgeuntersuchung. Im Blut lassen sich Störungen der Leberfunktion gut nachweisen. Allerdings sind Laborwerte allein nur begrenzt aussagefähig. Zur weiteren Untersuchung wird beispielsweise ein Ultraschall eingesetzt oder eine Gewebeprobe entnommen.

Häufige Ursachen für eine Fettleber sind Übergewicht, Diabetes, Bewegungsmangel und übermäßiger Alkoholkonsum. "Der Lebensstil kann viele Lebererkrankungen verursachen", so Cornberg, "aber auch aufhalten." Wer Sport treibt, einige Kilo abnimmt und die Finger von Alkohol lässt, kann seine Leberwerte wieder verbessern. Anfällig ist die Leber auch für Entzündungen durch eine Virusinfektion. Gegen Hepatitis A und B kann man sich impfen lassen.

Immer mehr Alkoholkranke

Eine aktuelle Auswertung von Abrechnungsdaten der BARMER zeigt, dass immer mehr Menschen behandlungsbedürftig alkoholkrank sind. "Von 2012 bis 2015 ist die Zahl der Menschen, die wegen riskantem Alkoholkonsum behandelt werden mussten, um 2,2 Prozent gestiegen", so Andrea Jakob-Pannier, Suchtpräventionsexpertin der BARMER.

Besonders auffällig sei, dass rund ein Viertel aller Alkoholabhängigen zwischen 50 und 59 Jahre alt sind. "Es ist besorgniserregend, dass zur Alkoholabhängigkeit immer häufiger die Abhängigkeit von weiteren Stoffen wie Cannabinoiden oder Beruhigungs- und Schlafmitteln hinzukommt", betont Jakob-Pannier. Die BARMER setzt diesen Entwicklungen mit gezielten Präventions- und Behandlungsangeboten etwas entgegen.

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1 Kommentar

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Wer mal jemand verecken, ich sage bewusst nicht sterben gesehn hat dessen Magen und Ösophagus sich selbst verdauen tut und sich diesen Zustand durch Jahrelanges tägliches SAUFEN zugerichtet hat wird als kranker Alkoholiker nocht nicht aufhören zu saufen. Er wird auch nicht aufhören wenn er auf der geschlossenen Psychiatrie sich wiederfindet und nur einen in,s Delir gerutschten Alkoholiker der aus tiefster innerer Zerrissenheit wie einer der von allen Dämonen besessener sich barbarisch unverständlich artikuliert beobachten muß. Dieser kranke Mensch wird noch lachen und stolz behaupten das er das nicht sei und ihm sowas niemals passieren könne. Sein falscher Stolz muß erst noch gebrochen werden. Das ist nur möglich wenn erbereit ist sich freiwillig einer Therapie zu tellen. Hinter dem Wort FREIWILLIG steht dann aber immer ein direkt nicht sichtbarer Zwang. Se es der Arbeitsplatz ist futsch, die Partnerschaft ist im Arsch, Gerichtsbeschlüsse, Zahlungsbefehle usw. sind da schon eher begreifbare Notwendigkeiten. Sollte der arme kranke Alkoholiker jetzt immer noch zuviel Stolz und Verachtung anderer besitzen wird ihm in der Therapie der knallharte Therapeut und seine mit Ihm gewachsenen Therapiegruppenmitglieder auf die Sprünge helfen. Und wenn ihm das noch zuwider ist kann er aufstehn und gehen. Die nächste Bahnhofskneipe empfängt ihn mit pauken und Trompeten und zahnlosen Nutten. Sein Weg ins Grab wird so sehr schnell mit Palmzweigen ausgestatten werden.
  • 27.06.2017, 21:04 Uhr
  • 0
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