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Er kommt im weißen Schutzanzug: Das ist Deutschlands verrücktester Automaten ...

Er kommt im weißen Schutzanzug: Das ist Deutschlands verrücktester Automaten-Knacker

News Team
09.01.2017, 14:16 Uhr
Beitrag von News Team

Wie verrückt ist das denn? Dieser Verbrecher achtet offenbar peinlich genau darauf, keine Textil-Spuren am Tatort zu hinterlassen und keine Kleidung zu tragen, die ihn identifizierbar macht. Er taucht im Schutzanzug auf, einem Modell, wie es etwa Lackierer tragen. Was er aber wohl nicht bedachte: So gut wie jedes öffentliche Verkehrsmittel in Deutschland ist inzwischen Video-überwacht. Zweimal wurde er schon geknipst. Ebenso schlecht für ihn, falls er gefasst wird: Er richtet enormen Schaden auf, um an ein paar Münzen zu kommen. Hier droht ihm hoher Schadenersatz.

Bereits am frühen Freitagmorgen (09.12.2016) gegen 03:40 Uhr drang ein bislang unbekannter Täter im Hauptbahnhof Münster in einen Zug der Eurobahn ein und brach den Fahrausweisautomaten auf.

Ein ähnlich gelagerter Fall ereignete sich am 05.06.2016 ebenfalls in der Eurobahn im Hauptbahnhof Hamm. Hier wurden zwei Fahrgeldautomaten aufgebrochen.

Der in allen Fällen angerichtete Gesamtsachschaden (ohne Diebesgut) lag bei 24.000,00 Euro.

Personenbeschreibung: Männlich, ca. 25-40 Jahre alt, ca. 1,75 m groß, kräftige, korpulente Statur, europäisch.

Der unbekannte Täter konnte jeweils von den im Zug befindlichen Kameras während der Tathandlung videografiert werden. Während beim Vorfall im Juni anhand der Videoaufzeichnungen ein gänzlich maskierter Mann festgestellt wurde, konnte beim letzten Fall ein Profilbild der linken Gesichtshälfte des Mannes per Kameras aufgenommen werden.

In beiden genannten Fällen ist vom gleichen Modus Operandi auszugehen und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von ein und demselben Täter auszugehen.

Das Amtsgericht Münster hat nun einen Beschluss zur Öffentlichkeitsfahndung nach dem unbekannten Täter erlassen.

Die in diesen Fällen ermittelnde Bundespolizeiinspektion Münster bittet um Hinweise zu der hier abgebildeten unbekannten, männlichen Person unter der kostenfreien Servicenummer: 0 800 6 888 000.

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