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Nach Attacke auf Kanzlerin Merkel: Früherer SPD-Politiker von Dohnanyi weist Martin Schulz zurecht

News Team
26.06.2017, 16:35 Uhr
Beitrag von News Team

Der frühere Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi (SPD) hat SPD-Chef Martin Schulz wegen dessen Vorwürfe gegen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) kritisiert. Der "Welt" sagte von Dohnanyi:

Wenn Martin Schulz der Bundeskanzlerin einen 'Anschlag auf die Demokratie' vorwirft, so handelt es sich wohl um eine Entgleisung.

Von Dohnanyi fügte hinzu, so etwas könne "jedem passieren". Als Spitzenkandidat und SPD-Vorsitzender solle Schulz allerdings genau "aufpassen, was er sagt".

Schulz hatte Merkel während seiner Rede auf dem SPD-Parteitag am Sonntag programmatische Unbestimmtheit sowie eine Strategie der "asymmetrischen Demobilisierung" vorgeworfen und in diesem Zusammenhang von einem "Anschlag auf die Demokratie" gesprochen.

17 Kommentare

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Das Wort "Demokratie" muss in D für jeden Hafenkäs, für Kritik von Aeusserungen an Politiker/innen etc. hinhalten.

Schon einige politische "Führer" haben unter dem Deckmantel der Demokratie grossen Schaden angerichtet.

Demokratie verlangt vom Bürger, dass nicht jedem Scharlatan hinten her laufen wird, (System Rattenfänger von Hammeln) und setzt das Denken, als wichtigstes Merkmal voraus, was eigentlich Demokratie bedeutet.

Demokratie ist in D noch ein sehr junger Begriff, welcher in seiner Deutung, immer wieder falsch verwendet wird.
  • 29.06.2017, 23:11 Uhr
  • 0
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Ich traue dem Schulz nicht einen Augenblick aber mit Merkel hat er Recht. Keiner nach Kohl hat den Hobel an unsere Demokratie so gelegt wie diese Frau. Parteien sind nur noch Zustimmorgane voller Mitläufer. Das Abstimmeverhalten dieser Systemmarionetten ist Kriminell. Abstimmung nur nach Parteivorgabe und nicht nach eigenem Gewissen, das ist Landesverrat.
  • 29.06.2017, 16:37 Uhr
  • 0
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Ach der bayrische Bettvorleger weiß anscheinend aus eigener Erfahrung wie es ist, wenn der Löwe brüllt und nichts dabei heraus kommt. In einem hat Martin Schulz recht: Mit Verschleierungstaktik und Versprechen auf nach der Wahl sollte sich kein Wähler einlassen. Wer käuft denn die Katze im Sack gleich zweimal? Einmal kann vorkommen, wer aber das zweite mal darauf rein fällt, dem gehört es nicht anders.
Mit leeren Sprüchen wie Mutti wirds schon richten, ist es nicht mehr getan. Die Regierung Merkel versucht immer die Prpbleme vor sich her zu schieben oder auszusitzen. Beides bringt keine Lösung der Probleme. Steuer- und Rentenreform seit 12 Jahren schiebt das die Merkel - Regierung ungelöst vor sich her und jetzt nochmals 4 Jahre??
  • 27.06.2017, 14:54 Uhr
  • 2
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Horst Seehofer hat die Verbalattacke des Kanzlerkanditaten eindrucksvoll auf den Punkt gebracht:
"Schulz hat die Nerven verloren"
schon vor Monaten wies Volker Kauder auf folgendes hin:
"Kauder hält Schulz als Kanzler für ungeeignet"
  • 27.06.2017, 07:06 Uhr
  • 0
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Unsere oberen Zehntausend egal welcher Partei sie angehören, wollen doch nur ihre
Schäfchen ins trockene bringen.
Fr. Dr. Merkel wollte für ihre Willkommenspolitik doch nur das Bundesverdienstkreuz, was Sie zum Glück dann doch nicht erhalten hatte.
Und die Industrie hoffte auf ausgebildete Fachkräfte die sie zu einem Billiglohn einstellen könnte. Ah dumm gelaufen.
Ich sehe im Moment keine einzige Partei die ich im September wählen könnte da alle Politiker nur noch an sich selbst denken. Und dadurch die Industrie zuviel Macht erhält.
Normalerweise müsste man die ganzen Verbrecher stürzen und anständige Menschen an die Regierung lassen.
Ich erinnere mich nur zu gut was macht man wenn in den Hauptschulen nur kriminelle Kids sind ?? Wir nennen es doch einfach Realschule + und schon ist die böse Hauptschule weg ,auf der nur Dumme und Kriminelle waren. So löst man Probleme in der Elite unserer Gesellschaft

l.G.😔
  • 26.06.2017, 22:05 Uhr
  • 6
Schulz ist nicht der Troubadour, der nötig wäre, um eine Wende in der Politik herbeizuführen.
Das Wahl-Ergebnis steht fest, die Flüchtlingskrise ist dank Herrn Erdogan ausgestanden (so meint man), also kann alles wie gehabt weitergehen.
  • 27.06.2017, 16:14 Uhr
  • 1
Leider
  • 29.06.2017, 16:39 Uhr
  • 1
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Dies war der verzweifelte Versuch der SPD die Aufmerksamkeit des
Volkes zu bekommen um noch ein paar Prozentpunkte zu ergattern.
  • 26.06.2017, 20:47 Uhr
  • 1
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Tatsache ist, dass die SPD mit ihrer Agenda 2010 einen großen Teil der herrschenden sozialen Ungerechtigkeit selbst verursacht haben.

Diesen groben Fehler und diese bewusste Wählertäuschung wollen sie sich bis heute noch nicht eingestehen.

Ebensowenig dass sie die letzten 4 Jahre ja selbst an der Regierung beteiligt waren und wenn ihnen von der CDU/CSU wirklich irgend etwas so wahnsinnig gegen den Strich gegangen wäre, hätten sie die Regierungskoalition jederzeit verlassen können.

Natürlich auf die Gefahr hin, dass viele SPD-Menschen ihren Einfluß und gut bezahlten Posten und Pöstchen verlören.
So wichtig waren ihnen ihre angeblichen Prinzipien dann doch nicht. Lieber die Augen verschließen, die Realität leugnen und dafür weiter abkassieren

Darum strecken sie nun ihre Hand zu den unteren Schubladen aus, weil viele knallharte Sachargumente gegen Fr. Merkel bzw. die CDU/CSU - die es zuhauf gäbe - zum Teil auch auf die SPD selber wieder zurückfallen könnte.

Das ist ein armseliges Schmierentheater voll geheuchelter Empörung ...
  • 26.06.2017, 18:58 Uhr
  • 6
Merkels "einschneidendes Erlebnis"

Merkel, die im vorigen Bundestagswahlkampf Adoptionen für gleichgeschlechtliche Paare noch mit dem Argument des Kindeswohls ablehnte, berichtete nun von einem "einschneidenden Erlebnis" in ihrem Wahlkreis.

Dort sei sie von eine lesbischen Frau eingeladen worden, zuhause bei ihr und ihrer Partnerin vorbeizuschauen und zu sehen, dass es ihren acht Pflegekindern gut gehe.

Merkel sagte, wenn das Jugendamt einem lesbischen Paar acht Pflegekinder anvertraue, könne der Staat nicht mit dem Kindeswohl gegen Adoptionen argumentieren.
  • 27.06.2017, 08:48 Uhr
  • 2
Pflegekinder in der Familie kosten den Staat sehr viel Geld.
  • 27.06.2017, 10:55 Uhr
  • 1
der Staat sind > wir...
  • 27.06.2017, 12:33 Uhr
  • 4
Sie hat das gemacht, damit die Koalitionen mit den meisten anderen Parteien klappen. Das ist bewusste Wahl-Planung.
  • 27.06.2017, 16:16 Uhr
  • 4
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von D. ist einer der fähigeren SPD Politiker. Leider hat die Partei ein Problem mit fähigem Nachwuchs.
  • 26.06.2017, 17:47 Uhr
  • 0
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Ein sehr feiner Mann Herr Dohnanyi . In seinem hohen Alter gibt er Diskussionsbeiträge an - klar und geschliffen.

Einen solchen Mann in der SPD hätte ich auch gewählt....

In der Sache hat er vollkommen Recht.
  • 26.06.2017, 17:45 Uhr
  • 0
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