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Der PC - und dann war er Geschichte

Der PC - und dann war er Geschichte

21.02.2017, 08:41 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Beruflich hatte ich die ersten Berührungspunkte mit großen "Hollerith-Maschinen" später mit zimmer- und schrankgroßen Rechnern in der Uni München im Zusammenhang mit der Auswertung und Interpretation von Sattelitendaten. Privat war ich in den 80er im Besitz eine Apple Lisa und später einem Commodore C64. Meine ersten Programmierschritte habe ich in Maschinensprache absolviert und ich habe heute noch nicht ganz realisiert, wie schnell von da an die gesamte Entwicklung lief und uns alle einfach mitgerissen hat. Später, in den 90er Jahren, begann mein Kontakt mit dem Internet, 1999 entwickelte ich eine Website, die im Januar 2000 endgültig ans Netzt ging - sie existiert heute noch! (berufsfotografen.com) Was ich damit sagen möchte ist, dass ich nicht ganz ohne eine gewisse Grunderfahrung bei Pixeln, Bytes und Netzen bin ? und die zum Schluss dieses Beitrages aufgeführten Ratschläge zwar nicht der Weisheit letzter Schluss, aber doch ganz hilfreich und ihre Wurzeln nicht nur in einer kreativen Theorie verankert sind.
Die IT-Branche lebte in dieser Zeit in erster Linie von Ankündigungen und Versprechungen und da alle mitmachten, auch die, die keine Ahnung hatten, wurden Ankündigungen schnell zu scheinbaren Fakten. Ich erinnere mich noch an die Behauptung, dass durch diese Technik der Papierverbrauch dramatisch sinken würde und der Verbrauch der Ressource Wasser deshalb abnehmen würde. Der heutige Computernutzer würde da nur sagen: LOL. Das alles war zum großen Teil Unsinn, geboren aus der Begeisterung über die neue Entwicklung. Ich war und bin bestimmt nicht der Einzige, der weiß, dass Sicherheit und freier Datenverkehr nichts, absolut nichts miteinander zu tun hat. Wer glaubt, hier eine Methode gefunden zu haben, wird sich morgen mit einer Software auseinandersetzen müssen, die das Gegenteil beweist. Moderne Kommunikation ermöglicht den Zugriff auf eine unendliche Menge an Informationen - und auf deren Ausspähung, Kontrolle und Manipulation von jedermann, der sich das leisten kann. An der Spitze dieser Späher stehen Staaten und große Unternehmen.
Suchmaschinen, die ihre Anwender fest im Griff haben und ihnen Unsummen für weitgehend unsinnige Leistungen abnehmen, Networks, deren einziges, weil in Profit umwandelndes Ziel das Abschöpfen von Daten ihrer User ist. Bewegungs- und Verbraucherverhalten lässt wird an jeden weitergegeben, der solche Daten zahlen kann - und viele Unternehmen nutzen diese Angebote. Annähernde Datensicherheit wird nur erreicht, wenn auf die Nutzung externer Datenstraße verzichtet wird. Das will aber niemand, und tatsächlich können wir darauf gar nicht mehr verzichten. So muss jeder User, jeder Teilnehmer für seine relative individuelle Sicherheit selber sorgen. Und für alle, die ohne wirtschaftliche Interessen das Netz nutzen, kann jeder Regeln aufstellen, die zumindest die größten Angriffsflächen auf ein erträgliches Maaß zurückführen. Meine Empfehlung für die Nutzung einer Plattform wie z.B. wize.life oder FB bezieht sich nicht auf den Schutz ihrer persönlichen Daten - aber sie helfen Ihnen, nicht sofort eine große Enttäuschung zu erleben, weil Sie bestimmte Dinge einfach nicht gewusst oder sie nicht berücksichtigt haben.

  • Der größte Fehler den man machen kann, ist ins Internet zu wize.life zu gehen ohne das Gehirn einzuschalten. Es gibt allerdings Mängelexemplare - da lässt sich nichts einschalten.
  • Reagieren Sie niemals auf Trolle - melden Sie diese umgehend dem Betreiber der Website
  • Vertrauen sie niemals Menschen, die sich einschleimen, und irgendwie nicht echt scheinen – verlassen Sie sich ruhig auf Ihr "Bauchgefühl"

Diese drei Regeln hören sich vielleicht zu einfach an - aber es hört sich auch einfach an, wenn geraten wird, Mails mit unbekanntem Absender nicht zu öffnen oder gar auf einen Link innerhalb solcher Mails zu klicken: Aber dies ist noch immer die häufigste Ursache für den Befall von PCs durch Viren, Würmer oder bösartigen Bot Programmen! Vielleicht haben Sie sich aufgrund Ihrer Erfahrung auch schon eigene Regeln aufgestellt - wunderbar. Damit beweisen Sie eine Wachsamkeit, die leider immer noch viele PC-Nutzer vermissen lassen.

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14 Kommentare

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In der DDR fing das in den 70-ern auch an. Wenn man mal im Gebäude mit der Computern zu tun hatte, musste man Überschuhe und einen weißen Kittel anziehen. Kofferweise wurden Listen für die Buchhaltung herausgeschleppt, da musste man dann anhand von ellenlangen Zahlenreihen Rechnung und Zahlung zusammenbringen.
Dann - im Westen kriegten wir das erste Mal Anfang der 80-er Jahre EINEN PC für 8 Personen ins Büro. Die Buchungen waren, so einmal eingeben - weg. Sie wurden zum Datenverarbeitungsbetrieb nach Nürnberg geschickt. Hatte man Fehler drin, musste man auf die Auswertung warten, die per Post kam.
Anfang der 90-er wurde dann das gute alte DOS durch neue PC's und Windows ersetzt. An drei Nachmittagen Schnellkurs mussten wir das lernen. Schließlich stand ein Gerät pro Arbeitsplatz da. Und als diese gegen modernere ausgetauscht werden mussten, sollten wir die alten für 150 Euro kaufen. Das war so um 2004. Ich sagte damals noch: in mein Haus kommt mir nie ein PC. Und so stand er ein halbes Jahr später immer noch im Keller, bis mein Chef ihn mir regelrecht hinterherwarf, weil er im Weg stand. Umsonst natürlich. Dann habe ich das Internet entdeckt. Und Einzeleinheiten über das Telefon abrechnen lassen. Als meine Telefonrechnung auf über 100 Euro geklettert war, sah ich endlich ein, dass es Zeit war für eine Flatrate und einen Laptop.
Schade, dass mein Vater das nicht mehr miterlebt hat. Er war begeistert von allem was funkte und blinkte und hat schon früh prophezeit, dass so ein Ding einmal in jedem Haus stehen wird.
Heute ist man natürlich oft genervt über ungebetene Werbung. Besonders über die Spams der letzten Zeit kann ich mich nur noch aufregen. Da bieten mir Individuen namens "Schwanhide Siglind " usw... ihre Liebesdienste an...... einfach nur lästig.
Aber mal ehrlich, man könnte das Ding ja stilllegen! Aber wer macht das schon
  • 21.02.2017, 22:00 Uhr
  • 0
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Hallo Mike ...
danke für Deine nette und vor allem auch kurzweilige Geschichte .

Ich musste an manchen Stellen regelrecht schmunzeln, sind meine persönlichen Erfahrungen doch ähnlicher Natur.

Bei mir hat auch alles angefangen mit Maschinenprogrammierung, Mops / Robotron R300, später Assembler / IBM ... bevor es dann mit der strukturierten Programmierung und seinen Programmiersprachen so richtig los ging.

Zurückblickend kann ich Deine Gedanken gut nachvollziehen und Deine Tipps am Ende sollte sich wirklich jeder Anwender zu Herzen nehmen.

Heute stehe auch ich und trotz dieser meiner Vorgeschichte manchmal wie der Ochs vorm Tor und bewundere jeden, der sich oft unbedarft aber täglich aufs Neue ... an diesem Thema die Zähne ausbeißt .
  • 21.02.2017, 17:56 Uhr
  • 2
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ganz simpel formuliert: erst denken, dann klicken........
  • 21.02.2017, 17:55 Uhr
  • 3
Ja wize.life-Nutzer, eine schöne Kurzfassung!
  • 21.02.2017, 17:57 Uhr
  • 0
das ist nicht von mir, sondern von unserem Admin
  • 21.02.2017, 17:58 Uhr
  • 0
Einer guten Idee ist es vollkommen egal, wer sie hat!
  • 21.02.2017, 18:02 Uhr
  • 0
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Das Problem bei dem Bauchgefühl scheint mir bei vielen aber zu sein, dass der Bauch sich oft gepinselt fühlt, wenn sie angeschleimt werden, scheinbar freundlich. Und dann geht alles schief..
  • 21.02.2017, 16:50 Uhr
  • 0
Hier wurde ein Kommentar aufgrund eines Verstoßes gegen die Nutzungsbedingungen gelöscht.
Ein Bauchhirn - das erklärt vieles... Was, führe ich nun nicht aus, bleibt der Phantasie überlassen.
Solaris Plexus - das kenne ich. Die anderen Plexen machen mich nun perplex.
Kann man aus diesem Wissen nicht eine Abnehmmöglichkeit erfinden?
  • 21.02.2017, 17:30 Uhr
  • 1
  • 21.02.2017, 21:39 Uhr
  • 0
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Danke Mike.. auch ich bin sehr vorsichtig was e-mails betrifft.. und Du bist mit Deinen Erfahrungen und Wissen zu beneiden und wenn ich mir gleich wegen was im Unklaren bin, dann erlaube ich mir, Dich zu fragen.
Christiane hat einen Kaffee für Dich, na dann bringe ich den mit.
  • 21.02.2017, 16:06 Uhr
  • 2
  • 21.02.2017, 17:02 Uhr
  • 1
  • 21.02.2017, 17:06 Uhr
  • 0
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...die drei Regeln!!Genauso ist es...und ganz klar...Verlassen Sie sich IMMER!!!auf Ihr Bauchgefühl!!!Gut geschrieben Mike..
  • 21.02.2017, 11:40 Uhr
  • 6
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