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Der Versuch der Quadratur des Kreises!

Der Versuch der Quadratur des Kreises!

10.05.2017, 12:31 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Oder Der Versuch der Normalisierung der Unvereinbarkeit.


Da haben wir also die xten Skandale in der Geschichte der Bundeswehr.
Da wurde wieder einmal geschunden, gequält, gedemütigt und vergewaltigt.

Als Tüpfelchen auf dem i wird eine faschistische terroristische Vereinigung innerhalb der Bundeswehr aufgedeckt, die die Ermordung prominenter Politiker geplant hat.

Die Folge: Ein Riesengewusel im Ameisenhaufen der Politik.

Frau Leyen versucht ihren Hintern zu retten.
Militärische Führer fürchten um Job und Pension.
SPD hackt auf CDU ein, CDU auf SPD, Die Linken und die Grünen keilen nach allen Seiten.
Die AfD ist zu dem Thema auf Tauchstation.

Und in all dem munteren Treiben geht unter, dass diese Republik mit ihrer Wehrmacht ein strukturelles, ein konzeptionelles, ein ethisches Problem hat.

Ein Land, in dem das höchste zu schützende Gut das menschliche Leben ist, Mord, Totschlag, Vorsätzliche Körperverletzung schwerstbestraft und gesellschaftlich geächtet sind, begeht den moralischen Spagat, und bildet junge Menschen dazu aus, auf Kommando zu töten, zu verletzen und zu vernichten.

Um dieses auch nur annähernd zu rechtfertigen, mussten eh und je Staatsrechtler verschwurbelte Argumentationsketten entwickeln, die es ermöglichen, gesellschaftlich unbestritten anerkanntes Unrecht zu staatspolitischem Recht umzudeuten.

Das ein junger Mensch, und die Bundeswehr rekrutiert ja aus der Personalnot, vorwiegend in bildungsfernen Schichten, nicht die ethischen Voraussetzungen hat, nicht die Stabilität einer gefestigten Persönlichkeit, um diesen Spagat differenziert mit zu tragen, dieses darf uns nicht verwundern.

Zudem ist der weithin sichtbare ethische Widerspruch zwischen Zivilgesellschaft und Armee, eine unübersehbare Einladung, an Menschen deren Neigung zu subkulturellen Vereinigungen rechtsextremistischer Prägung dominierend ist.

Die Bundeswehr MUSS aus der Art ihrer Anlage, ihrer Aufgabe und ihrer gesellschaftlichen Sonderstellung, ein Hort der Rechtslastigkeit sein.

Die Bundeswehr ist, qua Existenz, innerhalb eines demokratischen Staatskonstrukts, das sich der Achtung der Menschenrechte verpflichtet hat, eine Gesetz gewordene Lüge.

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117 Kommentare

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Moderne Zivilgesellschaften haben andere Möglichkeiten Konflikte gewaltfrei auszutragen. Was macht ein Staat der an einen gerät, der diese Modernisierung im zwischenstaatlichen Bereich nicht mitgeht oder nicht dazu bereit ist. Sondern ein großer Teil seiner Werkzeuge auf dem Militärischen beruht.
Deswegen ist es um so wichtiger, das unsere Gesellschaften miteinander wirtschaftlich verzahnt sind und enge Partnerschaften eingehen. Leider entsteht eine Gegenbewegung, die einen Rückfall in alte Konfliktbewältigungsstrategien bedeutet. Mit Aufrüstung und Säbelrasseln.
  • 09.10.2017, 13:21 Uhr
  • 1
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Moin Leon
Da ich dich schon lange lese, weiss ich um deine Einstellung zur Bundeswehr.
Prominente Unterstützung hast du da ja auch, von einem der Ältesten (von mir besonders geschätzt) hier im Forum, der deine Meinung über den Sinn einer Armee teilt.
So ist dein Beitrag heute nur ein Teil des Ganzen.
Ich greife deshalb heute nur eine Satz heraus:
Die Bundeswehr "ein Hort der Rechtslastigkeit" ?
"Gesetzgewordene Lüge"?
Meine Überlegung dazu:
Jedes Organ des Staates ist eine Replik des ganzen Landes. Das sich dort auch kriminelle Elemente einfinden, liegt auf der Hand.
Und sicher muss genau hingeschaut und Reformen durchgeführt werden.
Darüber hinaus bietet die Bundeswehr auch zahlreichen jungen Menschen Bildungsmöglichkeiten, und teilweise sind es auch Abiturienten, denen ein Studium dort ermöglicht wird.
Über die Notwendigkeit einer Armee lässt sich streiten, ich bin die Erste, die sich eine Welt ohne Militär wünscht.
Aber dies ist eine Vision ohne der Natur des Menschen Rechnung zu tragen!
Frieden?
In unseren Zeiten,in unserem Land, bei dem Waffenexport? Wahrlich ein verlogenes Wort
  • 09.10.2017, 09:54 Uhr
  • 1
Hallo Malisa!
"Jedes Organ des Staates ist eine Replik des ganzen Landes."
Der Satz mag, zumindest für die Bundeswehr, gegolten haben, als es noch eine allgemeine Wehrpflicht gab. Wiewohl auch damals schon das "Zeit- und Berufssoldatentum" von einem grenzwertigen Konservativismus geprägt und in seiner Traditionspflege durchaus eher rechtslastig war.
Mit dem reinen Berufssoldatentum hat sich eine Selektion ergeben, die diese Tendenz noch deutlich unterstützt.
Ich denke mal, du kennst mich und meine Texte gut genug, um nicht auf die Idee zu kommen, ich würde leichtfertig generalisieren (schönes, doppeldeutiges Wort in dem Zusammenhang ).
Natürlich gibt es viele, möglicherweise sogar eine Mehrheit, in der BW auf die meine Bedenken nicht zutreffen.
Der konzeptionelle Ansatz leistet den von mir aufgezeigten Risiken jedoch deutlichen Vorschub.
  • 09.10.2017, 10:17 Uhr
  • 3
  • 09.10.2017, 10:22 Uhr
  • 0
@ Leon
Ups... habe gerade gesehen, den Beitrag habe ich schon mal kommentiert. Eigentlich musste man ja jedem Satz daraus, einen Kommentar widmen...aber ich denke Pro und Kontra ist erschöpfend. Ich kann gut mit deiner Meinung klar kommen
Reformen sind bitter nötig...aber haben wir wirklich eine Alternative zur Bundeswehr selbst? Ich sehe kein Licht am Horizont!
Dir noch einen schönen Tag
  • 09.10.2017, 11:14 Uhr
  • 2
Natürlich haben wir zur Zeit keine Alternative zur Bundeswehr. Man sollte jedoch mit dem Attribut 'alternativlos' sehr sorgsam umgehen, denn es wird alzu oft sträflich missbraucht, um die Argumente derjenigen, die sich sehr wohl Alternativen zur geegenwärtigen Situation vorstellen können, von vornherein als 'Illusion' oder gar 'Hirngespinst*' abzuwerten.
Ohne Zweifel richtig ist m.E. Leons Feststellung, dass die BW als Berufsarmee besonders attraktiv zu sein scheint, nicht nur für diejenigen, die die Möglichkeit einer preiswerten Berufsausbildung wahrnehmen möchten, sondern eben auch für solche jungen Menschen, die rechtslastigen Ideen anhängen.
Dieses 'Manko' ist übrigens eine Eigenschaft alller Berufsarmeen weltweit. Die für das Funktionieren einer Armee notwendige Struktur von 'Befehl und Gehorsam' sowie der dem Soldatentum immanente Zweck lassen offenbar nichts anderes zu.
  • 09.10.2017, 12:46 Uhr
  • 2
Das stört mein Empfinden, ich mag keine Kollektive Urteile.
  • 09.10.2017, 13:09 Uhr
  • 0
Das ist doch kein Kollektivurteil!
Das ist die Erkenntnis, das ein System, dass auf einem Fehler beruht, überall die gleiche unliebsame Fehlwirkung zeitigt. Ich bin mir mit Friedhelm da sehr einig.
  • 09.10.2017, 13:12 Uhr
  • 1
ich weiss, dass ihr euch sehr einig seid!
Auch habe ich oben nicht "alternativlos" geschrieben, sondern nach eine besseren Alternative gefragt! Wenn man etwas ablehnt, ist es doch klug eine bessere Lösung anzubieten!
  • 09.10.2017, 13:16 Uhr
  • 1
Aber ich steige hier aus, ich kann mir kaum vorstellen, dass Friedhelm mit mir gegen Waffenexporte demonstriert, vor dem Bundestag in Berlin! Du Leon schon eher! Ich habe euch genug gelesen um zu wissen, dass ihr die Bundeswehr an sich ablehnt!
Ich frage nach bessere Lösungen!
Aber wir sind uns in so vielem anderen einig, also... au revoir et merci.
  • 09.10.2017, 13:30 Uhr
  • 1
Es ist noch garnicht so lange her, da lauerte über dem Rhein der welsche Erbfeind, über dem Kanal der perfide Albion und vor dem Ural der Bolschewik!
Alleine dieses schwerpunktmäßig wirtschaftlich geeinte Europa hat uns 70 Jahre Frieden beschert.
Wer neue Ziele erreichen will, muss auch neue Wege gehen.
Einer europäischen Armee wäre schon aus der Zusammensetzung die Neigung zum Chauvinismus verwehrt, genau wie die Möglichkeit, ein Angriffs- statt ein Verteidigungsheer zu sein.
Die Gefahr drohte erst wieder, wenn die Menschen Europas begännen, Europa als ihren Nationalstaat zu betrachten.
Aber das brächte noch viele Jahre Frieden.
  • 09.10.2017, 13:38 Uhr
  • 1
Wäre ich noch ein paar Jährchen jünger, Malisa, würde ich Dich mit großem Vergnügen bei Deiner Demo gegen Waffenexporte in Berlin begrleiten - nicht nur Deinetwegen, sondern auch aus tiefster Überzeugung. Seit meiner Studentenzeit bin ich schon Gegner nicht nur des Waffengebrauchs sondern auch der Waffenproduktion und des Waffengeschäftes. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass wirklicher Frieden in der Welt erst dann möglich wird, wenn nicht nur Atombomben, Landminen und Giftgas geächtet werden, sondern der Gebrauch von Waffen und Tötungsmaschinen jeder Art.
Du, Malisa, meinst, das sei eine Illusion, weil es der Natur (der menschlichen?) widerspricht. Du magst darin recht haben, doch was spricht eigentlich dagegen, es für möglich zu halten, dass sich die menschliche Natur (notgedrungen) verändern wird, um dem sicheren Untergang zu entgehen.
Mir ist klar, das wird nicht von heute auf morgen geschehen, Dpch 'alternativlos' ist der jetzige Zustand nicht.
  • 09.10.2017, 13:53 Uhr
  • 1
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...seltsame Argumentationskette
  • 08.10.2017, 21:14 Uhr
  • 1
... seltsamer Kommentar
  • 08.10.2017, 23:04 Uhr
  • 0
Begriffsklärungen sollten einer ernsthaften Diskussion vorangestellt werden.....

Was ist "gesellschaftlich unbestrittenes Unrecht" ?
Was ist der "ethische Widerspruch Zivil - Militär" ?
Die Bundeswehr "ein Hort der Rechtslastigkeit" ?
"Gesetzgewordene Lüge"?

Im weiteren kann ich die Pauschalierungen der "rechten Vorfälle" für die gesamte Bw nicht nachvollziehen, setzt man sie dann in Relation zu ähnlichen Vorfällen in der Gesamtbevölkerung .....

Im Grunde geht es darum einen Wehrhaften Staat zu garantieren und sich hin und wieder auch der Anwendung von Gewalt als "ultimo ratio" zu stellen ......
Das breite Spektrum der Einsatzoptionen birgt die Gefahren ethischer Verwerfungen .......
Dafür habe ich auch keine Lösung .... aber ich halte sie aus ..
  • 09.10.2017, 09:06 Uhr
  • 1
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Rummms, das hat reingehauen! Der Beitrag ist ein Hammer. Glaubt der Author, das die verantwortlichen Politiker das nicht wissen? Warum ändern sie nichts? Weil Änderungen wiederum Angriffe auf die Person nach sich ziehen können.
Gebt den Soldaten eine anständige Aufgabe, unterbindet den Gammeldienst. Befragt doch einmal die Soldaten, die in ihrer Unterkunft vor sich hingammeln, wie sie sich ihren Dienst vorstellen? Sicherlich werden einige brauchbare Vorschläge dabei sein.
  • 14.05.2017, 19:28 Uhr
  • 1
So ist das nun mal, bei Einsatzkräften. Wenn sie ihre Einsatzmittel in Ordnung gebracht haben und sich durch Übungen auf den Einsatzfall vorbereiten und bereitet haben, wird gewartet. Feuerwehrmänner machen nichts anderes.
  • 09.10.2017, 13:34 Uhr
  • 0
Das ist ja das Traurige. Anstatt z.B. gemeinsam einen Fernkurs (Thema wird von allen festgelegt!) zu machen, wird gegammelt. Traurig.
  • 09.10.2017, 17:47 Uhr
  • 0
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"Die Bundeswehr ist, qua Existenz, innerhalb eines demokratischen Staatskonstrukts, das sich der Achtung der Menschenrechte verpflichtet hat, eine Gesetz gewordene Lüge."
Das kann nur schreiben, wer tatsächlich meint, schuldlos diese Welt durchschreiten zu können und dass die Ethik in sich widerspruchsfrei aufgehen könnte.
Und wieder wird das Wort "Lüge" als Keulenargument verwendet.

Ich war in den 60er Jahren 2 Jahre bei der Bundeswehr. Schwere Artillerie in Idar-Oberstein.
In den 80er Jahren kam es zum Aufruhr und Prozess um den Tucholsky-Satz: „Da gab es vier Jahre lang ganze Quadratmeilen Landes, auf denen war der Mord obligatorisch, während er eine halbe Stunde davon entfernt ebenso streng verboten war. Sagte ich: Mord? Natürlich Mord. Soldaten sind Mörder.“ Er war nicht der erste: Schon um 200 schrieb Bichof Cyprian von Carthqago: "Der Mord ist ein Verbrechen, wenn ein einzelner ihn begeht; aber man ehrt ihn als Tugend und Tapferkeit, wenn ihn viele begehen! Also nicht mehr Unschuld sichert Straflosigkeit zu, sondern die Größe des Verbrechens!“

Ich habe nicht nachträglich den Militärdienstverweigerer gegeben, im Gegenteil, ich habe mich zur Bundeswehr bekannt. Ich wollte für mich nicht den Anschein erwecken, als ob ich mich aus der menschlichen prinzipiellen Schuldverstrickung durch Abstinenz heraushalten könnte. Für mich beruhte die Verweigerung des Militärdienstes auf einer fundamentale Selbsttäuschung. Die griechische Tegödie wusste, dass man Schuld auf sich lädt, egal wie man sich entscheidet - ob man auf den Angreifer schießt (Nothilfe), oder ob man dem Bedrohten den Beistand verweigert (strafbare unterlassene Hilfeleistung).
  • 13.05.2017, 20:17 Uhr
  • 1
Ich bin dankbar für diesen Kommentar, denn auch die Verdächtigung im ersten Absatz tut der enthaltenen Bestätigung der schizophrenen Zwiespältigkeit, um die es mir hier ging, keinen Abbruch.
  • 14.05.2017, 08:36 Uhr
  • 0
Richtig. Nur bestehe ich darauf, dass es sich um eine notwendige Eigenschaft irdischen Lebens schlechthin handelt, die auch auf anderen Gebieten existiert: z.B. Gerechtigkeit versus Gnade.
  • 14.05.2017, 08:42 Uhr
  • 0
Na, nun aber!
Gerechtigkeit wäre die letzte und idealste Konsequenz eines vollendeten Rechtssystems.
Gnade ist die absolutistische Beugung geltenden Rechtes zu Gunsten derer die dem Absolutisten genehm sind.
Das Gegenstück wäre die Ungnade, der man verfällt, so man dem Herrscher ungenehm ist.
  • 14.05.2017, 08:54 Uhr
  • 1
Das ist zu kurz gegriffen.
1. Gnade ist in allen Rechtssystemen enthalten, wenn das Ergebnis der Befolgung eines Gesetzes als ungerecht empfunden wird. Der Bundespräsident übt das Recht der Begnadigung aus, ist aber kein absolutistischer Herrscher.
2. Gnade ist auch ein metaphysischer Begriff. Göttliche Gerechtigkeit versus göttlichem Verzeihen.
  • 14.05.2017, 09:19 Uhr
  • 0
Umpf!
1. Stimmt! Nichtsdestodennoch ist es ein Relikt aus absolutistischen Zeiten. Glücklich jenes Staatengebilde in dem es nur zur Milderung von Fehlern in der "Gerechtigkeit" angewendet wird.
Aber denke mal an das Gnadengesuch von Christian Klar und das daraus resultierende unchristliche Volksgebrüll, "Gebt statt dessen Barnabas frei!"
Mich überzeugen solche Methoden der Korrektur eines Rechtssystems nicht.
2. Stimmt auch! Gnade ist eine Vorgang auf der Metaebene.
Frei von Logik, frei von Gesetzmäßigkeit, und damit frei von Überprüfung und Gerechtigkeit.
Ob Bundespräsident, Fürst, Despot oder Gottheit, Entscheidungen die nicht von klaren Regeln sondern von Befindlichkeiten des Entscheidenden abhängig sind, bleiben mir höchst suspekt.
  • 14.05.2017, 10:20 Uhr
  • 1
Bei mir ist es umgekehrt:
Wenn gar keine Entscheidungen getroffen werden, weil das, was geschieht nach quasiphysikalischen Regeln einfach "durchgerechnet" wird, so dass man Richter eigentlich durch Automaten ersetzen könnte (auch da spielen bei der Strafzumessung "Befindlichkeiten" eine entscheidende Rolle), dann assoziiere ich Kälte und den Satz "Fiat justitia, pereat mundus" und Prokrustes.
Da möchte ich auch nicht leben.

Im übrigen weiß sowieso niemand, was Gerechtigkeit ist.
  • 14.05.2017, 11:09 Uhr
  • 1
Da wirst du dir keine Sorgen machen müssen. Wo Menschen wirken, wird es immer menscheln.
Mir reicht es schon, wenn der Raum für Willkür so klein gehalten wird, wie menschenmöglich.

Nebenbei, ich finde die Diskussion mit dir ausgesprochen anregend.
  • 14.05.2017, 11:32 Uhr
  • 0
Danke. Das Kompliment gebe ich zurück.
Es geht nicht ums Menscheln. Es geht ums Prinzip.
Auch bei einem Raum für Willkür = 0 wird das Leben nicht gerecht.
Mein Vater war Richter. Er meinte gegen Ende seines Berufslebens, dass viele seiner Urteile materiell ungerecht gewesen seien, einfach, weil die Kläger ihren Anspruch nicht beweisen konnten.
"Aber Herr Richter, das Urteil ist doch ungerecht!"
"Von mir bekommmen sie keine Gerechtigkeit, die müssen Sie sich bei Gott holen. Von mir bekommen Sie nur ein Urteil!"
Eine Frau begeht einen Mord. Die Mordmerkmale sind erfüllt: "Rache, Heimtücke". Das Mordopfer hatte sie entführt, eingesperrt und wochenlang sadistisch vergewaltigt. Das Gesetz ordnet für Mord ausdrücklich und zwingend die lebenslange Freiheitsstrafe an. Da hilft nur ein Gnadenerweis nach der Verurteilung.
Die Rechtsordnung ist kein Selbstzweck, sondern soll das Zusammenleben in Frieden fördern. Wenn ein richtiges und gesetzeskonformes Urteil auf völliges Unverständnis der Gesetzesunterworfenen stößt, wird diese Aufgabe verfehlt.

"Gerechtigkeit" ist eher ein Bauchgefühl.
Deswegen sind die Wörter "Gerecht" und "Gerechtigkeit" so vielseitig verwendbar.
Wann ist ein Gesetz "gerecht"? Wann ist eine Gesellschaftordnung "gerecht"? Allen das Gleiche oder jedem das Seine? Wie soll man die Vorstandboni unter dem Gesichtspunkt "gerecht" beurteilen?

In Babylon um 600 v. Chr. und in Norwegen um 1000 n. Chr. galt die "Sippenhaft": Bei Hammurapi heißt es: Wenn ein Baumeister ein Haus baut, und es fällt zusammen und tötet den Sohn des Bauherrn, so soll der Sohn des Baumeisters getötet werden. Das empfand man als gerecht. In Norwegen lief die Blutrache ähnlich: Nicht der Täter fiel ihr zum Opfer, sondern ein gleichwertiges Mitglied der Täterfamilie. Empfand man als gerecht - Auge um Auge bezogen nicht auf Täter und Opfer, sondern auf Täterfamilie und Opferfamilie.
Deshalb halte ich die Berufung auf Gerechtigkeit als Verschleierung eines schlichten Bauchgefühls durch scheinbar rationale Argumente.
  • 14.05.2017, 12:21 Uhr
  • 0
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Für mich ist erstaunlich, dass sich so Viele die BW als Ausbildungsstätte wählen und dabei ihren eigenen möglichen Tod billigend inkauf nehmen genauso wie den eines möglichen Gegners. Und das obwohl das Angebot an Ausbildungen in der Industrie groß ist, wo viele Lehrstellen nicht besetzt werden können.

Zu unserer Jugendzeit war die BW eher Feindbild. Sie wurde freiwillig bestenfalls von denen frequentiert, die darüber ein Studium machten, was familiär finanziell nicht möglich gewesen wäre, oder von denen, die kostenlos an den Führerschein für alle Klassen kommen wollten.

Es stand da der materielle Ansatz im Vordergrund, nicht der das Vaterland verteidigen zu wollen.
  • 13.05.2017, 10:08 Uhr
  • 0
Irmtraud,das hat sich völlig verändert.
Mein Schwager, Sohn einer Bergmannswitwe wurde mit 14 Jahren ins Bergwerk gesteckt. Seine einzige Chance hatte er es in den 60er Jahren in der Bundeswehr gesehen und sich für 14 Jahre verpflichtet .
Er konnte dort 2 Berufe erlernen und hat nach 12 jahren das Abitur am Hessenkolleg nachgemacht mit Bestnote und dann Zahnmedizin studiert . Er war der älteste Student und hat die Regelstudienzeit nicht überschritten .
Das waren früher wohl bei vielen die Beweggründe zur BW zu gehen.
  • 13.05.2017, 10:44 Uhr
  • 1
Linda, das hatte ich doch geschrieben, dass die BW früher für Manche die einzige Chance war eine höher qualifizierte Ausbildung zu bekommen, so dass die materiellen Mittel im Vordergrund standen und nicht so sehr der Wille das Vaterland zu verteidigen.
  • 13.05.2017, 10:49 Uhr
  • 0
Ich meinte ja eigentlich ,das die BW eher ein Feindbild war. Das war sie sicherlich bei denjenigen, die zum Wehrdienst verpflichtet wurden .
Für junge Männer wie meinen Schwager damals nach dem Krieg war sie eben die einzige Chance und es gab zu der Zeit viele davon ,weil die Väter gefallen waren.
Und das hat ich eben völlig verändert .
  • 13.05.2017, 10:56 Uhr
  • 0
Nicht so ganz Linda. Da wir bei uns eine große Bundeswehr-Hochschule haben und 2 Universitäten, neben diversen Fach-Hochschulen , war damals die Abneigung gegen die Freiwilligen der BW, die bei der BW studierten seitens der Studenten der übrigen Einrichtungen sehr groß.

Wenn sich ein Mädchen mit so einem Offizier einließ, galt sie sofort als "Bundeswehr -Matratze " und war nicht gern gesehen unter den Mit-Studenten.

Ich hatte eine Freundin, die mit einem Offizier liiert war, was aber niemand wissen sollte. Erst als sie schwanger war kam das Ganze auf. Ihr späterer Mann wurde stets ausgegrenzt.

Besonders schlimm war es, wenn zwei Studenten aufeinander trafen, die beide das Gleiche studierten, einer an der Uni und
der Andere an der BW -Hochschule.

Die BW -Hochschule galt lange als Auffangbecken für die, die über das Vordiplom nicht hinaus kamen an der Uni. Dort wurden selbst die genommen, die bereits 2 x im Hauptdiplom bzw. im Staatsexamen durchgefallen waren an der Uni.
  • 13.05.2017, 11:18 Uhr
  • 0
Du hast mich nicht verstanden. Viele der Soldaten damals kamen aus armen Verhältnissen,wie mein Schwager, der nur Volksschule hatte und mir 14 jahren ins Bergwerk musste. Für ihn und seine Leidensgenossen war das die einzige Chance zu einer höheren Bildung zu gelangen.
Mein Schwager konnte Abitur machen und mit der Abfindungm aus der BW an einer ganz normalen Uni studieren .
  • 13.05.2017, 11:26 Uhr
  • 0
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Ich bin nicht deiner Meinung - muss bei solchen Thesen allerdings die Frage stellen, ob deine Vorstellungskraft ausreicht, um sich darüber im Klaren zu sein, wie viele Menschen in Heeren und als Guerilla gestorben sind, wie viel Blut geflossen ist, ehe es möglich wurde, dass sich andere Menschen in Ruhe zusammen setzen und diskutieren und philosophieren können, ohne dass die unmittelbare Gefahr besteht, dass jemand ihnen den Kopf einschlägt.
  • 13.05.2017, 08:03 Uhr
  • 4
Ein Bedenkenwerter Einwand. Bei den Urhorden der frühen Menschheit war der Antilopenschulterknochen das letztendlich schlagende Argument.
Zu Zeiten, als Besitz, auch rechtlich, weit höher bewertet wurde, wie Leib und Leben, da fand dieser Schulterknochen seine Entsprechung.
Spätestens nach der Aufklärung, der Entwicklung humanistischen Denkens, hat diese Art der Konfliktlösung zunehmend an Raum verloren.
Und je deutlicher der Stellenwert menschlichen Lebens im Bewusstsein der Menschheit stieg, um so ausgeprägter wurde der ethische Zwiespalt zwischen Zivilgesellschaft und Militär, wenn es um die Unversehrbarkeit menschlichen Lebens geht.
Nun vermag ich mir eine Defensivverteidigung wie sie die Schweiz praktiziert, und Österreich und Schweden praktizierten, bevor deren Neutralität den Bach herunter ging, durchaus vorzustellen. Aber eben nur die!
Und die wäre durchaus auch, mit einer europäischen Verteidigungskraft an den Grenzen Europas, denkbar.
Wer die Freiheit am Hindukusch verteidigen will, und damit die Interessen an Ölquellen und Rohstoffen meint, wer mit militärischer Gewalt und geheimdienstlicher Raffinesse, Menschenleben vernichtet, um dort genehmen Staatsführungen an die Macht zu helfen, der hat den Grundgedanken der Staatsnotwehr nicht verstanden.
Und letztendlich:
Die Rückkehr zum Argument des geschwungenen Schulterknochens, mit technisch hochentwickelten Mitteln, ist zwar ein Beweis technischer Inovation, gleichzeitig aber auch ein Beweis kulturellen Totalversagens.
  • 13.05.2017, 08:43 Uhr
  • 1
Ich erinnere mich nicht, das Argument der Verteidigung am Hindukusch oder Interesse an Ölquellen und Rohstoffen angeführt zu haben - ich sprach nur von der allgemeinen Kraft, die Voraussetzungen eine humanistischen Lebensweise geschaffen zu haben - und würde jetzt hinzufügen: Sie nicht verteidigen zu können ist heute bei einer 360° Umsicht nur die extremste aller Möglichkeiten.

Und sie europäisch zu denken scheint mir mit eben diesem Blick die reine Narretei. Vielleicht in 100 Jahren?
Dann könnten wir das auch sauber ausdiskutieren
  • 13.05.2017, 08:56 Uhr
  • 0
Nochmal: Jedes deiner Argumente ist für sich des Bedenkens wert.
Allerdings muss ich dich mit dem gebührenden Respekt, darauf aufmerksam machen, dass du zur Kernthese meines Textes, dem ethischen Zwiespalt zwischen Zivilgesellschaft und Militär, und dessen Folgen, kein Wort verloren hast!
Oder soll ich deine Sätze dahingehend interpretieren, dass du das Problem zwar erkannt hast, aber bereit bist es billigend in Kauf zu nehmen?
  • 13.05.2017, 09:14 Uhr
  • 0
Ja, mit Absicht nicht. Ich weiß, was ich nicht kann. Und eines der Dinge, die auch ich nicht hin bekomme, ist die Lösung des Zwiespaltes zwischen Zivilgesellschaft und Militär.
Und ja, ich nehme das billigend in Kauf.
  • 13.05.2017, 09:18 Uhr
  • 2
Ich wertschätze klare Meldungen.
Für mich bleibt dieser Zwiespalt Denk- und Handlungsauftrag.
  • 13.05.2017, 09:20 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer, warum fällt mir wohl oft Diogenes ein, wenn ich deine Worte lese?
Es kann bestimmt nicht daran liegen, dass der letzte Philosoph, den ich ernst nehme, lange vor Christi Geburt gestorben ist
  • 13.05.2017, 09:24 Uhr
  • 1
Wuff!
  • 13.05.2017, 10:05 Uhr
  • 1
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Zitat von Ludwig Wittgenstein, Philosoph:
"Alles, was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles, was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen."

Oder anders und salopper formuliert, wer nicht verstanden werden kann, denkt offenbar auch nicht richtig.
Nur mal so als Formbeitrag zur Diskussion ...
  • 12.05.2017, 13:55 Uhr
  • 0
Das ist eine der gekonntesten Entschuldigungen für Denkfaule, die ich je gelesen habe.
Umkehrschluss: Was ich nicht zu verstehen vermag ist daher falsch.
Weiterung: Wenn ich mich weigere etwas zu verstehen, wird es dadurch falsch.
Umkehrschluss: Alles was ich glaube zu verstehen wird dadurch wahr.
Das ist fast schon geniale Metaphysik für Arme..
  • 12.05.2017, 17:13 Uhr
  • 0

Na, immerhin, eine der gekonntesten!
Dann "denk" mal fleißig weiter und schneller, als Du formulieren kannst ! Wird ganz bestimmt eine besondere Sensation heraus kommen, da bin ich ganz sicher.
  • 12.05.2017, 19:14 Uhr
  • 0
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Wir nähern uns immer mehr den Verhältnissen in den USA. In der kapitalistischen Verblödung wird immer auf *** Wachstum *** gesetzt. Immer mehr Arbeitsplätze verschwinden und damit wird das Soldatentum gefördert. Ein sicherer Arbeitsplatz sofern man nicht zum Einsatz kommt. Wenn die USA alle ihre Soldaten zurückziehen müssten würde der Staat USA einfach zusammenbrechen +++ da gibt es eben kein *** Recht auf Arbeit ***, genau wie bei uns.
Die NATO ist eine Zwangsarmee, es sind die ** Rohstoff-Räuber **, eine US-Fremdenlegion.
Wir dürfen nicht vergessen, dass Europa Wirtschafts-Konkurrent der USA ist. Es ist wohl Absicht so viel *** Vertriebene *** nach Europa zu befördern, dass unsere Wirtschaft zusammen bricht.
  • 11.05.2017, 09:43 Uhr
  • 1
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Ein paar Anmerkungen:

Es mag als Wortklauberei erscheinen, aber die Bundesrepublik Deutschland unterhält keine Wehrmacht. Dieser Begriff ist historisch, vom Aufbau der Streitkräfte und von deren Legitimation schon belegt.

Die Bundeswehr entspringt demokratischen Prinzipien, die sich im Grundgesetz wiederfinden. Alles Handeln innerhalb der Bundeswehr ist auf das Grundgesetz zurück zu führen, was nicht bedeutet, dass auch alle Handelnden dieses immer beachten.


"Die Bundeswehr MUSS aus der Art ihrer Anlage, ihrer Aufgabe und ihrer gesellschaftlichen Sonderstellung, ein Hort der Rechtslastigkeit sein."

Die Bundeswehr rekrutiert nicht nur Soldaten, sondern auch zivile Mitarbeiter; demnach gilt der zitierte Satz auch für die zivilen Mitarbeiter.

Diejenigen, die sich der Bundeswehr anschließen, in welcher Form auch, rekrutieren sich aus einer Gesellschaft, die sich als politische Ordnung die Demokratie auf ihre Fahnen geschrieben hat.
  • 11.05.2017, 06:21 Uhr
  • 5
Stimmt, in Bezug auf meinen Grundgedanken ist es Wortklauberei.
  • 11.05.2017, 08:13 Uhr
  • 0
Nun, du hast meinen Gedanken sehr wohl verstanden...insofern verstehe ich deinen versteckten Zynismus nicht!
  • 11.05.2017, 09:43 Uhr
  • 4
"Diejenigen, die sich der Bundeswehr anschließen, in welcher Form auch, rekrutieren sich aus einer Gesellschaft, die sich als politische Ordnung die Demokratie auf ihre Fahnen geschrieben hat. "

Doch, das ist zweifellos so. Allerdings sind es überdurchschnittlich viele, die mit genau dieser demokratischen Ordnung schlecht klar kommen, und in einer übersichtlichen Welt von Befehl und Gehorsam dem Moment entgegen fiebern, ab dem SIE dann die Befehle geben dürfen.

Einerseits entlastet dieser Prozess unser demokratisches Gefüge, weil "Wackelkandidaten" aussortiert und in der subkulturellen Gemeinschaft des Heeres gelagert werden. Andererseits macht die hohe Dichte undemokratischer Kräfte im Heer, dieses zu einem erheblichen Risikofaktor für unsere Demokratie.

Das ist nicht mein Zynismus, das ist der Zynismus dieses Systems!
  • 11.05.2017, 10:19 Uhr
  • 2
Die übersichtliche Welt des Befehl und Gehorsam findet sich überall da wo einer mehr zu sagen hat als der andere. Das ist in der Wirtschaft oder öffentlichen Verwaltung genauso, nur nennen wir es anders. Der Befehl wird dann Anweisung oder Auftrag bezeichnet, alles unter dem Mantel des Direktionsrechts...Wer sich dem verweigert sucht sich eine andere Arbeitsstelle.

Im Übrigen verweise ich auf den zweifelhaften ruf einiger Burschenschaften, Vereinigungen unter deren Dach sich Teile der akademischen Elite sammeln...Da ist die Gefahr für die Demokratie größer und " kommt sehr subtil daher".

Es sind nicht immer die "Abgehängten", die einen erheblichen Risikofaktor für unsere Demokratie darstellen.


Zitat: "In der DB dagegen sind es geschätzt etwa 7000 Burschen - sie bekommt aber das volle Augenmerk, jedes Jahr in Eisenach aufs Neue. Da wurde mal über einen "Ariernachweis" für Mitglieder debattiert; da wurde im DB-Verbandsblatt der Theologe Dietrich Bonhoeffer, 1945 im KZ ermordet, "Landesverräter" genannt; es gibt verbale Abscheulichkeiten, es gibt eindeutige Verknüpfungen zwischen der NPD und Burschenschaften. Eher liberale Bünde haben den Dachverband verlassen."...


(Süddeutsche.de...28. Mai 2015, 07:22 Uhr
Studentenverbindungen)
  • 11.05.2017, 10:37 Uhr
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"Alles, was überhaupt gedacht werden kann, kann klar gedacht werden. Alles, was sich aussprechen lässt, lässt sich klar aussprechen." (Wittgenstein)
Ja, ne, alles klar, wenn wir das Geschwurbel nicht verstehn, sind WIR blöd, nicht der Verfasser des Geschwurbels.
Hoch lebe die Hyperintelligenz, die niemand verstehen kann (und will).
  • 12.05.2017, 20:55 Uhr
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Sorry wize.life-Nutzer, dein Kommentar ist in der Masse der Postwurfsendungen dieses N. untergegangen.
Aber ja, du hast recht mit dem Netzwerk dieser rechtsextremen Burschenschaften.
Aber die stellen es weit klüger und unterschwelliger an. Da protegieren die "Alten Herren" ihren Nachwuchs und besetzen auf die Art ganze Staatsanwaltschaften, Richterkollegien und ganze Etagen der führenden Exekutive.
Nicht umsonst können thumpe faschistische Gewalttäter, jahrelang ihr Unwesen treiben. Die schützende Hand der Nichtverfolgung schwebt über ihnen.
  • 13.05.2017, 11:35 Uhr
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Eben und da sie es weit klüger und "dezenter" anstellen sind sie m. E. weitaus gefährlicher als die Schreihälse. Schreihhälse sind auszumachen, die, die im Verborgenen agieren nicht!

Nur zur Erinnerung ohne in die Tiefe gehen zu wollen, sehr viele der Schergen aus dem untergegangenen Tausendjährigen konnten unbehellicht ihren Lebensabend verbringen...auch die Seilschaften aus Studienzeiten machten es möglich!
  • 13.05.2017, 11:41 Uhr
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Gefährlich? Sicher!
Gefährlicher? Das wage ich nicht zu beurteilen.
Sie können Recht beugen und Wege ebenen, Täter schützen.
Aber um Waffen und Munition zu klauen, über Dienstinterna an Informationen zu kommen, die für Attentate nützlich sind, da sind die Idioten an vorderster Front, gerade in der Bundeswehr, schon nützlich und nicht weniger gefährlich.
  • 13.05.2017, 12:16 Uhr
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