wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
12-Liter-Regel: Wer bei Kälte falsch lüftet, verbreitet Schimmel im ganzen H ...

12-Liter-Regel: Wer bei Kälte falsch lüftet, verbreitet Schimmel im ganzen Haus

News Team
05.02.2017, 13:47 Uhr
Beitrag von News Team

Wenn es draußen kalt ist, verbringen wir besonders viel Zeit in geschlossenen Räumen. Wenn man nicht von Zeit zu Zeit die Fenster komplett aufreißt, kann das böse Folgen für die Gesundheit haben.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen produziert ein 4-Personen-Haushalt ganze 12 Liter Feuchtigkeit pro Tag. Grund dafür ist weniger die Transpiration, als Kochen, Waschen und Duschen. Wenn tagsüber die Heizung läuft, kann die warme Luft eine große Menge von dieser Luftfeuchtigkeit aufnehmen. Kühlt es in der Nacht ab, verliert die kühlere Luft diese Absorptionskraft, das Wasser kondensiert und schlägt sich nieder.

An den feuchten Stellen kann sich Schimmel bilden. Wenn die Heizung dann tagsüber wieder höher läuft, kommt die Luft in der Wohnung in Bewegung und die Schimmel-Sporen breiten sich in der gesamten Wohnung aus. Auf diese Weise wird nicht nur die Substanz der Wohnung geschädigt, auch die Gesundheit der Bewohner steht auf dem Spiel.

Deshalb raten Experten: Mehrmals am Tag stoßlüften!

Dazu die Fenster komplett aufreißen und ca. 10 Minuten geöffnet lassen, damit die entstandene Luftfeuchtigkeit entweichen kann. Nach Angaben von Focus Online sollte die Luftfeuchtigkeit im Winter nicht längere Zeit über 50 Prozent liegen, in schlecht gedämmten Häusern nicht über 40 Prozent. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, kann sich zur Kontrolle ein Hygrometer, ein Messgerät für Luftfeuchtigkeit zulegen.

95 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich heize nie! Spart viel Geld!
  • 09.11.2016, 16:26 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Die sicherste Art der Verhinderung ist immer noch die Oberflächentemperatur an der Wand über den Taupunkt der Luft zu bringen. Nur dann ist sichergestellt, dass an den feuchten Wandstellen sich keine Staubpartikel ansammeln können. Aus dieser Staubansammlung entsteht im Laufe der Zeit ein Fäulnissprozess (Schimmelpilz).
  • 09.11.2016, 14:57 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
ach du liebe zeit......
  • 27.02.2016, 10:31 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Warme Luft kann mehr Feuchte aufnehmen als kalte, deshalb spricht man von relativer Feuchte. Warme, feuchte Luft steigt nach oben. An kühlen Stellen (zB. an nicht wärmegedämmten Außenecken) kühlt die Wärme Luft ab, die Feuchte fällt aus. An solchen Stellen fühlt sich Schimmel wohl. Wenn ich lüfte, kommt kalte, trockene Luft von draußen, fällt nach unten, die warme Luft ist immer noch oben. Um den Schimmel zu transportieren, muss die warme Luft aber nach unten + draußen. Das funktioniert mit 10 Minuten Schwalllüften nicht. Die Ursache muss bekämpft werden.
  • 25.02.2016, 16:51 Uhr
  • 7
Noch besser niemals heizen! Dann kommt auch kein Schimmel, weil alles schön kalt!
  • 09.11.2016, 16:28 Uhr
  • 0
So ein Schmarrn !!! Wer hat dir denn den Blödsinn erzählt
  • 09.11.2016, 16:42 Uhr
  • 2
Jeder Mensch schwitzt in der Nacht etwa 800 ml Wasser. Zusammen mit der Körperwärme + der noch kälteren Außenwand reicht das dem Schimmel. Wahrscheinlich kochen Sie sich auch noch das eine oder andere Süppchen. Nicht zu heizen nutzt Ihnen also gar nichts, rein nüschte nüscht.
  • 09.11.2016, 21:04 Uhr
  • 1
Meine Fenster sind 24 Stunden auf!
  • 10.11.2016, 15:04 Uhr
  • 0
Na dann : schönen Gruß an den Lungenarzt , der dich dann irgendwann behandeln muss
  • 10.11.2016, 15:33 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Unsinn!
  • 25.02.2016, 12:19 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Richtig Lüften ist ganz einfach, wenn man die absolute Feuchte von außen und innen vergleichen kann. Nicht zu verwechseln mit der relativen Feuchte, die einem dabei gar nichts nützt.
Ist die absolute Feuchte draußen höher (meißtens im Sommer), dann Fenster zu und Entfeuchter an.
Ist sie draußen niedriger (zu 99% im Winter immer), dann Fenster ganz auf. Ich beschäftige mich mit dem Thema schon seit 6 Jahren.
Ich habe dafür mal ein kleines Programm auf Excel geschrieben, das einem dabei sehr hilft:

http://dumkesoft.de/index_keller.htm
  • 24.02.2016, 13:55 Uhr
  • 1
kann man auch wunderbar mit einem Netzteil, Arduino, Temperatursensor, Relaisendstufe automatisieren.
  • 25.02.2016, 20:12 Uhr
  • 0
Kann man natürlich auch, wenn man die Technik hat. Dann braucht man nicht mehr zu denken
  • 28.02.2016, 00:01 Uhr
  • 0
Kostet mit einem Rohrlüfter (nur für kleine Räume) ca. 50 € und etwas C-Programmierung, kann aber eigentlich alles aus dem Internet bezogen und angepasst werden. Löten usw. ist nicht notwendig.
Funktioniert bei mir jetzt seit ca. 9 Monaten und hat die rel. Luftfeuchtigkeit im Keller von ca. 85% auf durchschnittlich 70% reduziert.
  • 28.02.2016, 09:19 Uhr
  • 0
Ich heize nie und Fenster sind bei mir 24 Stunden auf!
  • 09.11.2016, 16:29 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Bevor wir in unser Haus zogen wohnten wir 15 Jahre lang im Schimmel, durften jedes Jahr renovieren aber nicht weil wir keine Ahnung von Wohnverhalten haben sondern weil diese Hütte NICHT gedämmt war, weder Keller noch Speicher, dazu noch Alu Fenster, ein Kinderzimmer hatte garkein Fenster sondern nur Glasbausteine mit einem kleinen viereck zum aufstellen. Wir haben dann auf unsere Kosten und weil wir vernünftig mit dem Bauern gesprochen haben dem dass angrenzende Feld gehörte , was unser Vermieter nicht geschafft hat in vielen vielen Jahren, ein kleines Fenster eingebaut, dann kauften wir uns noch von unserem Geld eine vernünftige Haustüre damit der Alu Mist endlich raus kam denn im Winter musste man sich erst den Weg nach draußen frei klopfen. Unser Vermieter meinte dann dass es doch jetzt blöd aussähe mit den Alufenstern, kaufte andere die mein Mann dann auch noch einbaute. Gedämmt war dann aber immer noch nichts, zu allem Überfluss war dann auch noch am Dach etwas undicht da dort immer nur Flickschusterrei betrieben wurde sodass ich 2 x fließend kaltes Wasser im Schlafzimmer hatte und dass immer auf meiner Bettseite. Dass Dach wurde geflickt, die nasse Dämmung blieb drin !!!
Jetzt waren Fenster und Haustür neu aber gedämmt war immer noch nichts. Da hatte der Vermieter die gloreiche Idee Im Winter !!! dass Haus außen dämmen zu lassen, kam echt gut auf den mit Wasser vollgesogenen Wänden, jetzt ging es erst richtig los, wenigstens stellte er uns dass Material zum renovieren. Langer Rede kurzer Sinn der Schimmel blühte lustig weiter was ja kein Wunder war. Ich wurde immer kranker und war froh dem ganzen Sch... dann endlich den Rücken kehren zu können. NICHT alle ziehen sich den Schimmel selbst oft genug sind auch falsche Sparmaßnahmen der Vermieter nicht ganz unschuldig daran was ja auch schon oft genug durch Gutachter bewiesen wurde wenn man sich mal wieder mit falschem Lüften aus der Affäre ziehen wollte.
Siehe da, auch nach 6 Jahren noch nicht ein winziges Eckelchen Schimmel, genau wie in der Wohnung davor wo wir fast 10 Jahre wohnten ! Da haben wir es wohl doch drauf mit dem Wohnverhalten
  • 24.02.2016, 12:18 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
der langen Rede kurzer Sinn:

Thermometer + Hygrometer + Automat. Luftentfeuchter = nie Schimmel
  • 24.02.2016, 10:12 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ich habe gar keinen Platz für Pferde in unserer Wohnung .

CoLa die doch nur die Chefin aller Göttinnen und Götter ist aber keines einzigen Menschen. Gott sei Dank
  • 24.02.2016, 06:05 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
je mehr ein haus gedämmt ist, desto mehr hat man mit schimmel zu kämpfen.
das problem fängt erst mal richtig an und man weiß es. es wird ja schon empfohlen, dass fenster mit autom. klappen (die sich je nach feuchtigkeit und sauerstoffgehalt) selbständig öffnen.

Eine falsche Dämmung kann hingegen die Gefahr von Schimmel stark erhöhen und somit Gesundheitsprobleme hervorrufen. Einige Experten kritisieren daher die von der Bundesregierung geförderte "Dämmwut" der letzten Jahrzehnte, da hierbei wichtige Aspekte nicht bedacht wurden.
Falsche Dämmung: Leben wie in einer Plastiktüte

http://www.t-online.de/ratgeber/heim...emmung.html

+++

Die Fassaden veralgen

Gedämmte Wände werden nicht von innen gewärmt, Regenwasser trocknet also nicht so schnell wie auf ungedämmten Fassaden und Luftfeuchtigkeit kondensiert. Die hässliche Folge: Algenbildung. Doch der grau-grüne Belag ist nicht nur ein kosmetisches Problem, sondern unter Umständen auch gesundheitsschädlich. Dort, wo es feucht ist, gedeihen auch Schimmelsporen prächtig und sie können beim Lüften ins Haus gelangen. Besonders betroffen sind Häuser mit Nord- oder Westausrichtung oder nahe am Wald.

+++

http://www.konrad-fischer-info.de/2136bau.htm
  • 23.02.2016, 23:55 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren