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Richtig heizen: 7 Tipps helfen beim Sparen - Diese gängigen Fehler unbedingt ...

Richtig heizen: Diese gängigen Fehler unbedingt vermeiden - 7 Tipps helfen beim Sparen!

Von News Team - Samstag, 15.12.2018 - 19:18 Uhr

Im Winter gehen 70 Prozent des Energieverbrauchs im Haushalt durch das Heizen drauf. Dabei könnte man diesen schon mit ein paar einfachen Tricks deutlich senken. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie richtig heizen, die Energie-Kosten reduzieren und gleichzeitig die CO-Emissionen verringern können.

IM VIDEO: Richtig heizen - Diese fatalen Fehler unbedingt vermeiden!

Tipp Nr. 1: Nie übermäßig heizen

Schon jedes einzelne Grad auf dem Thermostat verbraucht einiges an Energie. Wie "Utopia" berichtet, sollte die optimale Raumtemperatur nicht mehr als 20 Grad betragen. Das gilt aber nicht für alle Räume. Im Bad können es ruhig ein paar Grad mehr, in der Küche und im Schlafzimmer auch gerne weniger sein.

In der Nacht kann man die Heizung ebenfalls absenken. Das kann auch schon passieren bevor man ins Bett geht, die Heizung heizt nämlich noch nach. Man sollte generell nicht mit Strom heizen. Deshalb Heizlüfter und Infrarotlampen nur sehr wenig verwenden! Ein Credo das immer gilt: Erst einmal wärmer anziehen, bevor man die Heizung höher dreht.

Tipp Nr. 2: Heizkörper nicht verdecken

Der Heizkörper sollte niemals zugestellt werden, etwa durch Möbel wie Schränke, Kommoden oder ein Sofa. Denn so kann die Wärme nicht in den Raum gelangen, sondern wird größtenteils vom Möbelstück ausgebremst. Dadurch dauert es natürlich länger, bis der Raum aufheizt. Das führt wiederum dazu, dass der Heizkörper mehr Energie verbraucht.

Tipp Nr. 3: Rollläden abends herunterlassen

Fenster dämmen weniger gut als Wände, deshalb entschwindet die meiste Wärme über diese. Gleich bei Einbruch der Dunkelheit sollten deshalb die Rollläden heruntergelassen und die Vorhänge zugezogen werden, so "Utopia". Mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband können zusätzlich die Fenster- und Türritzen abgedichtet werden.

Tipp Nr. 4: Stoßlüften statt nur Fenster kippen

Gelüftet werden sollte im Grunde dreimal am Tag. Wer das aus zeitlichen Gründen nicht schafft, sollte "stoßlüften". Bei dieser Art des Lüftens wird das Fenster für ein paar Minuten ganz geöffnet, damit ein kompletter Luftaustausch stattfindet. Davor sollte man aber das Thermostatventil herunterdrehen.

Wichtig: Experten raten davon ab, morgens das Fenster zu kippen und anschließend in die Arbeit zu fahren. Der Grund ist simpel: Durch die Spalte gelangt warme Luft von innen nach außen, was bewirkt, dass die Temperatur im Zimmer sinkt. Außerdem findet ein richtiger Luftaustausch nicht statt.

Tipp Nr. 5: Falscher Umgang mit Heizkörpern

Viel Energie wird auch dadurch verschwendet, weil die Wand hinter dem Heizkörper nicht gut genug isoliert ist. Eine Isolationsschicht aus Dämmmatten schafft Abhilfe. Wie schon anfangs erwähnt, werden Heizkörper und Thermostate oft von Möbeln oder Vorhängen verdeckt, dadurch kann die Wärme nicht richtig im Raum verteilt werden.

Tipp Nr. 6: Heizung regelmäßig entlüften

Die Heizung sollte regelmäßig überprüft und bei Bedarf entlüftet werden. Ist zu viel Luft in den Heizkörper gelangt, funktioniert sie nicht mehr richtig. Indem man das Ventil aufdreht, entkommt die darin gespeicherte Luft, und der Heizkörper wärmt sich schnell wieder auf.

LESETIPP: Heizung richtig entlüften: So geht’s!


Tipp Nr. 7: Elektronische Thermostaten helfen beim Sparen

Ein weiterer simpler, aber sehr hilfreicher Tipp ist der Umstieg auf elektronische Thermostate. Mit programmierbaren Geräten lässt sich der Heizzyklus in jedem Raum optimal einstellen. So kann der Nutzer festlegen, wann die Temperatur im Raum steigen - zum Beispiel kurz vor der Heimkehr - und wann sie sinken soll, wie beispielsweise tagsüber und nachts.

24 Kommentare

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Wenn man in einer Mietwohnung wohnt sollte man vorsichtig mit den Heizkörper entlüften sein weil moderne Brennwertanlagen eine Wassermangelsicherung haben und wenn der Druck in der Heizungsanlage unter 1 bar fällt dann geht die Heizung aus. Allso vor den entlüften den Vermieter fragen ob man es darf.
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Wärme wird nur dann als Wärme empfunden wenn dje Raumumschliesenden Flächen, also Wände, Decke, Boden, einschließlich das Mobilar auf Raumtemperatur aufgeheizt sind.
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alles Käse ..,
die Heizkurve muss richtig eingestellt sein (Vorlauf !!) ( wenn ich die Heizkörperventile
über 2-3 Tage ganz öffne, darf die Wohnung sich nicht überhitzen.)

danach bleiben Heizventile immer geöffnet 2,5 - 3.5 , die Wände werden bei mir nicht mehr
kalt.
Nicht alles Käse. Im Prinzip stimmt's schon, was da steht, ich würde nur nie wieder elektronische Thermostate einbauen, die sind nervig. Störanfällig, batteriefressend...
Jeder hat so seine Erfahrungen, und die optimale Heizungsart ist von vielen Faktoren abhängig, Bauart des Hauses, Lebensgewohnheiten des "Inhalts".
Ich fahre die Heizung bei heutigen Temperaturbedingungen ganz anders- ausgeschaltet, aber die Thermostate halb bis ganz offen, je nach Raum. Damit habe ich eine geringe Vorlauftemperatur rund um die Uhr, das reicht mir völlig, zum Duschen/Baden schalte ich um auf volle Leistung, abends heize ich das Wohnzimmer zusätzlich mit 'nem großen Kachelofen- sehr angenehm. Wird's kälter, gehe ich auf Automatik, nachts nicht zu sehr abgesenkt.
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Na was für Neuigkeiten.
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Hab die Erdgasheizung abgestellt und heize mit Schwedenofen. Das ist CO2-neutral. Holz gibt viermal warm: 1 beim anschaffen, 2. beim Spalten, 3. beim Reintragen und 4. nach dem Anzünden. Ausserdem heize ich nur, wenn ich zuhause bin.
Von wegen CO² neutral. Neutral ist nur dann der Fall, wenn in der Zeit in der man z. B. 1 Ster Holz verbrennt die Gleiche Menge nachwächst.
Humbug! Ein Baum hat, enn's gut geht, hundert Jahre mit riesigen Flächen von Blättern CO2 gekillt, deshalb muß er nicht so schnell wachsen, wie er brennt
Falsch, es geht um die Aufnahme des CO² Anteils während der Wachstumsphase und nicht um den Durchsatz der "Blätter".
Nicht falsch. Im Gegensatz zu anderen Heizstoffen wie Gas oder Öl ist Holz CO2-neutral: Holz braucht zum Wachsen Sonnenenergie und Kohlendioxid (CO2). Diese Energie und der Kohlenstoff werden im Holz gespeichert. Bei der Verbrennung wird Sonnenenergie in Form von Wärme wieder frei. Der gebundene Kohlenstoff wird ebenfalls wieder in die Atmosphäre abgegeben.
Richtig aber, du vergisst den "Faktor Zeit" denn, was in der Wachstumsphase des Holzes z. B. 10 Jahre aufgenommen und gespeichert ist, wird in 1 Jahr wieder beim Verbrennungsprozess freigegeben. Dies bedeutet, dass in der Wachstumsphase für die Beheizung 10 mal mehr Holz verbrannt werden muss um mein Wärmebedürfniss zu befriedigen.
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Habe eine neue Heizung von der Fa. Viessmann und von Öl auf Gas umgestellt, bin sehr zufrieden
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und was macht man wenn ma eine wohnung mit elektroheizung hat....????war mir der tragweite nicht bewusst!!
Dann dürckt man jeden Monat ein halbes Vermögen für Strom ab. Geht mir nicht besser und umstellen kann ich nicht, da es keinen Kamin gibt.
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Hört sich so an wie Werbung für elektonische Thermostaten.
Aber die hat jeder moderne Haushalt schon lange .
Na da irrst du aber gewaltig. Geh mal rum. Es sind noch lange nicht jeder moderne Haushalt. Privat mag das stimmen, doch Wohnungsgesellschaften werden einen Scheiß tun und die normalen Thermostate in elektronische zu tauschen. Ich habe selber 30 € in 3 elektonische Thermostate investiert und es hat sich gelohnt. Habe damit 2017 alleine an Heizkosten € 437,40 gespart.
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..... und die Heizung nie auf 0 stellen, dann braucht die Pumpe zuviel Energie um hoch zu fahren, - wenn aus - dann auf 1 stehn lassen. ( Hat mir ein Heizungsmonteur gesagt )
Welche Pumpe? Die Umwälzpumpe? Die Läuft immer wenn die Heizung in Betrieb ist und auch immer mit der gleichen Drehzahl. Das errechnet sich aus der Anzahl der Heizkörper und der Rücklauftemperatur. Wenn, dann regelt sie runter weil ein paar Heizkörper zu sind. Doch ganz stehen bleibt die normal nie. Moderne Heizungen funktionieren nicht mehr nach dem Schwerkraftprinzip.
Keine Ahnung Willi, - mir wurde das nur so gesagt ....
Die neuen, "intelligenten" Heizungspumpen arbeiten nach Bedarf, regeln sich 'runter, schalten sich ab.
Richtig aber nur wenn alle Heizkörper zu sind. Warum volle Pulle gegen geschlossene Ventile fahren. Realisierbar in einem Einfamilienhaus. In einem Mehrfamilien Mietshaus ein Unding weil immer irgend wer die Heizung an hat. Da fährst du mit Elektronischen Heizungsreglern besser. Wenn zu dann zu. Die öffnen auch erst, wenn sie so programmiert sind, erst bei +5° als Frostschutz. Aber wann wird das in einer Wohnung schon so kalt?
Und "Bedarf"??? Das System von Schwerkraftheizungen funktioniert hier nicht. Überlege mal wie lange es dauern würde bis das warme Wasser vom Keller bis in die Wohnung gelangt. Ein geringer Vorlauf ist da immer. Schon alleine um die Vorlauftemperatur sicher zu stellen.
Nö, Willi, das geht ziemlich schnell- klar, in 'nem Ein- bis 2- Familienhaus. Die Pumpe läuft, wenn oben wenig aufgedreht ist, dann mit 3 Watt, oder geht ganz aus, wenn z.B. das Heißwasser gepowert wird. Klingt lächerlich, aber meine Pumpe, nicht ganz billig, hatte sich in 3 Jahren selbst verdient. Die Vorläufer hatten ja 40 bis 70W, schaltbar, und liefen immer.
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Mal ehrlich, das ist doch nichts neues was ihr da schreibt,... da war so schon vor 100 jahren !!
Da gab Dampfheizung und die funktionierte ohne "Pumpe".
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