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Bei Ihnen pfeift’s wohl? So bekommen Sie Tinnitus in den Griff

Bei Ihnen pfeift’s wohl? So bekommen Sie Tinnitus in den Griff

Partner Tipp
31.03.2017, 13:57 Uhr
Beitrag von Partner Tipp

Von Monika Preuk

Gegen Tinnitus gibt es wirksame Therapien – von Medikamenten mit Ginkgo über Retraining bis Tinnitracks. Wie sie funktionieren und was sie können.

Mit dem ständigen Klingeln, Pfeifen und Dröhnen sollten Sie sich nicht abfinden.
Gerade, weil die Anzahl der Betroffenen so groß ist, gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Sie richten sich danach, ob es sich um akuten oder chronischen Tinnitus handelt.

Akuten Tinnitus sofort behandeln lassen


Tritt Tinnitus plötzlich auf und hält länger als 24 Stunden an, sollten Sie rasch zum HNO-Arzt gehen. Denn akuter Tinnitus lässt sich mit Medikamenten, etwa Kortison und durchblutungssteigernden Mitteln, oft erfolgreich behandeln – und zwar umso besser, je früher die Therapie einsetzt. Ärzte geben hier häufig eine Infusion.

Retraining bei chronischem Tinnitus

Anders sieht es mit chronischem Tinnitus aus. Das bedeutet, die Ohrgeräusche bestehen bereits mindestens drei Monate. Viele Betroffene meinen, sie müssten auf Ewigkeit mit den Ohrgeräuschen leben und es sei sowieso zu spät, nach etwas dagegen zu unternehmen. Doch das ist ein Irrtum. Es ist durchaus eine Behandlung möglich, damit sich die Beschwerden zumindest verringern. Hier geht es vor allem darum:

• die Ohrgeräusche zu reduzieren
• zu lernen, den Tinnitus am besten zu überhören und einfach auszublenden
• Stress abbauen, um den Teufelskreis Tinnitus-Stress zu durchbrechen.

Diese Ziele lassen sich mit der sogenannten Tinnitus-Retraining-Therapie erreichen.

Sie setzt sich aus mehreren Bausteinen zusammen.

Information, Verhaltenstherapie und Entspannung

Zu Beginn steht das sogenannte Counseling, ein ausführliches Beratungsgespräch mit dem HNO-Arzt, wobei der Behandlungsplan festgelegt wird.

Zur Retraining-Therapie gehören außerdem:

• Psychologische Betreuung – dabei helfen kognitive Verhaltenstherapie, den Tinnitus umzubewerten, also ihm seine Macht zu nehmen, sowie Stressfaktoren zu erkennen und abzubauen.

• Entspannungsverfahren – etwa Autogenes Training, aber auch entspannende
Musik, die dabei hilft, die Aufmerksamkeit vom Tinnitus abzulenken.

Tinnitus überdecken oder ausschalten: Noiser und Tinnitracks


Bewährt haben sich Hilfsmittel wie die sogenannten Noiser. Diese Masker oder Rauscher sind spezielle Hörgeräte, die ein leises, angenehmes Geräusch aussenden. Wenn Sie sich darauf konzentrieren, lenkt das Gehirn die Wahrnehmung auf dieses Geräusch und vergisst sozusagen den Tinnitus.

Eine Kombination von Noiser und Entspannungsmusik sind spezielle, auf die Frequenz des persönlichen Tinnitus ausgerichtet Musikstücke, etwa Tinnitracks.

Zuerst wird der HNO-Arzt oder Hörgeräteakustiker mit Hilfe eines Tests die Frequenzcharakteristik des Tinnitus feststellen. Technisch, etwa mit einer App, lässt sich nun in den Musikstücken, die Sie hören möchten, diese Frequenz herausfiltern.

So lernen Ohr und Gehirn, sich nicht mehr auf diese Tonhöhen zu konzentrieren. Das Ziel ist, den Tinnitus auf diese Weise einfach zu vergessen.

Neben diesen technischen Hilfsmitteln hat sich zur unterstützenden Therapie bei chronischem Tinnitus Trockenextrakt von Ginkgo biloba bewährt - über einen längeren Zeitraum eingenommen.

Mehr darüber finden Sie in der Patientenbroschüre „Tinnitus – was ist das?“, die Sie hier kostenlos downloaden können.

15 Kommentare

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Das kann ich nur aus Erfahrung sagen : Meist hilft der Gang zum Physiotherapeuten oder Ostheopaten, liegt meist an der HWS bzw. Kieferproblemen.
  • 01.05.2017, 19:28 Uhr
  • 0
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Das ist alles Schwachsinn, was hier die Firmen anbieten. Alles nur Versprechungen sonst nicht. Hier geht’s nur ums Geld. Kein einziges Mittel hilft bei Tinnitus. Der Tinnitus wird mehr und nichts hilft. HNO Ärzte kannst du einen nach den anderen hernehmen und in die Mülltonne schmeißen. Ich habe seit über 10 Jahren Tinnitus und habe durch Behandlung noch zwei Hörstürze erlitten, was alles nur noch schlimmer gemacht hat. Denn müsste man alle die Arztzulassung wegnehmen. Das sind alles nur Dummschwätzer. Die ganzen Mittel die angeboten werden ist auch alles Lug und Trug. Hier geht es nur ums unser Geld mehr nicht. Keiner dürfte diesen Müll überhaupt kaufen.
  • 27.04.2017, 20:57 Uhr
  • 3
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So ein Quatsch, Tinitus ist einfach nicht heilbar
  • 25.04.2017, 13:32 Uhr
  • 3
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Für Betroffene ist dieser Artikel gelinde gesagt nichts Neues. Tinnitus ist zwar den Krankenkassen bekannt, die Kosten der oben vorgeschlagenen Therapieformen werden jedoch nicht übernommen, da sie schulmedizinisch (noch) nicht anerkannt sind. Es wird auf diesem Gebiet mit viel Mumpitz gutes Geld verdient. Gingko hat zwar positiven Einfluss auf den T., birgt aber langfristig unangenehme Nebenwirkungen. Auch von Noisern und Akupunktur ist abzuraten, da sie bei vielen Probanden eine Verstärkung des T. zur Folge haben können. Kontrollierte, gesunde Ernährung und Musikhören sind m.E. die erste Wahl, bevor mensch sich anderen Therapieformen ausliefert.
  • 25.04.2017, 11:04 Uhr
  • 2
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Durch meine Hörgeräte habe ich das in den Griff bekommen
  • 24.04.2017, 22:32 Uhr
  • 2
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Ich habe von meiner Oma den Rat bekommem,Wirsingrippen zu schlagen bis Saft austritt.Diese Rippen ins Ohr stecken.3mal täglich. Nach 3Tagen war der Tinitus weg.Für immer.
  • 24.04.2017, 20:33 Uhr
  • 2
Habe ich mir auch gedacht.Es muss aber Saft austreten.Viel Glück.
  • 27.04.2017, 21:06 Uhr
  • 0
Sieht lustig aus,hat aber keine Nebenwirkung.
  • 27.04.2017, 21:36 Uhr
  • 0
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Also, so neu sind diese Therapien gar nicht. Aber an einen Psychologen zu kommen, der Tinnitus behandelt, ist sehr schwer, bis fast unmöglich.
Die anderen Therapien sind schon eher zu bekommen. Eine ganz leichte Hintergrundmusik kann tatsächlich die Geräusche überdecken. Irgend eine Künstlerin hatte das auf beiden Ohren. Hat den akuten Tinnitus mit
Autogenenem Training in den Griff bekommen. Sie steht wieder auf der Bühne.
  • 24.04.2017, 18:44 Uhr
  • 1
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Ich ziehe immer Kopfhörer auf und drehe die Musik volle pulle auf!
  • 24.04.2017, 17:50 Uhr
  • 2
Als ich mit pfeiffen im Ohr zum Arzt ging sagte er zu mir ---ignorieren sie es einfach und dann war ich entlassen
  • 25.04.2017, 09:33 Uhr
  • 4
Als ich den Tinitus bekam, ging ich zum Ohrenarzt.....Dieser untersuchte mich, seine Antwort, da kann man nichts machen......falsch man hätte, aber ehe ich den nächsten vernünftigen HNO Arzt fand war es für weitere Maßnahmen wirklich schon zu spät.....denn man hätte noch einiges machen können, zumindest versuchen.
Bin ich leider an den falschen HNO Arzt geraten.
  • 25.04.2017, 11:38 Uhr
  • 3
Ich bekam zig Infusionen und das half auch nicht
  • 30.04.2017, 14:22 Uhr
  • 1
Hatte 1000 von Euro an versprochene Hilfe bezahlt,der Tinnitus bekleidet mich nach 15 Jahren immer noch(Alles Betrüger mit den versprchen was helfen soll.Nichts ????????
  • 30.04.2017, 22:24 Uhr
  • 1
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