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Vater warnt vor gefährlichem Fidget-Spinner-Trend: Macht das bloß nicht nach ...

Vater warnt vor gefährlichem Fidget-Spinner-Trend: Macht das bloß nicht nach!

News Team
30.06.2017, 13:33 Uhr
Beitrag von News Team

Ein Vater in den USA warnt vor einem gefährlichen Fidget-Spinner-Trend. Zusammen mit seinem Sohn hatte John Harris versucht, was viele auf Youtube vormachen. Sie wollten den Fingerkreisel auf maximale Geschwindigkeit beschleunigen.

Dafür blies er Druckluft auf den Spinner, der sich sehr schnell zu drehen begann.

Wir spielten eine Weile damit, als plötzlich das Plastik des Spinners explodierte.

Ein Teil traf den Sohn über der Oberlippe und hinterließ eine tiefe Wunde.

John Harris zeigte die Verletzung auf Facebook, um andere vor dem gefährlichen Spiel mit dem Spinner zu warnen.

Ich teile das, damit niemand mehr auf die dumme Idee kommt, es zu versuchen.
Wir sind froh, dass das Teil seine Augen verfehlte. Es hätte noch so viel schlimmer sein können.

Das steckt hinter dem Fidget-Spinner!


Lest auch: Fidget Spinner wird wegen Gefahr für Kinder zurückgerufen


Sodibel S. A. ruf Fidget Spinners von SYMEX zurück. Das berichtet das Verbraucherportal "Cleankids". Weil das Produkt nicht den europäischen Rechtsvorschriften bezüglich der Sicherheit von Spielzeug entspricht, stelle es eine ernsthafte Gesundheitsgefahr für Kinder dar. Darüber informierten die Luxemburger Behörden. Das Produkt wird auch in Deutschland vertrieben.



Vor allem beanstandet wurde, dass die Knopfbatterien und Elektronik mit LEDs für Kinder leicht zugänglich sind. Wird eine Knopfzelle verschluckt, kann dies zu schweren inneren Verletzungen führen.

Bei dem zurückgerufenen Produkt handelt es sich um:

SYMEX Fidget Spinner
Modell SPIN COLOR LED CS5555
Referenz SYM 0024
Importeur Sodibel S. A. (in Luxemburg)

Lest auch: Not-OP! Mutter warnt vor tödlicher Gefahr durch Fidget Spinner


Fidget Spinners sind momentan richtig angesagt - ob bei Kindern, Studenten oder sogar bei Senioren. Doch leider mehren sich die Berichte von gefährlichen Unfällen mit den neuen Spielzeugen. Eine Mutter aus Texas schlägt Alarm: Um ein Haar hätte sie ihre Tochter verloren - wegen einem Fidget Spinner. Auch Behörden warnen.

Die Mutter teilt die beinahe tödliche Erfahrung, die sie und ihre Tochter mit dem Trend-Spielzeug geacht haben, um andere zu warnen. Kelly Rose Joniec aus Houston, Texas, schrieb in einem Facebook-Post, dass sie eines Tages im Auto auf dem Heimweg war, als sie plötzlich Britton, ihre zehnjährige Tochter, auf dem Rücksitz des Wagens würgen hörte. Sie hielt am Straßenrand an, nur um festzustellen, dass ihr Kind Teile eines Fidget Spinner verschluckt hatte. Nachdem sie vergeblich versucht hatte, die Teile durch ein Heimlich-Manöver aus ihrer Tochter zu bekommen, fuhr sie sie unverzüglich in die nächste Notaufnahme. Gerade noch rechtzeitig.

Die Ärzte mussten mittels Röntgen ermitteln, wo das Metallteilchen stecken geblieben war.

In einer Not-Operation konnte dem Kind das Leben gerettet werden. "Glücklicherweise ist es gut ausgegangen", schreibt Mutter Joniec weiter auf Facebook. "Aber es war sehr erschreckend ... nicht nur wegen dem ersten Verschlucken, aber wegen der Sorge über die Komposition und Größe des Objekts und schließlich auch wegen den allgemeinen Risiken einer Anästhesie."

In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNN, spricht die Familie Joniec öffentlich: "Unsere ganze Aufmerksamkeit und Fokus legen wir darauf, uns um unsere Tochter zu kümmern und sicherzustellen, dass sie ein gesundes Leben weiterführen kann."

Einige Fidget-Produzenten warnen zumindestens vor einer "Verschluckgefahr für Kinder unter drei Jahren. Jedoch schlagen jetzt auch EU-Behörden Alarm:
Laut dem Verbraucherschutzportal "Produktwarnung.eu" warnt die Luxemburger Behörde für Marktüberwachung des ILNAS vor dem Spielzeug. Die Behörde riete Verbrauchern beim Kauf derartiger Spielzeuge dringend aufmerksam zu sein und die Qualität der Produkte genau zu prüfen.

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