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Warnstufe rot ausgerufen! Eis-Gewitter überziehen das Land in diesen Gebiete ...

Warnstufe rot ausgerufen! Eis-Gewitter überziehen das Land in diesen Gebieten mit Blitzeis

News Team
30.01.2017, 10:28 Uhr
Beitrag von News Team

Der Deutsche Wetterdienst warnt: In der Mitte und im Süden Deutschland ist gefrierender Regen zu erwarten, der teils mit UNWETTER einhergeht!

Im Schwarzwald im Tagesverlauf UNWETTER durch ergiebigen Regen und Tauwetter. Nach Norden zu und im Bergland örtlich Schneefall. Auf exponierten Bergen Sturmböen.

Entwicklung der WETTER- und WARNLAGE für die nächsten 24 Stunden
bis Dienstag, 31.01.2017, 07:00 Uhr:

Von Westen her greift ein atlantisches Frontensystem auf Deutschland über. Vor allem in den Süden und Westen gelangt dabei milde Meeresluft, während der Osten und Norden noch längere Zeit im Einflussbereich kälterer Festlandsluft verbleiben.

Heute breiten sich im Tagesverlauf Niederschläge auf weite Teile Deutschlands aus, lediglich im äußersten Südosten bleibt es noch trocken. Nach Norden und Osten zu schneit es teilweise bis in tiefe Lagen, wobei stellenweise mehr als 5 cm Nassschnee fallen, im Bergland gebietsweise auch um 10 cm. Im Westen und Süden steigt die Schneefallgrenze bis in die Kammlagen der Mittelgebirge. Außer ganz im Westen fällt dort vielerorts und großflächig gefrierender Regen, wobei für weite Teile dieser Region Unwetterwarnungen vor Glatteisregen bzw. entsprechende Vorabinformationen gelten.

In den Mittelgebirgen Südwestdeutschlands setzt starkes Tauwetter (im Schwarzwald als Unwetter) ein.

Die Temperaturen steigen zwar allmählich an, vor allem im Südosten gibt es aber auch heute noch verbreitet Dauerfrost.

In Hochlagen der Mittelgebirge und der Alpen sind steife bis stürmische Böen, exponiert Sturmböen aus Südwest zu erwarten.

In der Nacht zum Dienstag kann es im Osten Bayerns weiterhin gefrierenden Regen geben mit Unwettergefahr. Im Südwesten Deutschlands regnet es und es kommt weiterhin zu Tauwetter, vor allem im Hochschwarzwald mit hohem Unwetterpotenzial.

Im Norden und Osten, teilweise auch in der Mitte Deutschlands kann es dagegen längere Zeit schneien mit Neuschneemengen teils über 5 cm innerhalb von 6 Stunden, im Nordosten örtlich bis 10 cm, in einigen Mittelgebirgslagen auch über 10 cm.

Auf exponierten Bergen muss weiterhin mit Sturmböen aus West gerechnet werden.


Aktuell sind folgende Warnungen in Kraft:


GLATTEIS (teils UWETTER): Im Westen und in der Mitte gefrierender Regen mit Glatteis, vor allem vom nördlichen Baden-Württemberg über Unterfranken, Osthessen bis ins südwestliche Thüringen UNWETTER.

Vorabinformation UNWETTER:
Vor allem im nordwestlichen Bayern und im östlichen Baden-Württemberg und später auch im östlichen Bayern ist ab Montag früh Glatteis durch gefrierenden Regen möglich, der unwetterartig ausfallen kann.

TAUWETTER (UNWETTER): Im Schwarzwald bei positiven Temperaturen und andauerndem Regen starkes Abtauen der Schneedecke. Abflussmengen 50 bis 90 Liter pro Quadratmeter bis Mittwoch früh.

FROST: Im Osten und Süden sowie in der Mitte leichter bis mäßiger Frost.

WIND: Auf dem Brocken und im Hochschwarzwald Sturmböen 65 bis 85 km/h (8 bis 9 Bft) aus Südwest.

NEBEL: Im Süden örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.

Not macht erfinderisch: Schneeräumen mal ganz anders

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1 Kommentar

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oha, das hört sich nicht gut an. Danke für diese Mitteilung.
  • 30.01.2017, 10:55 Uhr
  • 2
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