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Vergewaltigt, gedemütigt, auf der Flucht: Die Geschichte des Mädchens Angeli ...

Vergewaltigt, gedemütigt, auf der Flucht: Die Geschichte des Mädchens Angelina

Jenny Schuckardt
24.04.2017, 08:16 Uhr
Beitrag von Jenny Schuckardt

Der Tag, an dem sich Angelinas Leben für immer ändern sollte, war ein Tag wie jeder andere. Es war Sommer in dem Land am Horn von Afrika und die Sonne brannte schon am Morgen so heiß, dass man besser den ganzen Tag im Schatten verbrachte, als sich der Gluthitze auszusetzen.


Auszug aus "Beyond Survival", Flüchtlingskinder erzählen ihre Geschichte.

Vierzehn Jahre alt war Angelina damals. Wie immer aß sie mit großem Appetit, was die Mutter gekocht hatte. Große Portionen waren es nicht, denn die anderen Familienmitglieder mussten auch satt werden.

2Meine Mutter hatte Canjeero gemacht, dazu Eier in einer Tomatensauce. Ich wusste, dass ich das lange nicht mehr essen können würde, deshalb habe ich ganz schön viel gegessen."

Angelina hatte sich entschlossen, an diesem Tag zu fliehen. Sie wollte Somalia verlassen, ihr Zuhause verlassen. Sie wollte nach Europa gehen und dort eine Chance auf ein gutes Leben haben.

Angelinas Familie ist arm, sie ist das älteste Kind, hat noch einen kleinen Bruder und fünf kleine Schwestern. Zu essen gab es immer nur das Nötigste, das Mädchen musste seiner Mutter mit den jüngeren Geschwistern helfen, dem Vater beim Hüten der wenigen Ziegen, die ihm geblieben sind.

"Viele Ziegen sind verdurstet, weil es nicht genug Wasser gibt." Angelina musste jeden Tag sehr früh aufstehen und mit einem Kanister zur Wasserstelle gehen, damit die Tiere verpflegt werden konnten. 2011 erlebte Somalia die schlimmste Dürreperiode seit sechzig Jahren. Damals flohen nach Schätzungen der Vereinten Nationen täglich fast viertausend Menschen vor der schweren Hungersnot aus dem Land. Brunnen versiegten, die Vorräte waren aufgebraucht, Tiere starben reihenweise. Besonders hart traf es die Viehzüchter, da sie zusehen mussten, wie ihre Tiere ihnen qualvoll verendeten.

Alle mussten mit anpacken, damit es irgendwie für die Familie zum Überleben reichte.

"Manchmal hat mich mein Vater losgeschickt, um Feuerholz zu holen. An eine Stelle, zu der ich sehr weit laufen musste. Und ich musste sehr vorsichtig sein vor Männern mit Macheten."

Zeit für Hausaufgaben, zum Spielen oder Träumen blieb Angelina nicht. Gerne wäre sie länger in die Schule gegangen und Lehrerin geworden, doch ihr Vater hat es nicht erlaubt. Schule, Arbeit, ein gutes Einkommen – von diesen Dingen konnte das Mädchen nur träumen.

Auch anzuziehen, was ihr gefiel, war für Angelina nicht möglich. Die islamistische Al-Shabaab-Miliz, die viele Regionen in Ostafrika terrorisiert, verbietet Kleider im westlichen Stil. Frauen müssen Kleidung tragen, die so weit geschnitten ist, dass die Körperkonturen nicht deutlich hervortreten, auch die Haare mussten bedeckt sein.

Was ist Flucht?

Die Al-Shabaab-Kämpfer verüben Anschläge in Kenia, Somalia und im Südsudan und kontrollieren mehrere ländliche Regionen. Sie gehören zum Terrornetzwerk Al-Qaida und haben sich zum Ziel gesetzt, ihre ostafrikanischen Landsleute gegen den Westen zu mobilisieren und einen islamischen Gottesstaat zu errichten.
Zudem wird Somalia seit dem Sturz des letzten Diktators Siad Barre 1991 von blutigen innerstaatlichen Konflikten erschüttert, insbesondere in Zentral- und Südsomalia herrschen Bürgerkrieg und Anarchie.

Ende 2013 waren über eine Million Somalierinnen und Somalier vor Krieg, Hunger und Elend auf der Flucht. Damit zählt Somalia nach Afghanistan und Syrien weltweit zu den Ländern mit der höchsten Flüchtlingsrate. Angaben des UNHCR zufolge sind eine weitere Million Menschen als Binnenvertriebene innerhalb der Landesgrenzen auf der Flucht.

Angelina wollte nicht mehr in Somalia leben, wollte keinen Hunger und keine Angst vor den vielen bewaffneten Männern mehr haben müssen. Ihr Vorbild war Leila, ein Mädchen aus dem Nachbardorf, das zwei Jahre zuvor aus Somalia geflüchtet war und seither auf Facebook allen, die es wissen wollen, sein schönes neues Leben beschreibt. Auch Angelina las diese Nachrichten.

"Leila hat geschrieben: ›Seht mal, meine schönen neuen Schuhe!‹ und: ›Ich habe jetzt ein Auto und eine schöne Wohnung und gutes Essen!‹ und dass sie jeden Tag ein anderes Kleid anziehen kann, was bei uns nicht geht", erzählt Angelina leise, als ich sie in einer Notunterkunft treffe, in der die sechzehnjährige Somalierin ein paar Tage bleiben wird, bis klar ist, in welchem Bundesland sie längerfristig leben können wird.

Denn Angelina, die man hier so nennt wegen ihrer auffälligen Ähnlichkeit mit Angelina Jolie, hat es tatsächlich bis nach Deutschland geschafft.

Erst vor Kurzem ist sie angekommen. Mit dünner Kleidung voller Sandflöhe, fast barfuß, mit abgewetzten, zusammengeflickten Sandalen an den Füßen. Ihre Kleider wurden gefriergetrocknet, minus dreißig Grad überleben die Flöhe nicht.

Angelina sitzt auf einem dunkelblauen Sofa. Sie trägt eine hellgrüne Strickmütze auf dem Kopf, darüber ein blaues Tuch, dazu Strickleggins mit Rentiermuster und einen dunkelblauen Strickpulli. Ihre Füße stecken in dicken, winterweißen Boots mit Kunstfellbesatz. Dennoch friert sie, zieht sich eine rote Wolldecke fast bis unter die Nase.

Um nach Deutschland zu kommen, ist Angelina durch die Hölle gegangen. Das Mädchen trägt unübersehbar schwer an seinen Fluchterlebnissen. Verschüchtert kuschelt es sich an seine Freundin Amira, die neben ihr sitzt.

Auch Amira ist sechzehn Jahre alt, auch sie ist aus Somalia nach Deutschland geflohen, als sie vierzehn war. Wie Angelina hat sie Dinge erleben müssen, die kein Mensch jemals erleben sollte. Auch Amira ist ein sehr hübsches Mädchen. Sie ist groß, zart, hat wache, dunkle Augen. Aus den Kleiderspenden in der Unterkunft hat sie sich eine Jeans ausgesucht, darüber trägt sie einen himmelblauen Pulli und ein Tuch in derselben Farbe. Ihre nackten Füße stecken in blauen Flipflops, ihr rechter Knöchel ist bandagiert, sie hat ihn sich auf der Flucht verletzt.

Dass minderjährige Mädchen allein nach Europa fliehen, kommt seltener vor, passiert aber laut Caritas seit einigen Jahren immer häufiger. Die überfüllte Notunterkunft, in der sich Angelina und Amira befinden, bestätigt diese These. Vor allem Mädchen aus Somalia nehmen die gefährliche Reise, die durch die Wüste führt, auf sich, in der Hoffnung, in Europa ein besseres Leben führen zu können.
Wir unterhalten uns mithilfe eines Dolmetschers, beide Mädchen sprechen kein Englisch.

Angelina zieht ihre dünnen Beine an und schlingt ihre knochigen Arme darum. Ihr müder Blick verrät, dass sie in der vergangenen Nacht nicht viel geschlafen hat. Nachts wirken die bösen Erinnerungen noch stärker nach als bei Tageslicht. Einige Zeit fixiert sie einen Punkt an der Decke des Raumes. Dann erzählt sie.

"Somalia ist kein gutes Land für Mädchen." Eine Erkenntnis, die ihr offenbar sehr schwerfällt. Sie stockt, schluckt, lehnt ihren Kopf auf die angezogenen Beine. "Ich habe gedacht, Mädchen wie Leila aus meinem Nachbardorf sagen die Wahrheit. Ich wollte nicht leben wie meine Mutter. Immer nur zu Hause, alles mit dem Wasser aus dem Brunnen waschen, immer so viel Arbeit, immer nur machen, was der Mann sagt, immer nur Angst, nie genug zu essen. Nein, das will ich nicht, habe ich gedacht. Also habe ich diesen Mann getroffen. Er hat zu mir gesagt: ›Du bist ein sehr schönes Mädchen, du siehst aus wie eine Prinzessin, du wirst ein gutes Leben in Europa haben. Ich bin sicher, du kannst als Model arbeiten, und dann kannst du viel Geld verdienen.‹ Er war sehr nett. Er hat gesagt: ›Es ist ganz einfach. Ich kann dich bis zur Wüste bringen.‹ Er sagte, dass ich dafür nicht viel bezahlen muss."

Angelina glaubte den Versprechungen des nigerianischen Schleppers, vertraute darauf, dass sie in Deutschland ein Leben führen können würde, wie sie es sich wünschte. Also lief sie von zu Hause weg.

"Meine Eltern haben nichts gewusst, aber eine meiner kleinen Schwestern hat etwas gespürt. Sie hat mich den ganzen Tag nicht mehr losgelassen. Als die Sonne untergegangen ist, bin ich zum Markt gegangen."

Auf dem staubigen Marktplatz in ihrem Dorf, neben Obst- und Gemüseständen, wartete tatsächlich, wie von dem Schlepper versprochen, ein Lastwagen, auf dem schon viele andere Menschen zusammengedrängt saßen. Die Stimmung war gut, die Mitfahrer lachten und scherzten.

"Der Fahrer war sehr nett, er hat sich gut um mich gekümmert, er hat mir Wasser gegeben und Fladenbrot."

Der Lastwagen fuhr über holprige Naturstraßen durch Somalia, vorbei an vielen Militärkontrollen.

"Das war kein Problem, der Fahrer hat ihnen Geld gegeben, sie haben gewunken und wir sind weitergefahren."

Mal wechselte der Fahrer, mal musste die Gruppe auf einen anderen Wagen umsteigen. Die Grenzen stellten kein Hindernis dar, die Polizisten waren von der Schleppermafia geschmiert – ein gut funktionierendes System.

Bis in die Sahara wurde Angelina auf diese Weise tatsächlich problemlos gebracht. Dann änderte sich ihre Situation.

"Sie haben uns mit einem Lastwagen in ein Lager in der Wüste gefahren, am Eingang waren Männer mit Messern und anderen Waffen. Sie haben ihr Gesicht vor uns versteckt, nur die Augen konnte man sehen. Sie sahen böse aus."

Angelina zieht die rote Decke noch enger an sich, so als könne sie sich dadurch vor den Erinnerungen schützen.

"In dem Lager mussten wir alle aussteigen. Es war viel Wind, der den Sand in meine Augen geweht hat. Das Auto ist weggefahren. Die Männer haben uns in das Lager getrieben und angebunden. Dort waren schon viele andere Menschen und sehr viele Mädchen. Die Männer haben gesagt, wir müssen jetzt hierbleiben und ihnen gehorchen, sonst töten sie uns."

Das Transportsystem der Schlepper, wie Angelina es erlebt hat, basiert meist auf denselben Abläufen: Bis in den Sudan werden die Afrikanerinnen von einer regionalen Menschenhändlerbande zur anderen weiterverkauft, was für die Mädchen weitgehend kostenfrei und problemlos verläuft. In den Wüstenlagern im Sudan ist dann erst einmal Endstation, Zahltag für die Schlepper. Die Mädchen werden hier in Lagern festgehalten, mit Schlägen und Vergewaltigungen zwingen die Menschenhändler sie, Lösegeld von ihren Familien anzufordern, egal wie arm sie sind. Der ganze Familienverband legt dann zusammen, macht alles zu Geld, was er besitzt, um das Lösegeld aufzubringen. Zu groß wäre die Schande für alle, würden sie ihre Töchter in der Wüste sterben lassen.

"Nachdem die Männer uns festgebunden hatten, haben wir im Sand geschlafen. Am Tag mussten wir viele Stunden unter der heißen Sonne sitzen, durften uns nicht bewegen und nur ganz wenig Wasser trinken«, schildert Angelina mit stockender Stimme. »Mein Mund war so trocken, dass meine Zunge festgeklebt ist. Ich konnte nicht mehr schlucken, überall war Sand, es gab keine Duschen."

Stumme Tränen laufen über Angelinas Wangen, für einen Augenblick kann sie nicht mehr weitersprechen. Amira legt den Arm um sie.
Dann holt Angelina tief Luft. "Noch schlimmer als der Tag in der Sonne war der Abend. Da sind die Männer zu uns gekommen mit Waffen und haben sich Mädchen ausgesucht, haben sie mitgenommen. Sie mussten alles tun, was die Männer wollten."

Angelina wurde geschlagen und vergewaltigt. Wieder und wieder. "Ich musste mich ausziehen und auf dem Bauch auf den Boden legen, dann haben sie mich mit der Peitsche geschlagen. Ich habe gesagt: ›Bitte, bitte, schlagt mich tot!‹ Aber sie haben mich nur ausgelacht."

Angelina zieht sich die Decke fest um die Schultern. In ihren Augen spiegeln sich Scham, Angst und Schmerz.

"Die Männer haben nach meiner Familie gefragt. Ich musste ihnen die Telefonnummer von meinen Eltern geben. Die haben sie dann angerufen. Sie haben mich geschlagen und mir das Handy hingehalten, als es zu sehr wehtat und ich geschrien habe. Ich wollte nicht schreien, aber es ging nicht. Zu meinem Vater haben sie dann gesagt: ›Wir schlagen deine Tochter jeden Tag, bis du für sie bezahlst!‹ Ich habe mich sehr geschämt, dass ich diese Schande über meine Familie bringen musste. Meine Eltern sind sehr arm, sie haben nicht gewusst, wie sie das Geld für mich auftreiben sollten. Diese Männer sind keine Menschen«, stößt Angelina mit Hass und Verachtung in der Stimme hervor. Das zarte Mädchen bebt vor Wut, Trauer, Hilflosigkeit. Drei Monate war Angelina in dem Lager in der Wüste gefangen. Ihr schönes Gesicht wurde ihr zum Verhängnis, immer wieder wurde sie am Abend von den vermummten Männern ausgesucht. Andere, weniger hübsche Mädchen wurden nicht so oft ausgewählt.

"Die anderen Mädchen waren froh, dass ich immer eine Extra-Flasche Wasser mitgebracht habe, wenn ich zu ihnen zurückkam. Die haben wir dann zusammen getrunken", sagt Angelina und lächelt leicht, als sie an eine der seltenen Situationen denkt, in denen sie dazu beitragen konnte, dass es ihr und den anderen ein bisschen besser ging.

Es dauerte über neunzig Tage, bis Angelinas Vater das Geld für die Auslöse seiner ältesten Tochter zusammenhatte. »Mein Vater ist zu allen gegangen, die er kannte. Jeder hat etwas gegeben. Die Männer sind dann zu mir gekommen und haben gesagt: ›Hau ab, Mädchen.‹ Da kam dann gerade ein Lastwagen an, er hat neue Menschen gebracht. Sie wurden alle im Lager abgeladen, mich haben sie rausgestoßen, vor den Zaun. Von dort habe ich noch gesehen, wie ein kleines Mädchen aus dem Lastwagen gehoben wurde. Ich habe sehr geweint um sie. Die Männer haben mich und andere Menschen mit einem Wagen durch die Wüste gebracht und über die Grenze zu Libyen. Dort haben schon andere Männer auf uns gewartet. Auch sie hatten Waffen.«
...

Wer helfen will, kann hier die Hilfsprojekt von "Beyon Survival" unterstützen.

27 Kommentare

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ich arbeite für das reg.präsid. beim gesundheitsamt und mache die medizinische erstaufnahme der flüchtlinge im größten camp. täglich höre und sehe ich schicksale, die sich kein deutscher vorstellen kann. und trotzdem hört unser volk nicht auf zu hetzen was das zeugs hält. gerade bei facebook lese ich die übelsten beschimpfungen von menschen die einfach nur dumm sind und von nichts eine ahnung haben. denen würde ich dies schicksal zu gerne wünschen.....
  • 29.04.2017, 09:40 Uhr
  • 1
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Wen ein solches Schicksal, das sich sicher weltweit täglich hunderte Male wiederholt, nicht anrührt, muss schon ziemlich hartherzig sein.
Aber leider schaffen es auch die Schläger, Vergewaltiger, Schlepper nach Europa. Und man sieht einem Menschen nicht an, ob er Täter oder Opfer ist.
  • 25.04.2017, 12:39 Uhr
  • 1
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Ich habe bereits vor vielen Jahren über meine Erlebnisse bei der Flucht als Kind die Erz.Winterblumen- Eine Kindheit zwischen Krieg und Frieden verfasst.
  • 25.04.2017, 10:19 Uhr
  • 0
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Mann geht mir dieses Mitleidsgefasel langsam auf die Nerven. Wird der Fernseher angeschaltet was sehe ich, hungernde Flüchtlingskinder, zerbombte Städte, schwer verletzte Menschen, gekippte Flüchtlingsboote, Leichen am Strand und und und. Habe ich, haben wir Europäer die Verpflichtung alle Schuld auf uns zu laden und diese Völker in die Glückseeligkeit zu führen? Wenn ich sehe wie sich hier in Deutschland/Europa diese Flüchtlinge insbesondere die jungen wehrfähigen Männer aufführen kommt mir so langsam aber sicher die Galle hoch. Jetzt wird von unserern Politikern schon angedacht Bw Soldaten in diese chaotischen Länder zu schicken. Ja gehts denn noch, diejenigen die dort gegen ihre Führer rebelliert haben sitzen hier in Deutschland in warmen Nestern und lassen es sich gut gehen und unsere jungen Soldaten dürfen dort die Rückkehr zur Normalität mit ihrem Leben bezahlen. Mich kotzen diese Entscheidungen und die Art der Presse (in jeder Form) an, zu versuchen mich ständig mit diesen Berichten zu manipulieren.
Streicht diesen Typen hier in Deutschland die hohen Unterstützungszahlungen schickt sie zum Arbeiten auf die Felder und Strassen solange sie noch nicht in einem vernünftigen Beruf eingesetzt werden können und bestraft verflucht nochmal die Straftäter unter diesen sogenannten Asylanten und verschont mich mit diesen mitleiderregenden (das soll es ja wohl sein) Berichten.
Nur nebenbei, ich bin ein friedlicher Mensch und war gerne bereit zu helfen, aber langsam habe ich genug von diesem Gutmenschengelaber.
  • 25.04.2017, 09:39 Uhr
  • 9
  • 01.06.2017, 13:14 Uhr
  • 0
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Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Ganz sicher müssen viele Kinder dieser Welt Schlimmes erleben. Aber was die deutschen Kinder und Frauen vor über 70 Jahren erlebt haben, wird aus Gründen der politischen Korrektnesses verschwiegen. Ich als über 80jähriger könnte hier viele Geschichten reinstellen, neben denen die Geschichte der kleinen Angelina harmlos erscheinen würde. Aber die Erlebnisse der Alten in Deutschland will keiner mehr hören
  • 24.04.2017, 17:04 Uhr
  • 16
Versuche es doch mal und dann Echo abwarten!!!
  • 24.04.2017, 17:58 Uhr
  • 2
  • 25.04.2017, 12:16 Uhr
  • 0
Verschwiegen????? Ich habe das so oft gehört, bis zum Abwinken..... (PS: ich habe aber nicht abgewinkt,) Und nicht zu vergessen, was den deutschen Flüchtlingen in ihrer neuen Heimat von den Alteingesessenen angetan wurde, das klingt mir heute noch in den Ohren: "Rückwärtsdeutsche, Polacken, Hungerleider, Krautjunker, Flüchtlingsgesindel....."
  • 25.04.2017, 12:34 Uhr
  • 5
@Dieter,Nika, Heidi,
ganz sicher sind Flüchtlinge auch von den Einheimischen schlecht behandelt worden, bei uns nicht. Die ganzen Geschichten des Krieges und der Flucht aufzuschreiben, dafür bräuchte man Tage. Da fehlt mir die Zeit. Nur so viel, an dem Platz, wo ich jetzt sitze ist ein Kind im Krieg verblutet. Bei einem Bombenangriff auf unsere kleine Stadt, sind 380 Menschen getötet worden. Man hat die Leichen auf einer 1000 mtr. langen Allee zur Identifizierung gelegt, 1 km Leichen. Die Allee war gesperrt, aber von der angrenzenden Weide konnten wir die 1 km Leichen sehen. Bei den großen Bombenangriffen auf die großen Städte sind 100 Mal mehr Menschen umgekommen, dort hätte man 100 km Leichen auslegen können. Man soll nur mal die Bilder der bombabierten deutschen Städte mit Homs oder Alleppo vergleichen Unsere Bekannte Rotraud berichtet, dass sie als Kinder die hundertfache Vergewaltigung ihrer Mutter durch die Russen mit ansehen musste. Die Russen hätten einfach die Kinder erschossen, wenn die Mütter sich gewehrt hätten. Hartmut berichtete, wie sie die Ostsee auf dem Eis überqueert haben und von russischen Flugzeugen angegriffen worden sind. Hans.Bernhard von der Flucht mit einem Konvoi von 4 Schiffen, die von Flugzeugen angegriffen wurde, 3 Schiffe wurden versenkt.
Die Russen wurden in einer Botschaft von Ilja Ehrenburg aufgefordert, die deutschen Frauen zu vergewaltigen, um ihren Hochmut zu brechen. Aber ich will hier keinen Hass schüren, mein Vater hat immer gesagt, wenn wir das alles wiederkriegen, was wir anderen Ländern angetan haben, dann Gnade uns Gott. Aber die ganzen Schiksale kann man nicht in so einem Beitrag beschreiben. Auch will das heute auch kein Mensch mehr hören!
  • 26.04.2017, 19:51 Uhr
  • 6
Sigurt: Krieg ist Krieg und immer brutal. Am meisten leiden Frauen und Kinder, die sich nicht wehren können. Deutschland hat im 2. Weltkrieg viel Schuld auf sich geladen und für das, was die SS und manche Soldaten anderen angetan haben, bitter bezahlen müssen.
Man sollte aufhören, Schuld, gegen Schuld aufzurechnen. Das alles ist über 70 Jahre her - da waren die meisten von uns noch gar nicht auf der Welt.
Wenn man allerdings aufhört, Mitleid mit denen zu haben, denen heute bitteres Unrecht angetan wird, dann sollte man mal mehr auf sein Herz hören.
  • 26.04.2017, 21:35 Uhr
  • 2
@Heidi,
ich denke, ich habe das angesprochen, dass ich keinen neuen Hass schüren will. Aber die Kinder, die das damals erlebt haben, leben teilweise noch. Die Kinder von damals waren wie alle Deutsche geächtete, anders als die Flüchtlinge heute. Keiner wollte sie haben diese Nazikinder. Als die Flüchtlinge hier ankamen, waren sie verlummt, ausgemergelt und verlaust, nicht so, wie die heutigen Flüchtlinge in Desighner-Klamotten und Handy. Die Flüchtlinge heute kommen in den Wohlstand, die Flüchtlinge von damals in ein total zerstörtes Land, in dem jeder ums Überleben kämpfte. Wir lebten in Verhältnissen, die keiner sich heute vorstellen kann. Auch wenn ich nicht aufrechnen will, aber das Leid der damaligen Kinder und heutigen Alten sollte erwähnt werden dürfen. Aus Gründen von political Correctness darf nicht alles verschwiegen werden.
  • 28.04.2017, 19:50 Uhr
  • 6
Sigurt: , ich sagte doch schon: Krieg ist immer brutal - und immer zahlen die Unbeteiligten den höchsten Preis. Wen machst du denn Vorwürfe? Es wird doch nichts verschwiegen. Die junge Generation interessiert es bloß nicht mehr Soll man es ihnen gegen ihren Willen einhämmern?
  • 28.04.2017, 21:58 Uhr
  • 1
So ist es. Diejenigen, die nach 1950 geboren sind, haben weder den 2. Weltkrieg noch die schlimmen Nachkriegsjahre erlebt. Sie lernen es zwar im Geschichtsunterricht, genau so, wie man in der Schule über die Kriege früherer Zeit erfahren hat. Aber wenn man keinen kennt, der das persönlich erlebt hat und darüber erzählt. (und das tun die wenigsten, die es erlebt haben - auch meine Eltern waren viel mehr damit beschäftigt, ein neues, besseres Leben aufzubauen), dann nimmt man es zwar zur Kenntnis, fühlt sich aber nicht betroffen.
Das Elend von heute,, sozusagen vor unserer Haustür jedoch berührt zutiefst - zumindest mich.
  • 29.04.2017, 08:26 Uhr
  • 0
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Bei allem Respekt, aber so will der Staat die nächste kommende Flüchtlingswelle schönreden
Wir haben mehr als genug Probleme im eigenen Land !
  • 24.04.2017, 16:03 Uhr
  • 10
  • 01.06.2017, 13:18 Uhr
  • 1
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Dass heute so etwas möglich ist, ist eine Schande für uns alle, vor allem für die Politiker. Wie konnte es so weit kommen?
  • 24.04.2017, 15:45 Uhr
  • 4
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Ich habe auch mehrere REALE Geschichten von deutschen Kindern, die tagtäglich die Hölle durchleben in unserem Saubermannstaat!!!!
Da würde sogar dem Geschichten Schreiber die kommen!!!
  • 24.04.2017, 12:44 Uhr
  • 12
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heir wird doch wieder wie immer auf die tränendrüse gedrückt. wenn so viele, also auch diese mädchen, flüchten muss, gitb es auf der weölt nur deutschland? schauen sie mal wie gross russland oder ganz asien ist, warum flüchtet niemand in die reichen golfstaaten? richtig weil die keine flüchtlinge aufnehmen. also alle zusammen hört auf mit dem ewigen gewinsel und sorgt lieber dafür dass die kriege beendet werden und dass die waffenlobbyisten für die flüchtlinge aufkommen.
  • 24.04.2017, 12:12 Uhr
  • 14
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