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USA beschießen iranische Patrouillenboote im Persischen Golf - Teheran verur ...

USA beschießen iranische Patrouillenboote im Persischen Golf - Teheran verurteilt "Provokation"

News Team
29.07.2017, 14:34 Uhr
Beitrag von News Team

Ein Schiff der US-Navy hat am heutigen Tag mit Leuchtraketen auf ein iranisches Patroullienboot im Persischen Golf geschossen - Am selben Tag, an dem Teheran die neu beschlossenen Sanktionen seitens der USA verurteilte, das berichtet die "Dailymail".

Die iranischen Revolutionsgarden veröffentlichten am heutigen Samstag ein Statement zu dem Vorfall. Laut diesem habe sich ein Helikopter eines Kriegsschiffes der USA dem iranischen Boot genähert und es anschließend mit Leuchtraketen beschossen. Der Iran verurteilte das Vorgehen als Provokation.

Der Flugzeugträger USS Nimitz und sein begleitendes Kriegsschiff ließen, während sie von Fregatten der Revolutionsgarde überwacht wurden, einen Helikopter in die Nähe der Resalat Öl- und Gas-Plattform fliegen und näherten sich den iranischen Schiffen. Auf provokative und unprofessionelle Weise schickten die Amerikaner eine Warnung an die Fregatten und schossen Leuchtraketen ab.

Die Revolutionsgarden hätten den "unkonventionellen Zug der US-Schiffe ignoriert und ihre Mission weiter ausgeführt." Danach seien der nuklear-betriebene "Supercarrier" Nimitz und das Begleitschiff wieder abgezogen.

Laut iranischer Seite, hätte kein Boot sich auf die US-Amerikaner zubewegt. Für den Vorfall seien die US-amerikanischen Schiffe verantwortlich.

Das Ereignis ist bei Weitem kein Einzelfall. In den letzten Monaten haben sich die Zusammenstöße zwischen iranischen und nordamerikanischen Schiffen vor der iranischen Küste gehäuft.

Erst im Januar hatte der US-Zerstörer USS Mahan in Richtung mehrerer iranischer Schiffe in der Hormuz-Straße zwischen dem Iran und dem Oman gefeuert.

Die Revolutionsgarden sind eine paramilitärische Organisation, die unter dem direktem Befehl Irans Staatsoberhauptes Ayatollah Ali Khamenei agieren.

Im Januar 2016 hatten die Iraner die Besatzung zweier kleiner US-Boote gefangengenommen, die in iranische Gewässer eingedrungen waren. Die US-Besatzung aus zehn Mann wurde kurze Zeit darauf wieder freigelassen.

Der jüngste Vorfall folgt der Entscheidung des US-Kongresses neue Sanktionen gegen den Iran zu verabschieden.

Der Iran hat diese Sanktionen heute verurteilt.
"Wir verurteilen die feindliche und inakzeptable Aktion," hieß es von Seiten der iranischen Regierung.

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6 Kommentare

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Es läuft alles nach Plan! Wie immer!
Politik geht anders wie Christoph Hörstel sagt.
MfG
  • 30.07.2017, 22:46 Uhr
  • 0
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Mit dem Säbel rasseln - eine altbekannte Masche um zu provozieren, beim "Spiel der Kinder" auf der Strasse.
Die ganze Angelegenheit zeigt jedoch deutlich, dass die USA, immer mit dem infantilen "Spiel mit dem Feuer" bereit sind militärische Konflikte vom Zaun zu reissen, um sich als Weltmeister der "Hegemoniepolitik" zu bestätigen.
  • 29.07.2017, 16:52 Uhr
  • 3
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Bisher hat fast jeder Präsident, wenn es für ihn eng wurde, einen Krieg angezettelt.
  • 29.07.2017, 16:21 Uhr
  • 2
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hm ... das erinnert micht doch an etwas ...
"Eintritt der USA in den Vietnamkrieg 1964"
Der gewollte Krieg

Sie feuerten auf einen Feind, der gar nicht da war: Vor 50 Jahren lieferten übernervöse Marines den USA den perfekten Vorwand, in den Vietnamkrieg zu ziehen. Die Lüge von der Attacke im Golf von Tonkin wirkte, bis einen Mann das Gewissen packte.
Quelle: http://www.spiegel.de/einestages/ton...983990.html
  • 29.07.2017, 15:47 Uhr
  • 2
So weit brauchst Du doch nicht zurückgehen. Denk nur an den Irak-Krieg und seine Begründung, die nur aus lauter Lügen bestand. Die Folgen dürfen zum Großteil die Europäer ausbaden. Zum KOTZEN.
  • 29.07.2017, 21:19 Uhr
  • 2
Da ist was dran.
  • 30.07.2017, 12:44 Uhr
  • 1
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