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Als ihr Sohn von einer Fremden beleidigt wurde, gab der Kleine eine geniale  ...

Als ihr Sohn von einer Fremden beleidigt wurde, gab der Kleine eine geniale Antwort

News Team
24.04.2017, 13:58 Uhr
Beitrag von News Team

Rheann MacLaren ist Mutter eine kleinen Jungen. Als sie mit dem Dreijährigen in einem Spielzeugladen war, versuchte eine fremde Frau das Kind zu belehren. Die Antwort, die der Kleine gab, begeisterte die Frau aus Glenrothes in Schottland so sehr, dass sie einen Eintrag auf Facebook verfasste. Und nicht nur die Mutter findet den Junge stark. Die Geschichte verbreitete sich rasend schnell auf Facebook.

So schilderte Rheann MacLaren den Vorfall:

(Übersetzung durch wize.life)

Ich sah die Blicke, die Sie auf mich und meinen drei Jahre alten Sohn warfen. Ich sah, auf welche Art sie ihn anschauten, als er den pinkfarbenen Kinderwagen aussuchte und im Laden voller Freude umherschob. Ich sah, wie sie die einfache Freude eines Kindes an einem Spielzeug mit Stirnrunzeln bedachten.
Und ich hörte, wie Sie versuchten ihn wegen die Wahl seines Spielzeugs zu erniedrigen.

„Oh, das magst du doch nicht. Es ist nur für Mädchen, nicht für Jungs. Es ist ganz und gar pink und mädchenhaft. Da drüben gibt es Autos und Dinos. Warum magst du so ein Mädchenzeug?“
Offensichtlich sahen Sie sich im Recht, ein kleines Kind derart zu belehren, dass Sie nie zuvor in Ihrem Leben gesehen haben.

Ich war drauf und dran, zu Ihnen zu gehen und Sie dafür zu kritisieren, dass Sie ein Kind so beurteilen und kritisieren. Aber mein Sohn war schneller und antwortete besser, als ich es je gekonnt hätte.


Er sagte nur: Weil ich es mag
Genau so einfach ist es. Es geht nicht um die Farbe, die Marke, das Aussehen der Sache, es geht nur darum, dass mein Kind es sah und Lust darauf hatte, damit zu spielen.
Er schob den Wagen voller Stolz auf dem gesamten Heimweg und sagte mir, dass er seine Babypuppe hineinsetzen werde, um mit ihr im Laden Milch zu kaufen. Ja, was für ein Schock, mein Sohn hat auch eine Puppe.
Seine Lieblingspielzeuge sind Autos, Lastwagen, sein Bus... er liebt Dinos und Monster, er ist am glücklichsten, wenn er draußen im Dreck spielt und buddeln kann. Aber manchmal spielt er einfach gerne mit Puppe und Kinderwagen, er spielt in der Kinder-Küche, tut so, als ob er bügeln würde. Er liebt pinkfarbene Dinge und schaut mir fasziniert zu, wenn ich mich schminke.
Stört mich das? Nein! Nicht im geringsten! Mein Kind wird als verständnisvoller Junge aufwachsen, der nie den Druck haben wird, irgendwelchen Geschlechterrollen entsprechen zu müssen.
Ich hoffe sehr, dass Sie gesehen haben, wie glücklich er den Kinderwagen aus dem Geschäft schob und künftig zwei Mal überlegen, bevor sie etwas ähnliches zu einem völlig Fremden sagen.

19 Kommentare

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Das ist alles vollkommen in Ordnung so. Er wird bestimmt ein guter Vater und Ehemann werden. Mein Sohn hat mir auch immer viel in der Küche geholfen. Und jetzt: Er kann besser kochen als seine Frau und noch einiges mehr.Kein Mensch hat ein Recht ein kleines Kind dermassen zu belehren. Es ist ein Kind und Kinder spilene mit Allem was sie mögen, egal ob Junge oder Mädchen.
  • 29.07.2017, 18:19 Uhr
  • 0
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Ich meine mich an den "Fall" bei Facebook erinnern zu können! Ich finde es absolut richtig wie Kind und Mutter reagiert haben! Menno: Wir leben im 21. Jahrhundert!!! Sollten zumindest so weit aufgeklärt sein, dass NICHT ALLE Menschen so sind, wie die Gesellschaft meint, wie sie zu sein hätten! Ausserdem hat die Vorliebe für Puppen und-wagen sowie die Farbe Pink auch nichts anomales an sich! Ich denke, inzwischen sollte sich dieses Rollenklischee langsam selbst überholt haben... Mein Vater hätte lieber einen Sohn anstatt einer Tochter gehalt - das hat er mich auch zuu lange und zuu oft spüren lassen... Ich bin froh, dass ich trotzdem ein "normaler" Mensch geworden bin! (Normal in dem Sinne, dass ich nicht irgendwie abartig geworden bin!) Über uns wohnte damals (Ende 1950er) ein adoptierter Junge, der eine elektrische Eisenbahn hatte, mit dem mein Vater sehr viel Zeit verbrachte und ihm ganz viele Dinge dafür gebastelt hat. Während ich mit meine Kusine im Hof mit dem Puppenwagen spielte, kam Peter (12), so hieß der Junge runter und fragte, ob er mit meinem Puppenwagen spielen dürfte. ICH: "Ja, wenn ich dafür mit Deiner Eisenbahn spielen darf!" Gesagt getan! So waren wir Beide glücklich!
  • 19.07.2017, 03:20 Uhr
  • 0
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Mein Sohn (geb. 1973) wünschte sich einen Puppenwagen und bekam ihn. Papa, Sohn, Puppenwagen und Dackel drehten eine Runde im kleinen Park. 2 Damen blieben wohl stehen und bedachten ihn voller Lob: Du bist aber eine süße Kleine und so fein mit deinem Püppchen im Puppenwagen....
Als sie weg waren, sagte er zum Papa: Die sind doof, ich bin doch kein Mädchen.
Hatten sie noch mal Glück. Denn: einmal standen wir sonntags vor einem Schaufenster, der Kleine und ich. Ich schaute mir intensiv die teuren Möbel durch die Scheibe an, neben mir die Frau in einem PELZMANTEL auch. Im Augenwinkel sah ich, dass mein ca Zweijähriger an der Frau hochblickte, dann ohne eine Vorzeichen, trat er ihr heftigst gegen das Bein!
Bis heute weiß ich nicht warum. Ich vermute wegen dem Pelz.(für Puristen: Wegen des Pelzes)
Wenige Jahre später beschloss er angesichts der Fleischauslage beim Metzger: ich esse keine toten Tiere. So blieb es dann.
  • 26.06.2017, 14:02 Uhr
  • 1
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Hallo Michaela, ich finde es ganz toll, dass Du Deinen Kindern gegenüber tolerant bist! und sie auch entsprechend "erzogen" hast WIR als Mutter oder Vater haben es schließlich in der Hand, was aus unseren Kindern wird! Ich bin ziemlich "neue Oma" - aber bei aller Liebe zu meinem Enkel bin ich auch sehr konsequent! Das war auch bei meiner Tochter (heute 31) damals MEIN Prinzip: Wenn ich NEIN sage, dann ist es NEIN! Auch wenn Yosha (18 Monate) erst mal anfängt zu weinen... Ich bin dafür verantwortlich, dass er lernt, dass es Grenzen gibt! Und wenn er (leider) hysterisch wird, dann sage ich ihm, dass das Weinen gar nichts an der Tatsache oder Situation ändert! Ich weiß, dass es evtl. als etwas "früh" erachtet wird, aber bei meiner Tochter hat es damals sehr gut funktioniert! Und sie sagt mir: "Das ist super, wie Du das Yoschi erklärst!"
  • 25.06.2017, 23:58 Uhr
  • 0
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Hi mein jüngster Sohn wollte auch eine Puppe warum nicht!
Ich habe meine beiden Söhne auch immer zu einer Toleranz gegenüber Minderheiten
erzogen. Das hat auch gut funktioniert mit 7 und 9 Jahren haben sich meine beiden
Söhne vor ein behindertes Kind gestellt und sogar die Lästerer vertrieben. 😊
Als sie in die Pupertät kamen, habe ich ihnen erklärt, dass es völlig egal ist zu welchem Geschlecht sie sich hingezogen fühlen und dass mein Mann und ich auch alles akzeptieren werden.
Selbst wenn ich 4 Jungs dann zu Hause hätte.
Ich finde es einfach nur furchtbar dass es immer noch so viele dumme Menschen gibt die einfach nicht Andere leben lassen wie Sie wollen. Solange Sie damit keinen stören oder Leid zufügen kann es doch egal sein.
Vermutlich gab es diese Art von liebe seit anbeginn der Menschheit. Und was war denn im alten Rom.
Ich glaube etwas Toleranz würde uns allen Gut tun und es schont die Nerven.

L.G.
  • 24.06.2017, 22:24 Uhr
  • 1
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Mein Sohn ist zu seinem 1.Geburtstag zu einem Puppenwagen gelaufen und wollte ihn unbedingt haben. Was soll ich sagen,er hat ihn bekommen und eine Puppe dazu.
Heute ist er 42 Jahre und es hat ihm nicht geschadet
  • 24.06.2017, 18:02 Uhr
  • 1
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Ich finde es absolut normal! Bei uns im Haus wohnte damals ein 12-jähriger Junge, der eine Eisenbahn hatte, für die mein Vater sehr viele Dinge gebaut hat! Nur ICH durfte nie mit dabei sein! Als ich mit meiner Kusine im Hof mit meinem Puppenwagen spielte, kam Peter (so hieß der Junge) und bat mich mit meinem Puppenwagen spielen zu dürfen - "Ja, klar, wenn ich dafür mit Deiner Eisenbahn spielen darf!" So einfach ist das!
  • 11.06.2017, 03:21 Uhr
  • 1
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Mein Sohn hatte auch eine Puppe und einen Puppenwagen..es hat ihm nicht geschadet...warum auch
  • 08.05.2017, 18:57 Uhr
  • 2
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es kann natürlich auch gut sein, dass der Junge in 10-20 Jahren merkt, dass er keine Mädels mag. Hoffendlich bedenkt das seine Mutter auch, um später nicht davon überrascht zu werden!
  • 06.05.2017, 18:00 Uhr
  • 2
Ach Rainer Nn, das glaube icheher NICHT!
  • 11.06.2017, 03:23 Uhr
  • 0
1.Mein Sohn ist verheiratet und glücklicher Vater einer Tochter
2.Wäre mein Sohn mit einem Freund statt mit einer Freundin nach Hause gekommen,hätte er die gleiche Toleranz erlebt,als damals mit dem Puppenwagen
P.s. nicht ein Rennauto oder eine Eisenbahn machen aus einem Kind ein gestandenen Mann.Sondern das Herz und dabei ist es egal ob es für eine Frau oder einen Mann schägt
  • 24.06.2017, 18:15 Uhr
  • 3
Hallo Gabriele, Ich bin da auch eher liberal eingestellt: Hauptsache Dein Kind ist glücklich! Liebe Grüße Heidrun
  • 25.06.2017, 23:39 Uhr
  • 0
Danke liebe Heidrun.Finde day in der heutigen Zeit sowieso überholt.Meine Töchter sind liebevolle Mütter,stehen aber auch im Beruf ihre Frau. Meine Söhne stehen im Beruf erfolgreich ihren Mann (einer ist sogar selbständig und beide sind liebevolle Väter die sich viel Zeit für ihre Kinder nehmen und sich auch nicht scheuen mal die Windeln zu wechseln .
  • 26.06.2017, 01:15 Uhr
  • 1
Siehste Grabriele... Hat also Niemand Schaden genommen! Das finde ich ganz toll! Alles Gute Heidrun
  • 19.07.2017, 03:28 Uhr
  • 0
Mein Sohn , jetzt 26, sagte mit 4 Jahren "Ich möchte mal Ritter werden, aber eine Ritterfrau"!
Ein Freund meines damaligen Mannes sagte zu mir "Na, dann spar schonmal für die Operation".
Mein Sohn hatte schon so viele Mädels und hat sich überhaupt nicht in diese Richtung entwickelt ... und wenn, hätte das meiner Liebe zu ihm sicherlich keinen Abbruch getan
  • 21.07.2017, 16:05 Uhr
  • 2
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Die Erwachsenen sind oft voller Vorurteile. Die Kinder haben noch die Unkompliziertheit, die das Leben so interessant macht. Leider verlieren die meisten diese erfrischende Art im Laufe der Kindheit.
  • 30.04.2017, 18:09 Uhr
  • 4
DAS ist es, Astoria Verges! Kinder sind gottseidank so frei und unbedarft...! DAS ist einfach nur wunderbar! Und es ist extrem wichtig, dass die Menschen in seiner nahen Umgebung das auch NICHT verhindern sondern "NUR lenkend" eingreifen! Es war für mich damals - und ist es auch heute noch -! besonders wichtig, die Persönlichkeit des Kindes zu unterstützen, denn ICH wurde damals von meinem Vater "gebrochen"! Ich musste funktionieren wie eine "kleine Erwachsene"! Und ich leide heute noch darunter!
  • 26.06.2017, 00:09 Uhr
  • 1
Das gelingt einem nur nahezu perfekt, wenn man sich selbst vieles erhalten und es über das Leben hinweg bis ins Alter retten konnte. Leider schaffen das die wenigsten. Sonst gäbe es mehr glückliche, weise, abgeklärte alte Leute, die mit einer gewissen Zufriedenheit auf ihr Leben zurückblicken. Eine natürliche Entwicklung der Kinder zuzulassen, ohne sie sich "ausleben" zu lassen. Das ist die Kunst. Man will ja keine wilden, unbeherrschten, egoistischen Menschen entstehen sehen. Es gehört sehr viel Glück dazu. Meistens "arbeitet" die Umwelt leider mit.
  • 26.06.2017, 07:56 Uhr
  • 2
Meine Oma war so eine glückliche, weise und abgeklärte Frau, die 3 Mädels im Krieg großgezogen hat! Als sie vor Jahren mal über Ostern zu Besuch bei uns war, wir wollten Karfreitag morgens frühstücken, und ich fragte, wer was möchte... Brot, Brötchen, etc. sagte meine Tochter (6) "Graupensuppe!" (die hatten wir am Vortag und es war noch einiges davon da) ICH so: "Du kannst doch am Karfreitag zum Frühstück keine Graupensuppe essen!" Und OMA:"Wieso eigentlich NICHT!?" DAS WAR MEINE OMA! :* Hoffentlich gibt's noch mehr so tolle Omas auf der Welt! Ich versuche so eine zu sein
  • 19.07.2017, 03:38 Uhr
  • 1
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