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Kunst verstehen:  So ein Schockgemälde - gemalt von Theodore Gericault

Kunst verstehen: So ein Schockgemälde - gemalt von Theodore Gericault

Volker Barth
16.07.2017, 20:15 Uhr
Beitrag von Volker Barth

Diese Tragödie, die vor 201 Jahren geschah, kann sich auch heute und jetzt auf gleicher trauriger Weise im Mittelmeer zwischen Afrika und Italien als Flüchtlingsdrama abspielen.

Mein heutiger Gemälde-Beitrag beschäftigt sich mit einem der bekanntesten Gemälde des Pariser Louvre, dem „Floß der Medusa“. Dieses Motiv wurde 1819 vom französischen Romantiker Theodore Gericault recht realistisch-„monumental“ gemalt.

Vor 201 Jahren, am 17. Juli 1816, gegen 7.00 Uhr morgens, dem drei­zehn­ten(!) Tag der Floß-Irrfahrt, erschie­nen (vom Floß der Medusa aus gesehen) die Segel­spit­zen der Brigg „Argus“ am Hori­zont, die zur Rettung der Fregatte „Medusa“ ausgesandt wurde. Genau diesen Moment „bannte“ der französische romantisch-realistische Maler Theodore Gericault in seinem weltberühmten Monumental-Öl-Gemälde von 491 mal 716 Zentimeter Ausdehnung.

"Die Motivszene" aus dem Buch

Der Schiffsarzt J.B.Henri Savigny und der Kartograf Alexandre Correard, zwei der zehn Überlebendenden von den ca. 150 (recht ungenaue Daten verhanden!), Schiffsbrüchigen schilderten genau und eindringlich im Buch „Der Schiffbruch der Fregatte Medusa“: „Sie (die Brigg “Argus“) war sehr weit entfernt, wir konnten nur die Spitze eines Mastes erkennen. (...) Angst mischte sich bald in unsere Hoffnung: Wir bemerkten, dass es unmöglich war, unser Floß, das sich nur wenig über das Wasser erhob, auf solch eine Distanz auszumachen. Wir taten alles, was wir konnten, um uns bemerkbar zu machen, wir stellten unsere Fässer aufeinander und befestigten darauf Taschentücher in verschiedenen Farben ...“

Tatsächlich erfüllte sich in diesem Augenblick die aufkei­mende Hoff­nung nicht und es kam zu großen Verzweif­lungen: das „ferne Schiff“ verschwand hinter dem Hori­zont! Aber etwas später am Tage wurde das Floß der Medusa von der „Argus“ gesich­tet und gebor­gen. Es gab von ca. 150 Schiff­brü­chi­gen nur 15 Über­le­bende - von denen fünf, kaum dass sie an Land waren, eben­falls star­ben.

Theodore Gericault malte die „Argus“ am fernen Horizont winzig klein, gleichfalls aber die Wein- und Süßwasserfässer nebst Kisten auf denen die Winkenden hockten und plazierte an höchster Stelle einen Schwarzen namens Jean-Charles. Er war der einzige „einfache Mann“ unter den letztlich 15 Geretteten, starb aber noch auf der „Argus“.br

In seinem Gemälde bildete Theodore Gericault keine Uniformen ab und er nahm keine historische Deutung vor - so gelang ihm bis zu den heutigen aktuellen Nachrichtenbildern eine sehr realistische traurige Aussage!

Ausgangspunkte für das Motiv

Als im Jahre 1816 England, die während der Napoleonischen Kriege besetzte westafrikanische Kolonie Senegal, an Frankreich zurückgegeben musste, war dieses für die französische Regierung der Anlass, vier Fregatten mit Infanteristen, Verwaltungsbeamten und Forschern zum Schutze ihres afrikanischen Besitzes zu übersenden. Die königliche Fregatte „Medusa“ gehörte zu diesem Konvoi und galt als das „schnellste und modernste Schiff ihrer Zeit“. Sie segelte von Rochefort in Richtung Saint-Louis/Senegal. Ungefähr 400 Personen befanden sich an Bord, mehr als üblich und mehr(!) als ihre Rettungsboote aufnehmen konnten.

Unter den 400 Personen an Bord befand sich auch der „neue Gouverneur des Senegal“, der Royalist Julien-Desire Schmaltz. Das Schiff mit seinem „unheil­vol­len Namen Medusa“ stand unter der Leitung eines aus dem Exil nach Frank­reich zurück­ge­kehr­ten Adeli­gen, Hugues Duroy de Chau­mareys, der seit 25 Jahren(!) nicht mehr zur See gefah­ren war. Dieser „piratenhafte“ Kapi­tän ließ den übrigen Konvoi in einer rasan­ten Reise entlang der afri­ka­ni­schen Küste weit hinter sich. - Und in seiner aristokratischen Überheblichkeit ließ er dann die „Medusa“ bei ruhiger See auf der senegalische Arguin-Sand­bank (zwischen Kanarischen Inseln und Kap Verde) stranden. Es gab kein Schiff weit und breit, das hätte helfen können. Nach erfolglosen zwei intensiven Tagen der „Schiffs“rettung erfolgte der Beschluss die "Medusa" aufzuge­ben!

Weil der künf­tige Gouver­neur Sene­gals und die Offi­zie­re unter sich blei­ben woll­ten, ließ man ein Vier­tel aller Plätze auf den beiden großen Rettungs­bo­ten frei. Die Kolo­ni­al­be­am­ten wurden auf Beiboote und Ruderk­ähne gepfercht. Da nun durch den Standesdünkel zu wenige „Rettungs­boote“ zur Verfügung standen, beschloss man (mit allem was man von der „Medusa“ abmontieren konnte): ein Floß von 8 mal 15 Metern zu erbauen!

Und das für etwa 150 (es gibt unterschiedlichste Zahlenangaben) Schiff­brü­chige - die Rettungs­boote soll­ten das Floß ins Schlepp­tau nehmen - doch die Leinen wurden dann „gezielt“ von einem französischen Offizier gekappt (Grund bis heute nicht geklärt!). Ab jetzt verlor sich, etwa 120 Kilo­me­ter vor der senegalesischen Küste, rasch die Spur des sehr unsi­cheren Wassergefährts in der Weite des Ozeans. „Das Floß stand wenigstens einen Meter unter Wasser; wir waren so aneinandergepreßt, dass keiner einen Schritt tun konnte.“ So beschrieb es der Schiffsarzt Henri Savigny. Es begann eine drei­zehn Tage währende Irrfahrt voller Schmerz, Hunger und Leiden.

Auf dem Floß

Bereits in der ersten Nacht verstarben vermutlich zwölf Männer. Nicht wenige hatten sich während der Nacht auf dem Deck des Floßes verletzt. Durch das Salzwasser war jede Aufschürfung und jede Fleischwunde sehr schmerzhaft, so dass vor allem Klagen und Stöhnen zu hören waren. Die mageren Rationen an Flüssigkeit halfen in der sengenden Sonne kaum. Drei Männer begingen Selbstmord, andere wurden zu Tode getrampelt, als die Personen auf Deck versuchten, vor heranrollenden Brechern in der Mitte des Floßes Schutz zu suchen. Die Vorräte wurden schnell knapp und auf dem Floß brach Kannibalismus aus. Am 8. Tag erschoss man 65 Passagiere und warf die Schwachen und Verwundeten einfach über Bord.

Der überlebende Schiffsarzt Henri Savigny schrieb dazu: „Diejenigen, die der Tod verschont hatte, stürzten sich gierig auf die Toten, schnitten sie in Stücke, und einige verzehrten sie sogleich. Ein großer Teil von uns lehnte es ab, diese entsetzliche Nahrung zu berühren. Aber schließlich gaben wir einem Bedürfnis nach, das stärker war als jegliche Menschlichkeit.“

Erstmeldung in der franz. Presse: Im September 1816 (ca. zwei Monate später) berichtete erstmals das Pariser „Journal des debats“ von dem menschlichen Drama und dem Skandal um die Fregatte „Medusa“.

Ein Schockbild im Pariser Salon von 1819

Drei Jahre nach der Katastrophe und seinem Malbeginn reichte Theodore Gericault sein Gemälde 1819 beim Pariser Salon ein. Er war sich seiner Mal-Provokation anhand des Motives durchaus bewusst und wählte den harmlosen Titel „Szene eines Schiffbruchs“.

Korrektur seines Gemäldes: Als Theodore Gericault, so wurde berichtet, sein gerade vollendete Gemälde außerhalb seines Ateliers sah, entdeckte er Fehler. Den größten beseitigte er ganz schnell - er fügte links und rechts einen Toten hinzu, um die Basis der „Körperpyramide“ zu verbreitern und somit seine markante Komposition noch zu unterstützen.

Das Gemälde wurde zu einer Provokation, denn die 1814 auf den Thron zurückgekehrten Bourbonen, wollten eine glanzvolle Schau veranstalten. Die meisten der angenommenen Motive kamen ja aus den Ateliers, die die früheren Siege Napoleons verherrlichten. Also nichts „Zur Ehre der Nation“, sondern im Gegenteil: es wurde an einen Skandal erinnert, den das Regime so gerne vergessen hätte.

Des Künstlers Kurzbiografie

Jean-Louis Andre Theodore Gericault wurde am 26. September 1791 in Rouen/Frankreich geboren. Er war ein französischer Maler der Romantik, malte aber bis zur realistischen Genauigkeit. Seine wesentlichen Motive waren Pferde und Reitszenen, Landschaftsbilder und Porträts von einfachen Leuten. Dank einer Erbschaft ist der ehrgeizige Künstler unabhängig und kann malen, was er will. Sein bedeutendste Gemälde ist „Das Floß der Medusa" (im Louvre). An den Folgen eines Reitunfalls verstarb er, 33jährig, am 26. Januar 1824 in Paris - sein Grab befindet sich auf dem Pariser Friedhof Pere Lachaise.

Weitere Notizen zum Gemälde:

Gemäldevorbereitungen: Bei seinen intensiven Vorbereitungen zu seinem Gemälde recherchierte Theodore Gericault lange und gründlich. Er befragte intensiv die damaligen Autoren des Buches „Der Schiffbruch der Fregatte Medusa“ und Überlebenden J.B.H. Savigny und A. Correard (Erstgenannter soll im Gemälde porträtiert sein und zwar als der bärtige Mann links neben dem Mast).

Ebenfalls ließ er ein Modell-Floß anfertigen. Und um ein "großes" Gemälde zu schaffen, mietete er sich ein Großatelier in der Nähe eines Hospitales. Hier schuf er eine Vielzahl von anatomischen Zeichnungen und Studien von Sterbenden und Toten. Er sammelte sämtliche Informationen, die er bekam - für ein „realistisches“ Bild(!) - aber er malte es nicht(!).

Erklärung: Die Haut der Schiffbrüchigen war von der Sonne rotverbrannt, man war enorm abgemagert, die Körper geschunden, voller Risse und Wunden. - Ob tot oder lebendig, alle Männer sind aber rasiert und gekämmt und haben keine langen zerzauste Haare.

Wetter: Auch das Wetter entspricht nicht den meteologischen Daten der Floß-Umgebung vom 17. Juli 1816. Eigentlich war der Himmel klar und die See ruhig, aber auf Theodore Gericaults Meisterwerk „türmen“ sich Wellen und Wolken. Die „See“ nimmt aber auf seinem Gemälde nur eine kleine Fläche ein (gegenüber anderer Seegemälden dieses Jahrhunderts). Bei den ersten Entwürfen Gericaults war das anfangs auch so, aber im Verlauf der Gemäldeerschaffung rückte das „Floß“ immer mehr in den Vordergrund und der Bildbetrachter bekommt das Gefühl das Floß sogar betreten zu können. Auch der pyramidenartige Aufbau des Gemäldes ist sehr typisch. Theodore Gericault wollte nicht den Realismus(!), keine Darstellung zum Tabuthema „Kannibalismus“(!), sondern die Monumentalität des Elends, der Verzweiflung und des Grauens.

Sein Wunsch: Das Monumentalgemälde der Historienmalerei wurde vom Bourbonen-König nicht angekauft, was sich Theodore Gericault erhoffte - er war sehr enttäuscht.

Eine politische Interpretation: Im Jahre 1968 schrieb der deutsche Komponist Hans Werner Henze ein szenisches Oratorium mit dem Titel „Das Floß der Medusa“, dessen Uraufführung in Hamburg platzte, weil die Westberliner Mitwirkenden nicht bereit waren, unter dem Porträt Che Guevaras und einer Revolutionsfahne zu musizieren.

Die „Medusa“ wurde gefunden

Im Jahr 1980 fand man das Wrack der „Medusa“ bei einer Expedition unter der Leitung von Jean-Yves Blot vor der Küste von Mauretanien (Position 19° 57′ 0″ N, 16° 58′ 0″ WKoordinaten: 19° 57′ 0″ N, 16° 58′ 0″ W). Der Fundort des Floßes wäre dann aber dreizehn „Irr“tage weiter.

Links:

(Theodore Gericault - Biografie)
https://de.wikipedia.org/wiki/Théodore_Géricault

(Pariser Salon 1819 - engl.)
https://sites.google.com/a/plu.edu/p...lon-de-1819

(Romantik und Realismus)
http://www.faz.net/aktuell/rhein-mai...622964.html

(Fregatte Meduse)
https://de.wikipedia.org/wiki/Méduse

(Louvre)
http://at.france.fr/de/sehenswert/da...usee-louvre


Map-Data:
Museum Louvre - Denon Flügel, 1er Flur, Raum 77 - Rue de Rivoli, 75001 Paris

19 Kommentare

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Da ist dir wieder ein absolut lesenswerter Beitrag gelungen, Danke Volker.
  • 18.07.2017, 11:13 Uhr
  • 1
Volker Barth
Danke, danke für Dein "großes" Lob!
  • 18.07.2017, 14:15 Uhr
  • 0
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Beitrag und Fotos-immer wieder wiederhohlbar
  • 17.07.2017, 16:20 Uhr
  • 1
Volker Barth
Dein Urteil lese ich immer gerne und bin darauf auch stolz ! Danke von Volker
  • 17.07.2017, 22:21 Uhr
  • 1
Besser wäre,es würde sich nicht wiederholen.Gruß, Kunigunde
  • 17.07.2017, 22:24 Uhr
  • 0
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Danke dir für diese ausführlichen und interessanten Beitrag und er hat mich neugierig gemacht, hatte noch nie von dieser Geschichte gehört.
  • 17.07.2017, 12:30 Uhr
  • 1
Volker Barth
Danke für Deinen Kommentar und noch den Hinweis "Peter Priewe" hat als Kommentar (hier) noch ein interessantes Video zu allem installiert. Sehr sehenswert!
  • 17.07.2017, 14:38 Uhr
  • 0
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Vielen Dank, Volker für den sehr guten und nachdenklich stimmenden Beitrag.
Natürlich gibt es Parallelen zur Jetztzeit und ich denke mit Schaudern an die Dramen, die sich auf dem Mittelmeer abspielen. Und ich sehe keinerlei Willen, die Fluchtursachen zu bekämpfen und für menschenwürdige Zustände in den Ländern Afrikas und im Nahen und Fernen Osten zu sorgen. Auch der Krieg in Syrien und in der Uraine geht weiter und wir gewöhnen uns einfach daran..

Was vermag Kunst? Ich weiß nicht und bin ratlos. Picasso wirkte direkt mit "Guernica", aber es ist die Ausnahme. Ich habe ein wenig Schwierigkeiten mit dem Monuemntalstil, dem Großen und dem Glatten. Aber das Bild ist aufrüttelnd und sehr sehr gut gemalt und komponiert...
Eines der Hauptprobleme bleibt, es ist der Kannibalismus, den gab es aus der puren Überlebensnot wirklich und es ist einer der wenigen dokumentierten Fälle, aber es gibt ihn wohl auch im übertragenen Sinn. Weil wir unser Leben hier auf Kosten des Lebens sovieler Anderer genießen...
Danke nochmal und Alles Gute!
Valentin
  • 17.07.2017, 11:25 Uhr
  • 2
Bin derselben Meinung, hätte es aber nicht so präzise in Worten fassen können.Kunigunde
  • 17.07.2017, 16:22 Uhr
  • 0
Hier ist noch ein Beispiel "tatsächlicher Vorkommnisse" ...

<<Die knappen Nahrungsvorräte (einige Tafeln Schokolade, ein paar Kekse, ein paar Flaschen Wein) waren rasch aufgebraucht. Da die Umgebung weder über eine Tierwelt noch eine Vegetation verfügte, sahen sich die Überlebenden dazu gezwungen, das durch Schnee und Eis konservierte Fleisch der Todesopfer des Flugzeugabsturzes zu essen.>>
https://de.wikipedia.org/wiki/Fuerza...ya-Flug_571

--> https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cberleben!
  • 17.07.2017, 18:25 Uhr
  • 1
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Vielen Dank Volker für den sehr interessanten und lesenswerten Beitrag ! Aus der heutigen Sicht gesehen - damals wie heute ein großes Drama und Unrecht - da wird die Menschenwürde und das Verständnis dafür mit Füßen getreten.
Leider wird auch heute viel zu wenig getan - oft stellt sich mir die Frage - WAS IST EIN MENSCHENLEBEN WERT ?
  • 17.07.2017, 10:55 Uhr
  • 1
Volker Barth
Liebe Dagmar, ich gebe Dir ganz viel Recht!
  • 17.07.2017, 14:40 Uhr
  • 1
  • 17.07.2017, 16:59 Uhr
  • 0
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Eine sehr eindrucksvolle Beschreibung eines Gemäldes, dessen Aussagekraft vermutlich heute noch stärker ist.
Da wo sich der Mensch den Gewalten der Natur aussetzt, kommt seine fragile Zerbrechlichkeit stark zum Ausdruck, löst entsprechende Emotionen beim Betrachter aus.

Das ist die dunkle Seite des Mensch-Seins, die sich angesichts des Todes unmissverständlich und zutiefst verstörend zeigt.

Ob man eine Parallele zu dem gegenwärtigen Geschehen ziehen darf oder soll, muss jeder selber entscheiden.
Man hat wohl die Anfänge übersehen wollen, und mit den Ergebnissen ist kaum noch fertig zu werden.
  • 17.07.2017, 09:51 Uhr
  • 1
Volker Barth
Herzlichen Dank für Dein einfühlsamen kritischen Kommentar
  • 17.07.2017, 14:43 Uhr
  • 0
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Wieder ein sehr lesenswerter Beitrag, vielen Dank dafür, Volker.

Ich war im November 2014 für ein paar Tage in Paris, habe davon einen im Louvre verbracht und auch dieses beeindruckende Gemälde betrachten dürfen. Leider reicht aber ein Tag bei weitem nicht aus, um sich intensiv mit der enormen Menge an Kunst, die dort angeboten wird, zu beschäftigen.

Das Gemälde und dein Beitrag ist auch deshalb so bemerkenswert, weil sich, wie du eingangs erwähnst, ähnliche Szenen auch heute noch vor den Augen der ganzen Welt abspielen, ohne dass wirklich entscheidende Schritte unternommen werden, um das Leid der Flüchtlinge zu beenden.
  • 17.07.2017, 01:09 Uhr
  • 1
Volker Barth
Es freut mich, dass ich Deinen Louvre-Besuch noch jetzt vertiefen konnte und ich möchte auf das sehenswerte Video von Peter Priewe hinweisen, das er als Kommentar (hier) installierte.
  • 17.07.2017, 14:50 Uhr
  • 1
Das werde ich mir auf jeden Fall noch anschauen, vielen Dank, Volker.
  • 17.07.2017, 19:08 Uhr
  • 0
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sehr interessant - dazu gab es kürzlich eine spannende Doku auf Arte ...
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  • 16.07.2017, 20:25 Uhr
  • 2
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