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SEK fesselt nach Mord an Künstlerin einen Unschuldigen - Der Grund ist unfas ...

SEK fesselt nach Mord an Künstlerin einen Unschuldigen - Der Grund ist unfassbar

News Team
23.03.2017, 16:45 Uhr
Beitrag von News Team

Am Montag stellte sich der mutmaßlich Killer der Berliner Künstlerin Ewa K. in Belgien der Polizei. Franky S. bestreitet zwar, die 41-Jährige getötet zu haben, dennoch sitzt der Belgier derzeit in Untersuchungshaft.

Bei der Jagd auf den Mörder leistete sich das SEK einen peinlichen Fauxpas. Laut "Berliner Kurier" stürmten die Beamten in Berlin die Wohnung eines Unschuldigen, überwältigten und fesselten einen 51-Jährigen.

Der Mann ist wie der Gesuchte Belgier, Anfang 50, grauhaarig und heißt Franky. Das sind aber auch schon alle Gemeinsamkeiten mit dem mutmaßlichen Killer. Die Polizei hatte sich schlichtweg geirrt.

SEK-Beamte schlugen dem Verwechslungsopfer ins Gesicht

Dem "Berliner Kurier" sagte das Verwechslungsopfer:

Ich lang in der Nacht zu Montag im Bett, als ich gegen 2:30 Uhr plötzlich von komischen Geräuschen geweckt wurde.

Als der Mann aufstand, um dem Geräusch nachzugehen, schlug das SEK zu.

Ich wurde erst von mehreren Taschenlampen geblendet, dann hat mich jemand gepackt, mir ins Gesicht geschlagen und mich als Arschloch betitelt. Ich hatte keine Ahnung, was überhaupt los war.

Eine Stunde lang lag der falsche Verdächtige gefesselt in seiner Wohnung, ehe die Elitepolizisten den Irrtum bemerkten.

Polizei entschuldigt sich

Die Einsatzleitung entschuldigte sich am nächsten Tag bei dem 51-Jährigen und bot ihm Hilfe an. Wie die Verwechslung zustande kam, verriet die Polizei jedoch nicht. Denn zeigte der unschuldige Franky sogar ein wenig Verständnis für die Verwechslung.

Ich hatte den Fahndungsaufruf am Sonntag noch im Internet gesehen und mir noch scherzhaft gedacht: Haha, das könnte ja ich sein.

Die 41-jährige Ewa K. war Freitagabend (17.3.) leblos in ihrer brennenden Wohnung in Berlin/Kreuzberg aufgefunden worden. Sie starb jedoch nicht in den Flammen sondern an mehreren Stichverletzungen. Nachbarn hatten zuvor einen Mann aus dem Fenster ihrer Wohnung flüchten sehen.

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