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Ex-Polizei-Chef ist sich sicher, dass Maddie in ein Höhlen-Netzwerk verschle ...

Ex-Polizei-Chef ist sich sicher, dass Maddie in ein Höhlen-Netzwerk verschleppt wurde

News Team
24.04.2017, 09:15 Uhr
Beitrag von News Team

Vor zehn Jahren verschwand die damals dreijährige Madeleine McCann – auch Maddie genannt- aus einem Urlaubsresort an der Algarve in Portugal. Bis heute wird nach dem Mädchen gesucht.

Ein früherer portugiesischer Polizeichef geht davon aus, dass das Kind geraubt und in ein geheimes Höhlen-Netz nahe dem Ferien-Club gebracht wurde. Das berichtet die "Daily Mail". Paulo Pereira Cristovao wurde im Jahr, als Maddie verschwand, Chef der Behörde zur Suche nach vermissten Kindern in Portugal. Er versetzte sich selbst in die Lage des Entführers und erhebt schwere Vorwürfe gegen die Beamten, die damals die Ermittlungen führten. Wegen vieler Fehler der Polizei herrsche bis heute keine Klarheit im Fall Maddie.

Paulo Pereira Cristovao inspizierte die Anlage, in der das Mädchen verschwand. Der Weg in die Innenstadt scheidet seiner Meinung nach aus - zu viele Menschen, zu viele Gebäude. "Ich wäre also als Entführer in die andere Richtung und in dort in die erste Seitenstraße." Diese führe nach Burgau, einen nahen Strand mit Flesen und Höhlen. "Dort konnte er das Kind gut verstecken."

Zuletzt wandte sich auch eine Frau an die Öffentlichkeit, die angibt, das Mädchen kurz nach ihrem Verschwinden gesehen zu haben. Das erzählte sie dem "Dailystar". Die Frau, die anonym bleiben möchte, will Maddie sechs Tage nach ihrem Verschwinden, nämlich am 9. Mai 2007, in Marokko gesehen haben.

Ich war in Marrakesch an einer Tankstelle, da sah ich diesen Mann mit dem Mädchen.

Das Mädchen sei sehr verwirrt und verängstigt gewesen.

Sie sagte zu mir, dass sie jetzt gehen und ihre Mama sehen möchte.

Irritiert hatte die Zeugin, dass sich das Kind und der Mann nicht ähnelten, er offensichtlich nicht ihr Vater gewesen sei. Nach eigenen Angaben erstattete die Spanierin Anzeige, wurde aber nicht mehr von der Polizei kontaktiert. Ihre Aussage stützt die These, wonach Maddie von Entführern mitgenommen worden sei.

Nach Angaben des "Daily Star" decken sich die Angaben mit weiteren Hinweise, wonach Maddie kurz nach dem Vershwinden in Marokka gesehen worden sei. Ein Augenzeuge will das Kind sogar in einem Hotel direkt gegenüber der Tankstelle gesehen haben.

Zuletzt packte auch das ehemalige Kindermädchen Maddies aus. Sie beschuldigt in der britischen Zeitung „Mirror“ die portugiesische Polizei, bei den Ermittlungen nicht sorgfältig genug gearbeitet zu haben.

Das Gerücht, dass Maddies Eltern mit dem Verschwinden ihrer Tochter zu tun haben, bestreitet sie. Die Nanny hatte in der Nacht im Mai 2007 Dienst, war aber nicht für Maddie zuständig. Sie erinnert sich an die aufgelösten Eltern:

Gerry schaute verzweifelt unter allen Autos nach, während Kate weinend hin und her lief und immerzu schrie: 'Sie haben Maddie'.

Das Kindermädchen schließt aufgrund des Verhaltens des Ehepaares aus, dass sie in den Fall verwickelt sind.

Desweiteren erzählt sie in dem Interview, dass die Polizei erst 90 Minuten nach dem Notruf eingetroffen ist. In dieser Zeit sind viele Beweise verloren gegangen, da sie mit anderen Bediensteten Mülltonnen und Rohrleitungen nach Maddie abgesucht haben. Sie sagt:

Alle Beweise waren verloren. Es gab niemanden, der gesagt hat, 'wir müssen das absperren.

Das kleine Mädchen verschwand, während ihre Eltern mit Freunden zu Abend aßen. Maddie lag neben ihren schlafenden Geschwistern.

Hinweise bitte an die Polizei!


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