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Tödliche Pferdeseuche ausgebrochen - Behörden richten Sperrzone ein

Tödliche Pferdeseuche ausgebrochen - Behörden richten Sperrzone ein

News Team
05.04.2018, 14:43 Uhr
Beitrag von News Team

In Mecklenburg-Vorpommern ist eine Pferdeseuche ausgebrochen. Betroffene Tiere müssen sofort getötet werden. Überträger sind meist Stechfliegen. Um die Pferde vor Ansteckungen zu schützen, ist Stall-Hygiene jetzt enorm wichtig.

Wie der Landkreis Ludwigslust-Parchim meldet, handelt es sich bei der anzeigepflichtigen Tierseuche um die ansteckende Einhufer-Blutarmut. Die Virus-Infektion war in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten. Jetzt bestätigte das Nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Institutes, dass die lebensbedrohliche Krankheit bei einem Pferd nahe der Hagenow im Landkreis Ludwigslust-Parchim aufgetreten ist. Die Krankheit äußert sich in Fieber und Blutarmut; sie endet in der Regel tödlich.

Das erkrankte Pferd musste nach den geltenden Auflagen getötet und um seinen Standort ein Sperrbezirk mit einem Radius von mindestens einem Kilometer eingerichtet werden. In diesem Gebiet herrscht Stallpflicht für Pferde. Die Tiere im Sperrbezirk werden zudem tierärztlich untersucht. Bisher wurden keine weiteren Fälle festgestellt. Bei einer weiteren Ausbreitung wäre auch das knapp 20 Kilometer von Hagenow entfernte Landgestüt Redefin mit seinen Hunderten Pferden betroffen.

Was kann man tun, um sein Pferd zu schützen?

- Reinhalten von Ställen und Räumlichkeiten
- Trockenhalten von Weiden und Paddocks
- Insektenschutz von Ställen und auf der Weide
- Vermeidung von Weidegängen zu Hauptflugzeiten der Insekten
- Kein Tauschen des Equipments unter den Pferden
- Bei Stallwechseln Tiere auf spezifische Antikörper untersuchen lassen

2017 wurden im gesamten Bundesgebiet insgesamt 14 Fälle der ansteckenden Blutarmut der Einhufer diagnostiziert. Für den Menschen ist die Seuche ungefährlich.

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