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Renten-Experte behauptet: "Angst vor Altersarmut ist vollkommen übertrieben"

Renten-Experte behauptet: "Angst vor Altersarmut ist vollkommen übertrieben"

News Team
18.02.2017, 13:41 Uhr
Beitrag von News Team

Millionen Deutsche fürchten sich vor der drohenden Altersarmut. Diese Angst ist allerdings nicht begründet, meint Reinhold Schnabel von der Universität Duisburg-Essen.

Im Interview mit "3Sat" sagte der Volkswirt, dass nur rund 8 Prozent der deutschen Bevölkerung weniger als die Hälfte ihres durchschnittlichen Einkommens zum Leben hätten. Ähnlich sei auch die Quote bei Rentnern.

Die Angst vor Altersarmut ist vollkommen übertrieben.

Denn bei vielen Rentnern würde auch der Partner Geld zum gemeinsamen Haushalt beisteuern. Viele hätten zudem auch Einkommen aus Lebensversicherungen o. ä.

Die Leute befürchten nicht Altersarmut, sondern, wie sie ihren Lebensstandard als Rentner halten können.

Nur 3 Prozent der Rentner mit Grundsicherung


Für den geringen Prozentsatz, dem das Geld wirklich nicht zum Leben reicht, gebe es die sogenannte Grundsicherung. Aktuell hätten nur 3 Prozent der Ruheständler diese Hilfe beantragt. Im Vergleich dazu: 15 Prozent der Kinder in Deutschland leben von auf Hartz IV.

Risikogruppen, die von Geldmangel im Alter betroffen sein können, sind:
1. „Menschen, die erwerbsgemindert sind und deshalb weniger Rente haben“
2. „geschiedene Frauen, die niedrige eigenen Rentenansprüche haben“
3. Menschen aus den neuen Bundesländern, die nach der Wende arbeitslos wurden und lange Jahre arbeitslos waren.

Diesen Menschen müsse geholfen werden. Als Lösungsansatz nannte der Volkswirt, dass Leistungen aus der privaten Altersvorsorge (bspw. Riester-Renten) nicht auf die gesetzliche Rente angerechnet werden sollten.

Nur dann kann ein Arbeitnehmer mit geringem Lebenseinkommen aus er Altersarmut herauskommen.

Es sei demotivierend, wenn man Eigen-Vorsorge mit staatlichen Leistungen verrechnen würde.

Wo seid ihr? Deutschlands vermisste Kinder

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255 Kommentare

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Reinhold Schnabel ist also Experte!
Menschen, die über 40 Jahre schwer gearbeitet haben nur eben nicht genug verdient bekommen zu Recht nur ca 600 Euro Rente?
Sie gehören halt zu den zu vernachlässigenden unter 3%?
Brauchen ja nur Grundsicherung beantragen?
Armes Deutschland!!!
  • 16.09.2017, 16:18 Uhr
  • 0
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Dieser Mensch nennt sich also Experte, na ja. 3% der Rentner beantragen Grundsicherung, ok, und viele weitere liegen vielleicht 2 € über dem Satz oder schämen sich, zum Sozialamt zu gehen! Es wird einfach nicht hingesehen. Und dann die Idee, Sparvermögen nicht anzurühren, ja, jeder muss gespart haben! Nur wenn man Kinder groß gezogen hat, vielleicht schon mal geschieden wurde, etwas gelebt hat, dann ist alles aufgebraucht! Ja, und dann darf man am Existenzminimum leben und sich freuen, wenn der Staat einen nicht ganz verhungern lässt! Danke SPD und CDU für diesen Sozialstaat, ihr habt mich zu einem Wähler der Linken gemacht! Je radikaler, um so besser! Ich hoffe, so denken jetzt viele!
  • 05.09.2017, 23:34 Uhr
  • 0
Deinen Äußerungen kann ich nur zustimmen
  • 16.09.2017, 16:11 Uhr
  • 0
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wie ist deine Welt ??? 
das sind wirklich wünsche die ich gerne annehme! ) stem tech is the best - kenne ich seit jahren. leider kann ich nichts bestellen, da ich zu den betroffenen gehöre:
... von zu niedrige rente 
 -----------------
kann man erfüllen - weiß du das du bei uns verdienen kannst - für jeden neuen Kunden bekommst du 33% des Einkaufspreises gut geschrieben - damit kannst du dann deine eigenen Produkte finanzieren -
hast du Bekannte Freunde die du hier mitnehmen kannst ? ich helfe sehr gerne willkommen @mariankluczny
  • 22.08.2017, 20:13 Uhr
  • 0
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Das ist ja witzig was der Experte so daher redet.
Offensichtlich ist er genauso realitätsfern wie unsere Politiker.
Ich hab den ganzen Tag mit nichts anderen zu tun, und kann definitiv sagen, dass selbst heute gut verdienende ein teils großes Problem haben. Egal ob sie fünf Lebensversicherungen haben oder nicht.
Der Experte scheint mir eher ein Experte für welche Partei auch immer zu sein, ich tippe auf Grün oder SPD
  • 28.06.2017, 14:54 Uhr
  • 0
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Ich habe noch so 17 Jahre bis zur Rente, darf mit 67 in Rente gehen. Meine Großmutter Baujahr 1927 durfte noch mit 60. Wir sind ja alle so gesund und nun treibt die Politik die Rente mit 70 durchs Dorf. Ich arbeite als Großhandelskaufmann, verdiene eigentlich für die Branche normal. Ich kann mit 70 keine schwere Keramik mehr in die Regale stellen. Bis 70 kann man nur arbeiten, wenn er einen Bürojob hat. Ein anderes Problem stellt sich mir auch. Ich arbeite seitdem ich 16 bin und habe vergangene Woche meine Renteninformation erhalten. Dort stehen 1200 Euro drauf, ziehe ich die Krankenversicherung ab, bekomme ich wohl so 1100 Euro Rente. Wenn ich im Alter Grundsicherung beantrage, dann bekomme ich 400 Euro, die Miete und die Heizkosten, in meinem Fall ingesamt ca. 1100 Euro, ohne einen Tag gearbeitet zu haben?
Mal eine Frage liebe Politik, warum soll ich bitte bei diesen Prognosen bis 70 arbeiten? Ich könnte mich nun in die soziale Hängematte fallen lassen, Hartz4 beziehen, ein paar Geschäftchen nebenher machen und so nicht schlechter leben, als wenn ich bis 70 weiter buckle. Ich soll Geld in ein System einzahlen, was mich im Alter unzureichend absichert und wo nicht mehr das raus bekommen, was ich einzahle. Ich bin doch nicht doof.
  • 02.04.2017, 11:42 Uhr
  • 0
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Welches Parteibuch Herr Schnabel wohl besitzt?
  • 07.03.2017, 14:30 Uhr
  • 0
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Warum lassen wir uns immer wieder von den Politikern einreden; " Wie Gut es uns geht" Es ist erschreckend, wie die, Eure Gehirne manipulieren! Wacht doch bitte auf...ein paar müde Euro,s für Rentenerhöhungen, wie lange wollt Ihr das noch hin nehmen! 26 milliarden Bundeshaushalt überschuss und was kriegen die Rentner ab??
  • 26.02.2017, 21:57 Uhr
  • 0
Fromme Sprüche vor den Wahlen und sonst gibt es nichts.
  • 07.03.2017, 21:01 Uhr
  • 1
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Was ich nicht so ganz verstehe: Jede/r von uns erhält im Laufe seines Berufslebens ab einem gewissen Alter jährlich ein Schreiben, in dem die zu erwartende Rente angezeigt wird. So kann man eigentlich keine Überraschung erleben, wenn man in den Ruhestand eintritt.
Ich war eine alleinerziehende Mutter von zwei Töchtern und habe in der 2. Hälfte meines Berufslebens nur Teilzeit gearbeitet.
Dass meine Rente nicht üppig ausfällt, war mir immer bewußt, s.o.
Mein "Reichtum" heute: Ein sehr gutes Verhältnis zu meinen Kindern, einen netten und stabilen Freundeskreis, gute Gesundheit und viel Freude am Leben.
  • 26.02.2017, 13:10 Uhr
  • 3
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Wir haben mit Grundsicherung zu Zweit 1.145 Euro . Davon gehen Miete 5ooEuroab - 130 an Energiekosten-39 Internet da bleibt nicht viel übrig und was man sonst noch braucht.
  • 25.02.2017, 14:18 Uhr
  • 0
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Ich frage mich wirklich woher hat Herr Reinhold Schnabel seine Informationen - von seinen Mitarbeitern von seinem Freundeskreis oder sonstigen finanziellen besser gestellten Personen.
Ganz sicher nicht von den betroffenen Personenkreis sonst würde er nicht so viel Unsinn von sich preisgeben.
Er sollte sich doch mal die Mühe machen dort zu recherchieren wo er auch die betroffenen Personen antrifft und vor allem die große Dunkelziffer mit einbeziehen die nicht in der Statistik erscheinen.
Das sind mindestens 5 % zusätzliche Personen die in diese Statistik hineingehören.
Diese Personen schämen sich dafür und versuchen es nicht preis zu geben wie "beschissen" ihr Leben als Rentner/in ist...
Da bleibt mir nur ein Zitat. Schämen müssen sich nicht die betroffenen Personen sonder die Menschen die darüber hinwegsehen, sich nicht in diese Personen hineinversetzen können weil es sie ja auch gar nicht interessiert und ständig so tun als würde es diese Personen nicht geben oder eben nur ein ganz geringer Prozentsatz und diese sind ja sowieso in ihren Augen selber schuld.
Ich könnte ja jetzt noch den Prozent - Kreis der von Armut betroffenen erweitern und zwar um diese Personen die jetzt zum Niedriglohn oder nur zur Teilzeit arbeiten können und die vielen Flüchtlinge die bestimmt fast alle mal in dieser Kategorie arbeiten und leben werden.
Wenn 10 % der heutigen Rentner, trotz guter deutscher gesamt wirtschaftlichen Situation, nur eine Minirente bekommen, die zum Leben nicht ausreicht, dann frage ich mich wieso der Staat so schlecht wirtschaftet und so die Altersarmut mutwillig produziert.
Einerseits wird gesagt die Wirtschaftliche Lage Deutschlands sei so gut wie schon lange nicht mehr - Anderseits leben aber 10 % in der Altersarmut.
Wenn es nicht so traurig wäre würde ich sagen das ist eine tolle Lachnummer. Aber leider ist es die Realität
  • 23.02.2017, 11:26 Uhr
  • 3
Wer als Fettauge auf der Suppe herum schwimmt und nicht fähig ist in die Niederungen der Gesellschaft ein zu tauchen, kann die Probleme nicht erfassen. Es soll Menschen geben, die auf einem Auge blind sind und die Gefahren nicht erkennen.
  • 07.03.2017, 21:04 Uhr
  • 0
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