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Sparschwein "schlachten"? Darum verweigern Banken die Annahme von Münzen!

Sparschwein "schlachten"? Darum verweigern Banken die Annahme von Münzen!

News Team
12.01.2017, 11:00 Uhr
Beitrag von News Team

Was Jahrzehnte lang normal war, wird schon bald nicht mehr möglich sein. Einmal im Jahr haben früher Kinder stolz ihr Sparschwein auf die Bank gebracht, um es zu "schlachten". Wie die Münzen durch den Zähler rauschten, war eigentlich schon Lohn fürs Sparen genug. Als der Schalter-Beamte dann das Ergebnis verkündete, brach oft Jubel aus. Zu Hause wurde dann stolz verkündet: "Mama, weißt du wieviel Geld in meinem Sparschwein war?"

Nun hat die Sparda-Bank Hannover den Münzen einen Riegel vorgeschoben. Wie die "Bild"-Zeitung meldete, können Kunden nur noch in zwei von insgesamt 25 Filialen Hartgeld einzahlen. Münzgeld spiele für die rund 220.000 Privatkunden "eine immer kleinere Rolle", hieß es zur Erklärung. Es mache nur ein Prozent der 2016 eingezahlten Summe aus.

Das Beispiel Sparda-Bank ist keine Ausnahme. Immer mehr Kreditinstitute folgen diesem Trend. So verlangen viel Geldhäuser bereits Gebühren für die Einzahlung. Schuld ist laut "Spiegel Online" auch eine EU-Verordnung, die die Banken verpflichtet, Münzen mithilfe neuer Geräte auf Falschgeld zu prüfen. Die Kosten für den Aufwand geben viele Institute an ihre Kunden weiter.

Verbraucherschützer schlagen Alarm. Annabel Oelmann, Vorstand der Verbraucherzentrale Bremen, etwa kritisierte die Sparda-Bank. "Geld ist Geld", sagte sie der "Bild". "Ob als Schein oder als Münze - es muss mein Recht als Verbraucher sein, es zur Bank bringen zu können!"

3 Kommentare

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Wieder Aufregung hier. Wenn alle ihr Geld nur für eine Woche vom Konto holen und diesen Asozialen Betrügerbanken mal den Hahn zu dreht, werden die mit Zinsen angekrochen kommen. Solange die Kunden sich aber alles gefallen lassen werden die immer dreister. Leistung verringern und Kosten erhöhen, Kunden einfach mal das Institut wechseln.
  • 17.01.2017, 14:47 Uhr
  • 2
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Dann muss ich ja mein Sparschwein entsorgen -
  • 14.01.2017, 09:13 Uhr
  • 0
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Unverschämt, dann soll man kein Kleingeld mehr herstellen.
Der Verbraucher kann doch nichts dafür das man den Kunden alles billig vorgaukelt und anstatt 20 Euro nur 19,98 kassiert, weil es sich billiger liest.
Die meinen auch der Verbraucher wäre "nur" blöd.
Wenn ich 19,98 am Preisschild lese rundet ich eh auf 20 auf.
  • 12.01.2017, 11:14 Uhr
  • 1
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