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Reise zum Mittelpunkt der Erde: So faszinierend sieht es im Bauch Mallorcas  ...

Reise zum Mittelpunkt der Erde: So faszinierend sieht es im Bauch Mallorcas aus

Partner Tipp
23.01.2017, 11:49 Uhr
Beitrag von Partner Tipp

Von Michaela Strassmair

Unterwelt voller Überraschungen: Auf Mallorca gibt es rund 200 Tropfsteinhöhlen, von denen aber nur vier für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Wir stellen die Höhlen mit den spektakulärsten Labyrinthen, mit den mächtigsten Stalagmiten und zartesten Stalaktiten in den bizarrsten Formen vor.

Mallorcas Untergrund sieht so einzigartig aus, dass der berühmte französische Schriftsteller Jules Vernes von den Tropfsteinhöhlen zu seinem Weltbestseller „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ inspiriert worden sein soll. In dem Roman schickt er Professor Otto Lidenbrock und seine zwei Begleiter in eine unterirdische Welt voller Abenteuer und Gefahren. Diese faszinierende, Millionen von Jahren alte Welt in der Tiefe des Erdreichs ist heutzutage ein Touristenmagnet: Bunte Beleuchtung der Gesteinsformationen und Bootsfahrten über unterirdische Seen zu klassischer Musik geben den düsteren Höhlensystemen eine besondere Atmosphäre – bei konstanten Temperaturen um die 20 Grad Celsius.

1. Cuevas de Artà: Der größte Stalagmit Europas

Enorme Höhe der Hallen, enorme Anzahl an mächtigen Steinsäulen: An der Ostküste bei Canyamel liegen 40 Meter unter der Erdoberfläche die Artá-Höhlen. Das Besondere: Die beeindruckenden Hallen des Höhlenlabyrinths sind bis zu 25 Meter hoch. Im „Saal der tausend Säulen“ steht der mit einer Höhe von 22 Metern größte Stalagmit Europas. Er ist umringt von bizarren Tropfsteinformen, die wie Elefanten, Aale oder ein von der Decke hängendes Schaf aussehen – je nach Phantasie. In der nächsten Halle, die „Hölle“ heißt, jagt eine Licht- und Tonshow den Besuchern Gruselatmosphäre ein, bevor es weiter ins „Fegefeuer“ geht.

Infos: http://www.cuevasdearta.com/de/

2. Cuevas del Drach: Der längste unterirdische See in Europa

Sechs Seen, 1,2 Kilometer Länge und 25 Meter tief im Bauch der Erde: Die „Cuevas del Drach“ bei Porto Cristo an der Ostküste sind die größten öffentlich zugänglichen Tropfsteinhöhlen Mallorcas und zugleich die bekanntesten – als Drachenhöhlen. In dem schon seit dem Mittelalter bekannten Höhlensystem liegt der mit 177 Metern längste unterirdische See Europas. Auf diesem wartet ein Highlight für alle Besucher: Ein zehnminütiges Live-Konzert mit klassischer Musik in der gespenstischen Dunkelheit, eine Lightshow zwischen den bizarrsten Stalaktiten und Stalagmiten der Insel und eine anschließende Bootsfahrt Richtung Ausgang.

Infos: http://www.cuevasdeldrach.com/de/

3. Cuevas dels Hams: Europas älteste Angelhaken

Hams heißt auf Mallorquinisch so viel wie Angelhaken, denn daran erinnern die skurrilen Formen der Tropfsteine in den „Cuevas dels Hams“. Das Höhlensystem liegt ebenfalls an der Ostküste bei Porto Christo - im Schatten der benachbarten und besser vermarkteten Drachenhöhlen. Deshalb verschlägt es weniger Touristen in die „Angelhakenhöhlen“, was ihnen aber eine gespenstischere Atmosphäre verleiht. Der 500 Meter lange Rundgang führt durch mehr als zehn unterschiedliche Höhlen, darunter auch die „Blaue Höhle“, deren blaue LED-Beleuchtung an die Blaue Grotte Capris erinnert. Auch hier fährt ein Ruderboot zu Klängen von Mozart über einen unterirdischen See.

Infos: http://www.cuevasdelshams.com/


4. Cuevas de Campanet: Europas längster dünner Stalaktit

Er ist nur vier Milimeter im Durchmesser, hängt aber vier Meter von der Decke herab: Im Inselinneren, im Norden bei Campanet, führen 370 Stufen hinab zu Europas längstem, dünnen Stalaktit, dem „Spaghetti-Stalaktit“. Das Besondere: Oftmals brechen derart dünne Kalksteingebilde schon bei einer Länge von zwei Metern ab. Die verzweigte Unterwelt in einer Tiefe von bis zu 45 Metern wurde zufällig von einem Hirten entdeckt.

Infos: http://www.covesdecampanet.com/de/

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