wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Eine Seefahrt, die ist sicher

Eine Seefahrt, die ist sicher

Heiner Sieger
20.01.2017, 16:44 Uhr
Beitrag von Heiner Sieger

Eine Kreuzfahrt ist nicht nur eine der luxuriösesten und entspannendsten Möglichkeiten, die Welt zu entdecken, sondern auch eine der sichersten. Sämtliche Schiffe der MSC-Flotte erfüllen die strengen Anforderungen des internationalen Abkommens namens Safety of Life at Sea (SOLAS). Dieses Abkommen wurde von der "International Maritime Organization" (IMO), der UN-Schifffahrtsbehörde, entwickelt.

Den Anforderungen gemäß, müssen beispielsweise sämtliche Kreuzfahrtschiffe über regelmäßig gewartete Rettungsboote, Rettungsflöße und lebensrettende Ausrüstung für mehr als die zugelassene Gesamtpassagierzahl verfügen.

Darüber hinaus wird die Besatzung umfassend und regelmäßig in Sicherheitsangelegenheiten geschult und zertifiziert. Notfallsituationen, wie etwa die Räumung des Schiffes, werden immer wieder geübt. Sämtliche Kreuzfahrtschiffe werden nach Maßgabe der strengen Vorgaben der International Maritime Organization (IMO) entworfen und betrieben. Bei der IMO handelt es sich um die UN-Schifffahrtsbehörde, die weltweite Standards für die Sicherheit und den Betrieb von Kreuzfahrtschiffen vorgibt. Diese Abkommen, Bestimmungen und Beschlüsse wurden in der Safety of Life at Sea (SOLAS) Convention festgehalten. Sämtliche Kreuzfahrtschiffe verfügen über Rettungsboote, Rettungsflöße und lebensrettende Ausrüstung für sämtliche Personen an Bord sowie über eine bestimmte Anzahl an Zusatzexemplaren.

Die Kreuzfahrtbranche hält sich an die strengen Vorgaben der International Convention for the Safety Of Life at Sea (SOLAS), die von der International Maritime Organization (IMO), der UN-Schifffahrtsbehörde, entwickelt wurden.

Diese Bestimmungen umfassen Brandverhütung, Brandschutz- und Löschsysteme, Schulungen für die Besatzung und Übungen für den Notfall.

Das ist das wichtigste Zeichen: Sieben kurze Töne, gefolgt von einem langen Ton – ein Notfall wird bekanntgegeben. In der Regel bekommen die Passagiere auf Kreuzfahrten diese Tonfolge nur einmal zu hören – auf der obligatorischen Notfallübung vor Beginn der Ausschiffung. Sicher ist sicher: Laut internationalem Seerecht muss Jeder diese Seenotrettungsübung mitmachen, bevor das Schiff den Hafen verlässt. Alle Passagiere, die im Laufe der Fahrt dazu kommen, müssen sie ebenfalls absolvieren. In den Kabinen liegen Broschüren aus, die die Übung erklären und den kürzesten Weg zur Sammelstation bei den Rettungsbooten beschreiben. Es gibt keine Ausrede und bisweilen sind die Übungen sogar unterhaltsam gestaltet. Passagiere müssen das korrekte Anlegen der Rettungsweste und das richtige Verhalten im Notfall lernen. Die Rettungswesten liegen zur Verwendung in Notfällen im Schrank der Kabine bereit. Wenn jeder mitspielt, ist dieses erste kleine Abenteuer an Bord in 20 Minute vorbei und man kann sich mit einem guten Gefühl wieder dem Schiff und dessen Vergnügungen widmen.

Wer mit Kindern oder Kleinkindern unter 12 Jahren reist, sollte sich sofort bei der Einschiffung eine Rettungsweste mit der richtigen Größe und ein ID-Armband für jedes Kind geben lassen. Das Armband muss beschriftet und für die gesamte Dauer der Kreuzfahrt getragen werden. Für den unwahrscheinlichen Fall des Eintretens einer Notsituation während die Kinder im Kinderclub beschäftigt sind, begleitet das Personal sie zum Kindertreffpunkt begleiten, von wo sie zum Sammelpunkt der Eltern gehen.

Zwei lange Töne bedeuten „Feuer an Bord“. Feuer ist einer der schlimmsten Zwischenfälle auf See, aber auch ein sehr seltener. Durch die Beachtung einiger einfacher Regeln kann dieses Risiko vermieden werden. So ist das Rauchen in der Kabine sowie auf dem Balkon verboten. Im Falle eines Feuers werden die Feuerschutztüren auf dem ganzen Schiff automatisch geschlossen. Das wichtigste Brandschutzsystem ist das Hi-Fog-System, das Feuer löscht, indem es einen feinen Wassernebel mit hoher Geschwindigkeit und hohem Druck versprüht. Sobald sich das System aktiviert, bildet es den Sprühregen und presst das Wasser mit hohem Druck durch eigens entworfene Sprinkleranlagen und Sprühköpfe.

Auf jedem MSC Schiff findet wöchentlich in einem anderen Bereich des Schiffs eine Feueralarmübung statt. Der Notfallplan, der bei einem Brand an Bord eines MSC Schiffs in Kraft tritt, wird von vier Brandwachen, von denen eine auf Brände im Maschinenraum spezialisiert ist, und zwei Abkühl-Teams umgesetzt. Sämtliche Teams werden durch den Sicherheitsbeauftragten an Bord ausgebildet und koordiniert.

In sämtlichen Kabinen befinden sich Sicherheitshinweise, wie Passagiere die jeweilige Musterstation erreichen und wo sie die Schwimmweste finden. Sie stehen sowohl in der Kabinenbroschüre als auch hinter der Kabinentür, wo auch Anweisungen für das Verhalten im Brandfall und eine Karte zu sehen sind, auf der der aktuelle Standort vermerkt ist. Außerdem sind dort die primären und sekundären Fluchtwege zu den Musterstationen erklärt.

In allen öffentlichen Bereichen wie Treppenhäusern und Gängen befinden sich Karten, die den Weg zu den verschiedenen Musterstationen zeigen. Außerdem befinden sich in allen öffentlichen Bereichen Wegweiser, die zeigen, in welcher Richtung die nächste Musterstation liegt und über welche Treppe sie zu erreichen ist.

Mehr zum Thema

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.